Volker Fuchs 15.4.2026
14.06.2026 17:29 bis 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Konstantinowka: Russische Streitkräfte kontrollieren Versorgungsroute der ukrainischen Truppen
Dank der Befreiung der Ortschaften Chimik und Roskoschnoje haben die russischen Streitkräfte die Kontrolle über die Hauptversorgungsroute der ukrainischen Truppen in Konstantinowka (DVR) erlangt. Dies teilte der Chef der DVR, Denis Puschilin, mit. Puschilin merkte zudem an, dass die Befreiung dieser Ortschaften die Möglichkeit eröffnet, die "Enklave" im Gebiet der Ortschaft Stenki endgültig abzuschneiden und den Gegner nach Ischewka sowie nach Alesjewo-Druschkowka zurückzudrängen. Er erklärte:
"In Richtung Konstantinowka haben russische Truppen die Ortschaft Chimik – auch bekannt als Molotscharka – und Roskoschnoje befreit. Mit der Befreiung haben die Einheiten der Südlichen Truppengruppe die Umzingelung von Konstantinowka von den Flanken her verstärkt sowie die Kontrolle über die Strecke Druschkowka – Konstantinowka, die die Hauptversorgungsroute des Feindes in der Stadt darstellt."
20:38 Uhr
Russische Artilleriesoldaten zerstören Ziele in Konstantinowka in der DVR (Video - Aufruf Link oben)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen des Truppenverbands Süd im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie wichtige Ziele in Kostantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dabei seien zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Einheiten, die in Wohnvierteln der Stadt eingerichtet wurden, durch präzise Treffer eliminiert worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
20:17 Uhr
Bericht: Die EU hat keine Strategie für Überleben der Ukraine nach Ende des Konflikts
Der Westen konzentriere sich zu sehr auf Russland und spreche kaum darüber, was von der Ukraine nach dem Ende der Kampfhandlungen übrig bleiben werde, schreibt ein Kolumnist des Portals The European Conservative. Kiew wird einen sehr hohen Preis zahlen müssen, um die Verluste auszugleichen, die Überreste der Wirtschaft zu erhalten und das Überleben des Landes zu sichern. Unter anderem schreibt er:
"Die europäischen Staats- und Regierungschefs hoffen, dass die Ukraine sich durchsetzen wird. Aber Hoffnung ist noch keine Strategie. Eine Strategie erfordert eine ehrliche Einschätzung der Verluste, Stärken und Schwächen aller Konfliktparteien. Heute wird viel zu viel darüber gesprochen, wie viele Russen auf dem Schlachtfeld sterben, und viel zu wenig darüber, was von der Ukraine übrig bleiben wird, wenn das Blutvergießen endlich ein Ende findet."
19:57 Uhr
Finnischer Politiker: Finnland soll Selenskij zur Einstellung der Angriffe auf Russland auffordern
Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Social-Media-Beiträge des finnischen Politikers Armando Mema, Mitglied der Partei "Allianz der Freiheit", berichtet, hat dieser den Vorschlag von Wladimir Selenskyj, Experten für den Schutz vor Drohnenbedrohungen in europäische Länder zu entsenden, scharf verurteilt. In den sozialen Netzwerken schrieb der Politiker:
"Kiew wird Drohnen-Experten in eine Reihe europäischer Länder, darunter Finnland, entsenden, um Unterstützung im Zusammenhang mit neuen Drohnenangriffen zu leisten, die die Ukraine auf russischem Territorium plant. Das ist Wahnsinn! Finnland wird immer stärker in diesen Konflikt hineingezogen. Anstatt Selenskyj aufzufordern, solche Angriffe einzustellen, erlaubt die Regierung von Orpo ukrainischen Soldaten, direkt vom finnischen Territorium aus zu operieren. Wie lange wird es dauern, bis Russland solche Angriffe nicht mehr hinnehmen wird?"
19:28 Uhr
Forbes: Russland beschleunigt den Vormarsch in der Ukraine dank einer neuen Taktik
Die sogenannten "Zerstörungszonen" der ukrainischen Streitkräfte sind endgültig zusammengebrochen, schreibt das Magazin Forbes. Russische Sturmtruppen dringen in Gruppen von zwei bis drei Mann unbemerkt durch die Verteidigungslinien der ukrainischen Streitkräfte vor und schaffen sogenannte "Drohnenkorridore". Westliche Experten räumen ein, dass die zahlenmäßig unterlegenen ukrainischen Garnisonen schlicht keine Überlebenschance haben. Die Autoren des Magazins betonen:
"In den frühen Phasen des Konflikts wurde die Dynamik der Kämpfe oft von technologischen Innovationen bestimmt – insbesondere durch den raschen Einsatz von Drohnen und die Entwicklung von Systemen zur elektronischen Kriegsführung. Doch im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung rücken taktische Innovationen in den Vordergrund. Der Erfolg auf dem Schlachtfeld hängt nun davon ab, welche Seite ihre Taktik am besten an ihre technologischen und militärischen Vorteile anpasst."
18:59 Uhr
Britische Marine kapert erstmals aus Russland kommenden Öltanker
In den frühen Morgenstunden des Sonntags hat das britische Militär einen Öltanker gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Das Schiff "Smyrtos" fährt nach Angaben der Plattform VesselFinder unter der Flagge Kameruns und kam aus einem russischen Hafen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
18:31 Uhr
Französischer Politiker verlangt Stopp der Waffenlieferungen an Kiew wegen Schwarzmarktgeschäften
Die Waffenlieferungen an Kiew müssen unverzüglich eingestellt werden, da ein Teil der westlichen Waffen auf den Schwarzmarkt gelangt und in die Hände von Kriminellen fällt.
Mit dieser Erklärung trat der Vorsitzende der französischen
Rechtspartei "Les Patriotes", Florian Philippot, im sozialen Netzwerk X auf. Er schrieb:
"Aber wir haben euch gewarnt... STOP: Keine einzige Waffe mehr, kein einziger Euro für Kiew!"
So reagierte er auf einen Artikel der Berliner Zeitung, wonach Waffen, die der Westen in die Ukraine geschickt hat, nun in den Händen von Kriminellen liegen, die in Europa aktiv sind.
Dabei zeigte sich der Politiker nicht überrascht über das Schweigen der
politischen Führungskräfte der EU zu diesem Thema, da es ihnen verboten
ist, den gegen Russland geführten Konflikt zu kritisieren.
17:58 Uhr
Kämpfer: Bei ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow dienen Kolumbianer und Nigerianer
An der Front bei Charkow kämpfen aufseiten der Ukraine viele ausländische Söldner aus Nigeria. Dies berichtete der stellvertretende Kommandeur einer Sturmkompanie der Truppengruppe "West" – mit dem Rufzeichen Luna – den Korrespondenten der russischen Sendung Westi. Wie der Kämpfer betonte, stehen in den Reihen des Gegners nicht nur Zwangsmobilisierte, sondern auch ausländische Söldner. Er berichtete insbesondere:
"Da waren Kolumbianer, die versucht haben, einzudringen, aber zum Glück ist ihnen das nicht gelungen. Es gibt generell viele Ausländer. Auch Nigeria liefert welche. Man kann sie nicht als erfahrene Kämpfer bezeichnen, sie haben in der Regel nicht einmal eine richtige Ausbildung."
17:29 Uhr
Kiew richtet Belohnungssystem für Drohnenpiloten für die Tötung russischer Soldaten ein
In der Ukraine gibt es ein Belohnungssystem für Drohnenpiloten, bei dem Einheiten Punkte für das Ausschalten russischer Ziele erhalten. Wie die Zeitung The Washington Post berichtet, können die gesammelten Punkte gegen neue Ausrüstung eingetauscht werden.
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