Ökonomen-Totalversager Klingbeil / Schwarzroter Haushalt treibt Deutschland in die Finanzapokalypse / Merz produziert die größte finanzpolitische Katastrophe


Volker Fuchs 1.5.2026

 Verteidigungsausgaben sollen innerhalb von fünf Jahren um 120 Milliarden Euro steigen, und die Nettokreditaufnahme soll von 66 Milliarden auf 152 Milliarden Euro erhöht werden
  • Deutschlands Wirtschaft lahmt, die Industrie wandert ab, das Rentensystem kollabiert, das Gesundheitssystem ist am Ende, das Bildungssystem zerfällt, die Infrastruktur ist marode, doch die schwarz-rote Merz-Klingbeil-Koalition nimmt gewaltige Kredite für die Aufrüstung auf - im geplanten Kampf gegen Russland.
  • Die Menschen ächzen unter den hohen Abgaben und Steuern, sollen aber nun auch für die gigantischen öffentlichen Haushaltslöcher und die Zinsen der Mega-Schulden aufkommen.
  • Statt zu sparen, wie Friedrich Merz es vor der Wahl versprochen hatte, führt seine Haushaltspolitik das Land in die Finanzapokalypse. Seine schwarz-rote Koalition plant einen Haushalt mit deutlich steigenden Ausgaben und massiver Neuverschuldung. Und Ökonomen zerreißen Klingbeils Haushaltsentwurf und Daniel Stelter bezeichnt ihn als Totalversager
  • Und das EU-Parlament hat jedes Maß verloren Eine Mehrheit von 370 Abgeordneten hat dafür votiert, dass der Haushalt für diese sieben Jahre ein Volumen von mehr als zwei Billionen Euro zu laufenden Preisen umfassen soll. Der MFR 2021-2027 umfasste noch 1,2 Billionen Euro, der Vorschlag für den künftigen Haushalt würde mithin eine Steigerung um rund zwei Drittel bedeuten. 201 Abgeordnete stimmten gegen den Vorschlag, es gab 84 Enthaltungen.
 Kapitelübersicht:
1.) „Totalversager“ – Ökonomen zerreißen Klingbeils Haushaltsentwurf
2.) Beatrix von Storch: Schwarz-roter Haushalt treibt Deutschland in die Finanzapokalypse
3.) Merz hält seine Versprechen nicht: Ausgaben werden erhöht, statt zu sparen
4.) "Größte finanzpolitische Katastrophe, die jemals ein Bundeskanzler produziert hat"
5.) AfD prangert an: EU-Parlament will 2-Billionen-Haushalt durchsetzen!
 
1.) „Totalversager“ – Ökonomen zerreißen Klingbeils Haushaltsentwurf
https://blackout-news.de/aktuelles/totalversager-oekonomen-zerreissen-klingbeils-haushaltsentwurf/ 
Mai 1, 2026
In Berlin will das Bundeskabinett die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 und den Finanzplan bis 2030 beschließen. Der Haushaltsentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil sieht dazu deutlich höhere Ausgaben und neue Schulden vor.
  • Der Kernhaushalt soll 2027 auf 543,3 Milliarden Euro steigen. Zugleich sollen die neuen Schulden 110,8 Milliarden Euro erreichen. Ökonomen reagieren scharf: Veronika Grimm nennt die Entwicklung „sehr besorgniserregend“.
  • Daniel Stelter spricht mit Blick auf die handelnden Politiker von „Totalversagern“. Sie warnen deshalb vor steigenden Zinslasten, neuen Abgaben und einer wachsenden Belastung für Steuerzahler, Unternehmen und kommende Generationen welt: 29.04.26 (1).

Haushaltsentwurf treibt Schulden und Zinsen nach oben

Die Zinskosten entwickeln sich besonders gefährlich. Sie sollen von gut 30 Milliarden Euro im Jahr 2026 auf rund 43 Milliarden Euro im Jahr 2027 steigen. Bis 2030 drohen sogar 78,7 Milliarden Euro.

Damit frisst der Schuldendienst immer größere Teile des Etats. Dieses Geld fehlt jedoch für Straßen, Bahn, Digitalisierung und Entlastungen. Veronika Grimm nennt auch diese Entwicklung „sehr besorgniserregend“.

Neue Abgaben kaschieren fehlende Einschnitte

Klingbeil plant zugleich zusätzliche Einnahmen. Vorgesehen sind eine Plastikabgabe und eine Zuckerabgabe. Außerdem sollen Alkohol- und Tabaksteuer steigen.

Daniel Stelter wertet diesen Kurs als finanzpolitisches Versagen. Statt den Staat zu verschlanken, greift die Politik Bürgern und Unternehmen tiefer in die Tasche. Sein Urteil fällt entsprechend hart aus: „Totalversager“

Finanzplanung offenbart riesige Lücken

Der Haushaltsentwurf zeigt zudem, wie groß die Risiken bis 2030 werden. In der Finanzplanung fehlen rund 140 Milliarden Euro. Zugleich sollen 2028 fast 135 Milliarden Euro neue Schulden entstehen.

  • Auch die großen Einzelposten wachsen massiv. Der Etat des Arbeitsministeriums soll 2027 erstmals über 200 Milliarden Euro liegen. Der Verteidigungsetat soll bis 2030 auf rund 180 Milliarden Euro steigen.

 Sondervermögen verschieben die Wahrheit

Die Regierung nutzt außerdem Sondervermögen in großem Umfang. Aus dem Sondervermögen Bundeswehr sollen 2027 rund 27,5 Milliarden Euro fließen. Zugleich sind 58,2 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität geplant.

  • Damit entstehen zwar zusätzliche Investitionen, jedoch wächst auch die Abhängigkeit von schuldenfinanzierten Nebenhaushalten.
  • Deutschland braucht Investitionen in Brücken, Bahn, Straßen und Digitalisierung. Doch ohne harte Ausgabenkontrolle drohen höhere Abgaben, weniger Spielraum und eine dauerhafte Schuldenfalle.
 
1.) Beatrix von Storch: Schwarz-roter Haushalt treibt Deutschland in die Finanzapokalypse
Beatrix von Storch warnt vor dramatischem Anstieg von Schulden und Zinslast bis 2030
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/politik/beatrix-von-storch-schwarz-roter-haushalt-treibt-deutschland-in-die-finanzapokalypse/43927
Die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch prangert den geplanten schwarz-roten Bundeshaushalt an. Sie spricht von einer "Finanzapokalypse", die unter Führung von Friedrich Merz und Lars Klingbeil drohe und Deutschland in Richtung Staatsbankrott führe. 
In einem Post auf der Plattform X veröffentlichte von Storch konkrete Zahlen zum Vergleich der Haushaltsentwicklung von 2025 bis 2030: 

"Der schwarz-rote Haushalt, oder: Die Finanzapokalypse in Zahlen. Vergleich 2025 mit 2030.

  • Verteidigungsausgaben: 59,5 Mrd. —> 179 Mrd. Euro. (Plus 119,5 Mrd). 
  • Nettokreditaufnahme: 66 Mrd. —> 152 Mrd. Euro.        (Plus 86 Mrd)
  • Zinslast: 29,9 Mrd. —> 78,7 Mrd.                                      (Plus  48,9)                  
  • Gesamtplus 254 Mrd —>  Merz und Klingbeil führen uns in den Staatsbankrott."       
 Explodierende Ausgaben und Schulden

Besonders alarmierend sei der massive Anstieg der Verteidigungsausgaben um 120 Milliarden Euro innerhalb von fünf Jahren.

  • Gleichzeitig steige die Nettokreditaufnahme von 66 auf 152 Milliarden Euro. Die jährliche Zinslast für den Staatshaushalt klettere von knapp 30 Milliarden auf fast 79 Milliarden Euro.
  • Diese Entwicklung belaste künftige Generationen schwer und lasse wenig Spielraum für andere Ausgabenbereiche.

Kritik an Union und SPD

Von Storch wirft der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD vor, mit dieser Politik bewusst oder fahrlässig auf einen finanziellen Kollaps zuzusteuern.

  • Sie fordert implizit eine grundlegende Kurskorrektur, um die Verschuldung einzudämmen und die Haushaltsdisziplin wiederherzustellen. Die AfD positioniert sich damit als scharfe Opposition gegen den aktuellen finanzpolitischen Kurs der Regierung.
  • Der Post löste innerhalb kurzer Zeit Tausende Interaktionen aus und spiegelt die wachsende Debatte über die Tragfähigkeit der deutschen Staatsfinanzen wider.
  • Experten warnen seit längerem vor steigenden Zinsbelastungen und dem Druck durch höhere Verteidigungsausgaben in unsicheren geopolitischen Zeiten. Ob der Haushalt in dieser Form verabschiedet wird, bleibt abzuwarten.
 
2.) Merz hält seine Versprechen nicht: Ausgaben werden erhöht, statt zu sparen
Enttäuschung über Bundeshaushalt: Massive Neuverschuldung statt Sparsamkeit
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/politik/merz-haelt-seine-versprechen-nicht-ausgaben-werden-erhoeht-statt-zu-sparen/43922
Friedrich Merz hatte im Wahlkampf klare Einsparungen und die strikte Einhaltung der Schuldenbremse versprochen. Stattdessen präsentiert seine schwarz-rote Koalition einen Haushalt mit deutlich steigenden Ausgaben und massiver Neuverschuldung. Viele Beobachter sprechen von einem gebrochenen Wort.
  • Für den Bundeshaushalt 2026 sind Ausgaben von rund 525 Milliarden Euro geplant, ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Im Kernhaushalt sieht die Regierung eine Neuverschuldung von etwa 98 Milliarden Euro vor.
  • Zusammen mit den Krediten aus dem Sondervermögen summiert sich die Belastung auf weit über 170 Milliarden Euro. Für die Folgejahre drohen noch höhere Löcher, die Zinslasten steigen bereits kräftig an.
  • Merz hatte in der Opposition noch scharf kritisiert, wenn Ausgaben stiegen, während Investitionen und Wachstum stagnierten. Nun steht er selbst an der Spitze einer Regierung, die genau diesen Kurs fortsetzt.

Sondervermögen als Verschiebebahnhof

Besonders umstritten ist das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz. Studien des Ifo-Instituts und des Instituts der deutschen Wirtschaft kommen zu einem ernüchternden Ergebnis:

  • 86 bis 95 Prozent der Mittel fließen nicht in zusätzliche Investitionen, sondern dienen offenbar dazu, bestehende Haushaltslöcher zu stopfen. Ausgaben werden einfach vom Kernhaushalt in den kreditfinanzierten Sondertopf verschoben.
  • Statt der versprochenen Zukunftsinvestitionen in Brücken, Schulen und digitale Infrastruktur dient das Paket vielfach als Haushaltstrick. Kritiker werfen der Regierung vor, die Bürger mit neuen Schulden zu belasten, ohne echte Fortschritte zu erzielen.

Bürgergeld-Reform bringt kaum Entlastung

Auch beim Bürgergeld platzen große Sparversprechen. Merz hatte Einsparungen von mehreren Milliarden Euro angekündigt.

  • Die tatsächliche Reform liefert jedoch nur minimale Effekte von etwa 86 Millionen Euro im Folgejahr. Bei Gesamtkosten von über 50 Milliarden Euro pro Jahr bleibt von der angekündigten Sanierung des Sozialsystems wenig übrig.
  • Subventionen steigen weiter, echte Strukturreformen bei Rente und Sozialausgaben sind kaum erkennbar. Stattdessen wachsen die Ausgaben in vielen Bereichen.

Vertrauensverlust der Regierung ist enorm

Die Diskrepanz zwischen Wahlkampfrhetorik und Regierungshandeln ist eklatant.

  • Merz hatte den Deutschen versprochen, mit der Ära der Verschwendung aufzuräumen. Nun erhöht seine Koalition die Ausgaben und nimmt Rekordschulden auf.
  • Viele Bürger fragen sich, wann die angekündigte Haushaltsdisziplin endlich kommt. Die Enttäuschung über den Bundeshaushalt wächst.
 
 3.) "Größte finanzpolitische Katastrophe, die jemals ein Bundeskanzler produziert hat"
Beatrix von Storch über den Haushaltsentwurf und zur Gesundheitsreform
Beatrix von Storch hat den Haushaltsplan die damit verknüpfte Reform der gesetzlichen Krankenversicherung scharf verurteilt. Sie bezeichnete das Vorhaben wörtlich als „die größte finanzpolitische Katastrophe, die ein Bundeskanzler nach dem Krieg in Deutschland jemals produziert hat“.
 Das ganze Land sei entsetzt, weil nun in konkreten Zahlen sichtbar werde, was die AfD seit Langem kritisiere: So gehe es nicht weiter, sagte die AfD-Vizechefin im Deutschlandfunk.
 
Von Storch: Ab 2027 ist einer von drei ausgegebenen Euro schuldenfinanziert

Von Storch warf der Regierung vor, keine wirklichen strukturellen Reformen zu erkennen.

  • Statt notwendiger Veränderungen setze man auf kleine Korrekturen. „Eine kleine Zuckerreform oder Zuckerabgabe werden die Probleme nicht lösen“, betonte sie. Der Hauptkritikpunkt liege darin, dass es kein Erkennen für strukturelle Reformen gebe.
  • Besonders deutlich werde dies am Haushaltsplan für 2027: „Da kann nun wirklich jeder sehen, dass es so nicht geht. Wir kommen so nicht weiter, wenn wir einen von drei Euros, die wir ausgeben wollen, 2027, Schulden finanzieren.“

AfD-Vize: Gesamte Blackrot-Politik finanziert sich aus Schulden, nimmt dem Land die Luft zum Atmen

Die AfD-Politikerin kritisierte den isolierten Blick auf den Gesundheitshaushalt.

  • Die Regierung versuche, dort „hier eine Milliarde, dort zwei Milliarden, dort vielleicht drei Milliarden einzusparen“, etwa durch die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern oder Kürzungen bei Vorsorgeleistungen. Gleichzeitig wüchsen jedoch andere Ausgaben ungebremst weiter.

Von Storch verwies auf den geplanten Anstieg der Verteidigungsausgaben:

  • „Wir haben einen Aufwuchs bei den Verteidigungsausgaben auf 180 Milliarden Euro im Jahr 2030. Das ist ein Plus von 50 Milliarden zu 2027.“
  • Parallel explodiere die Zinslast: Von heute rund 30 Milliarden Euro auf geplante 80 Milliarden Euro im Jahr 2030. „Allein das ist ein Anstieg um 50 Milliarden nur für Zinsen.“
  • Die gesamte Politik sei schuldenfinanziert und nehme dem Land die Luft zum Atmen: „Wir können gar nicht so viel sparen in den Einzelhaushalten, wie wir durch die Explosion der Zinshaushalte sparen müssten.“

Geldströme gehen für Ukraine und Flüchtlinge drauf, dafür werden Familien ausgepreßt

Weiterhin blieben bestimmte Ausgabenpositionen von Sparzwängen unberührt.

  • Von Storch nannte die Unterstützung für die Ukraine mit jährlich 9 bis 11 Milliarden Euro sowie die Ausgaben für Migration und Asyl in Höhe von 23 Milliarden Euro pro Jahr im Bundeshaushalt. Diese Beträge habe es vor der Merkel’schen Grenzpolitik nicht gegeben.
  • „Wir sind nicht verpflichtet, jedes Jahr 11 Milliarden Euro an die Ukraine zu überweisen oder 9 […] und dann gleichzeitig unseren Krankenversicherten zu sagen, ihr müsst euch jetzt selber versichern, beitragsfreie Familienmitversicherung gibt es nicht mehr, Vorsorgemaßnahmen werden zurückgefahren, weil wir leider das Geld in die Ukraine überweisen müssen. Das müssen wir nicht.“

Bürgergeldempfänger belasten die Beitragszahler ungerecht

Zusätzlich forderte von Storch eine Korrektur bei der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung.

  • Menschen, die nie Beiträge eingezahlt haben – insbesondere Bürgergeldempfänger –, sollten nicht länger über die Beiträge der Versicherten mitfinanziert werden. 
  • „Auch das ist nicht gerecht, dass hier Menschen, die Steuern und Abgaben zahlen und die gesetzliche Krankenversicherung finanzieren, hier eine Gruppe von Menschen mitfinanzieren müssen, die nie Beiträge geleistet haben.“
  • Solche Leistungen gehören nach ihrer Ansicht in den Steuerhaushalt, wo dann über die Höhe der Ansprüche neu entschieden werden müsse.

Deutschland schlittert unter Merz in die Katastrophe, nur die Wähler können das abwenden

Von Storch machte deutlich, dass die Zahlen geschönt seien und auf optimistischen Wachstumsprognosen sowie unrealistisch niedrigen Zinsannahmen beruhten.

  • „Dieses Debattieren über die Zahlen hinter dem Komma, hier eine Milliarde, da eine Milliarde, aber 150 Milliarden mehr oder 150 Milliarden an Zinsen auszugeben, das funktioniert hinten und vorne nicht.“
  • Dennoch schloss sie mit einer klaren Botschaft: „Diese Katastrophe ist geplant, aber diese Katastrophe kann abgewendet werden, wenn diese Regierung zu einem schnellen Ende kommt.“

Schwache Regierung und wachsende Unruhe in der Union

Vor dem Hintergrund dieser massiven Kritik wirkt die Lage der Bundesregierung besonders prekär.

  • Kanzler Merz und seine Koalition gelten bereits nach einem Jahr als schwer angeschlagen.
  • Teile der Union beginnen offen gegen den Kanzler zu revoltieren, und hinter den Kulissen wird sogar über eine mögliche Vertrauensfrage spekuliert. Ob die Koalition die volle Legislaturperiode durchhält, gilt zunehmend als zweifelhaft.
  • In dieser angespannten Situation erscheint der Haushaltsentwurf von Lars Klingbeil nicht als Zeichen von Stärke, sondern als verzweifelter Versuch, eine bereits brüchige Konstruktion mit weiteren Schulden und punktuellen Sparmaßnahmen zusammenzuhalten.
  • Die Analyse von Beatrix von Storch unterstreicht, dass nicht nur finanzpolitische Weichenstellungen, sondern auch die politische Stabilität der Regierung selbst auf dem Spiel stehen. 
  • Zum vollständigen Interview im Deutschlandfunk
 
4.) AfD prangert an: EU-Parlament will 2-Billionen-Haushalt durchsetzen!
Ein Schlag ins Gesicht der steuerzahlenden Bürger
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/politik/afd-prangert-eu-parlament-will-2-billionen-haushalt-durchsetzen/43919
Wie aus einer Pressemitteilung der EU hervorgeht, betrachtet die Mehrheit der EU-Parlamentarier die angepeilten zwei Billionen als "Mindestbetrag, den die EU benötigt, um ihren Verpflichtungen nachzukommen, den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden und die aktuellen Herausforderungen anzugehen". 
  • Am Dienstag, den 28. April, hat das EU-Parlament über seine Position zum kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028-2034 abgestimmt.
  • Eine Mehrheit von 370 Abgeordneten hat dafür votiert, dass der Haushalt für diese sieben Jahre ein Volumen von mehr als zwei Billionen Euro zu laufenden Preisen umfassen soll. 
  • Der MFR 2021-2027 umfasste noch 1,2 Billionen Euro, der Vorschlag für den künftigen Haushalt würde mithin eine Steigerung um rund zwei Drittel bedeuten. 201 Abgeordnete stimmten gegen den Vorschlag, es gab 84 Enthaltungen.

EU-Parlament hat jedes Maß verloren

Der europapolitische Sprecher sowie stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Martin Böhm, erklärt dazu in einer Pressemitteilung:

  • "Das EU-Parlament hat offenbar jedes Maß verloren. Wie aus einer Pressemitteilung zur heutigen Abstimmung hervorgeht, betrachtet die Mehrheit der EU-Parlamentarier die angepeilten zwei Billionen – wörtlich – als 'Mindestbetrag, den die EU benötigt, um ihren Verpflichtungen nachzukommen, den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden und die aktuellen Herausforderungen anzugehen'."

EU erwartet von Mitgliedsstaaten Sparsamkeit und nimmt für sich selbst riesige Budgets in Anspruch

Weiterhin heißt es in der Pressemitteilung: "Zur Anmaßung gesellt sich also auch noch die Verhöhnung.

  • In Krisenzeiten wie diesen erwarten die Bürger nämlich alles andere als hemmungslose Ausgaben-Orgien, durch die sie immer stärker belastet werden. Sie erwarten höchste Ausgabendisziplin und Sparsamkeit, während die EU sich mit Hilfe eines maßlos wachsenden Budgets mehr Aufgaben und somit auch mehr Kompetenzen aneignen will.
  • Die AfD und ihre Partner in der patriotischen ESN-Fraktion machen dieses Spiel nicht mit und haben daher gegen den Vorschlag gestimmt."
 

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