Autobauer kehren zurück zum Verbrenner: Prof. Indra – E-Autos ein Irrweg / Wikipedia über Fritz Indra / Größtes Mercedes-Werk Europas nun in Ungarn – DEU verliert Anschluss


Volker Fuchs 7.8.2026

Nachfolgend - unter Kapitel 1 - auf dem YT-Kanal von Tichys Einblick ein Interview mit dem Motoren- und Fahrzeugentwickler Prof. Fritz Indra
  • Seit 1985 unterrichtet er an der TU Wien als Lehrbeauftragter, 1991 wurde er zum Honorarprofessor für Verbrennungskraftmaschinen ernannt. 1996 wurde diese Professur auf unbestimmte Zeit verlängert. 
  • Indra unterrichtete im Fachgebiet „Rennmotoren und Rennwagen“.
  • Indra ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der MTZ und Privatmitglied der „Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums in Rüsselsheim e. V.“
 Kapitelübersicht:
1.) Autobauer kehren zurück zum Verbrenner: "Elektroautos sind ein Irrweg", ssagt Prof. Fritz Indra 
2.) Wikipedia über  Fritz Indra
3.) Größtes Mercedes-Werk Europas steht nun in Ungarn – Deutschland verliert den Anschluss
 
 
1.) Autobauer kehren zurück zum Verbrenner: "Elektroautos sind ein Irrweg", sagt Prof. Fritz Indra
https://www.youtube.com/watch?v=y0ZfPj6EIkM 
06.08.2026  Tichys Einblick 352.000 Abonnenten
331.973 Aufrufe 29.06.2025 Tichys Einblick Interviews
Die Elektromobilität galt lange als Heilsversprechen für eine sogenannte „klimafreundliche Zukunft“.
  • Doch in der Autoindustrie mehren sich die Zweifel, ob die milliardenschweren Investitionen in E-Mobilität tatsächlich aufgehen.
  • Im Gespräch von Maximilian Tichy mit dem Motorenexperten Fritz Indra zeichnen sich fundamentale Umbrüche und eine zunehmende Ernüchterung ab – nicht nur bei Kunden, sondern auch in den Chefetagen der Autobauer. 
Den Startpunkt markiert eine klare Ansage von Claus von Moltke, BMW-Motorenchef:
  • Der Verbrenner bleibt Fundament und Zukunft des Geschäfts. BMW investiert wieder Milliarden in V8-Motoren – besonders für den US-Markt, in dem Kunden elektrische Pick-ups ablehnen.
  • Auch Toyota zweifelt bereits seit langem offen am Elektroauto und setzt auf Hybrid und Wasserstoff. Die übrige Autoindustrie versucht zurückzurudern, weil sich das Elektroauto wirtschaftlich nicht rechnet.
Fritz Indra erläutert die technischen Zusammenhänge: 
E-Autos sind keine Weiterentwicklung vorhandener Modelle, sondern erfordern völlig neue Plattformen – schwerer, teurer und mit begrenzter Alltagstauglichkeit.
  • Die Batterien machen den entscheidenden Kostenfaktor aus. Deren Rohstoffe liegen fast vollständig in chinesischer Hand. 
  • Während Europa an politischen Illusionen festhält, haben sich chinesische Hersteller mit globalen Schürfrechten einen Wettbewerbsvorteil verschafft – zu Dumpingpreisen mit Kohlestrom und Kinderarbeit. 
 Europa hat sich laut Indra in eine technologische Sackgasse manövriert.
  • Die Politik hat mit Subventionen ein künstliches Wachstum erzeugt, das nun bröckelt. Ohne staatliche Förderung ist die Attraktivität des E-Autos dahin.
  • Statt der angepeilten 15 Millionen E-Autos bis 2030 in Deutschland erwartet Indra höchstens fünf – eine krachende Verfehlung der Ziele. Auch die deutschen Hersteller scheitern bisher daran, attraktive E-Modelle zu einem konkurrenzfähigen Preis anzubieten.
  • Mercedes etwa entwickelt Motoren für seine „Neue Klasse“ in China – und verliert damit seine Kompetenz hierzulande sowie die heimische Zulieferindustrie. Bisher galt der Motorenbau - vor allem der technisch anspruchsvollen Dieselmotoren - als Domäne der deutschen Autoindustrie.
  • Und das größte Mercedes-Werk Europas steht nun in Ungarn – Deutschland verliert den Anschluss. Mercedes-Benz hat seinen ungarischen Standort am 13. Juli 2026 nach einem milliardenschweren Ausbau offiziell erweitert. Deutschland verliert dagegen neue Kapazität und Modelle, während die Bundesregierung den Kostenabstand trotz erster Entlastungen bisher nicht entscheidend verkleinert hat. Das größte Mercedes-Werk Europas zeigt damit, wie schnell Deutschland industrielle Substanz verliert, wenn Berlin nur schrittweise reagiert. (Kap 3)
  •  Die Lage sei paradox: Kleinwagen – einst Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst – verschwinden aus den Portfolios. Gründe: zu teure Sicherheits- und Assistenzsysteme, immer strengere Vorschriften. Damit werden günstige Autos für Durchschnittsverdiener unerschwinglich.
  • Während reiche Kunden auf teure E-Autos umsteigen, bleiben Normalverbraucher beim Verbrenner . Der Wertverlust bleibt laut Verbraucherstudien für 87 Prozent der potenziellen Käufer die größte Hürde beim Erwerb eines gebrauchten Elektrofahrzeugs
  •  Indra sieht dennoch Chancen für die deutsche Industrie: Der Kunde sei mündig – und kaufe, was funktioniert. Das sei der bewährte Verbrenner. Zugleich plädiert er für synthetische Kraftstoffe. Zwar sind sie heute noch teuer, könnten aber bei konsequenter Skalierung eine umweltfreundliche Lösung bieten. Entscheidend sei die Technologieoffenheit – und das Ende ideologisch motivierter Verbote wie des geplanten Verbrenner-Aus 2035.
  •  Ein interessanter Seitenblick gilt auch der geopolitischen Entwicklung: Während Europa den Verbrenner abschafft, fluten chinesische Hersteller den Markt mit leistungsfähigen und günstigen Modellen – zunehmend auch mit modernen Verbrennern.
  • Indra warnt: Die größte Gefahr gehe nicht vom Elektroauto, sondern von Chinas wachsender Kompetenz im klassischen Motorenbau aus. Die kopieren längst nicht mehr, sondern liefern mittlerweile hervorragende Motoren zu guten Preisen.
Fazit des Interviews mit dem erfahrenen Fahrzeugentwickler Fritz Indra:
  • Die Branche steht an einem Wendepunkt. Der Glaube an das Elektroauto bröckelt. Große Hersteller besinnen sich zurück auf das, was funktioniert: den Verbrenner.
  • Was fehlt, ist ein Kurswechsel in der Politik – weg von einseitigen Verboten, hin zu echter Technologieoffenheit. Nur so könne Europas Autoindustrie überleben, sagt Indra.
 
 
2.) Wikipedia über  Fritz Indra   https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Indra 
Fritz Indra (geboren 22. März 1940 in Wien als Friedrich Indra)[1] ist ein österreichischer Diplom-Ingenieur und Motoren- und Fahrzeugentwickler.[2]
Leben: 
Fritz Indra hatte bereits als 10-jähriger den Wunsch, Motoren bauen zu wollen.[3] Er studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Wien, wo er 1969 in den Technischen Wissenschaften zum Dr. techn. promovierte. Von 1968 bis 1971 war er Hochschulassistent.
  • Von 1971 bis 1979 arbeitete er bei Alpina als Entwicklungsleiter und von 1979 bis 1985 aufgrund seiner Expertise für Turbomotoren als Leiter der Motorenkonstruktion bei Audi.[4] 
  • Von 1985 bis 1998 hatte er bei Opel die Leitung der Motoren-Entwicklung und den Posten des Direktors in der Vorausentwicklung inne.[5] Der von ihm mitentwickelte C20XE mit Vierventiltechnik galt zum Zeitpunkt seiner Einführung mit 37 % als der Ottomotor mit dem höchsten Wirkungsgrad.

  • Indra arbeitete auch an den ersten Ecotec-Motoren mit, darunter dem X10XE, einem Dreizylinder-Ottomotor, der mit dem „Goldenen Öltropfen“ des Automobilclubs Kraftfahrer-Schutz ausgezeichnet wurde.

  • Ebenso konstruierte er die ersten Diesel-Direkteinspritzer (Y20… und Y22…) mit Vierventiltechnik und nur einer obenliegenden Nockenwelle (SOHC).[6 

  • Von 1997 bis Ende März 2005 war er Executive Director in der Vorausentwicklung bei General Motors Powertrain in Detroit.[7] Nebenbei war er Mitglied im Aufsichtsrat des Pan Asian Automotiv Center in Shanghai und der Metal Casting Technology in Milford.

  • Seit 1985 unterrichtet er an der TU Wien als Lehrbeauftragter, 1991 wurde er zum Honorarprofessor für Verbrennungskraftmaschinen ernannt. 1996 wurde diese Professur auf unbestimmte Zeit verlängert.[8] Indra unterrichtete im Fachgebiet „Rennmotoren und Rennwagen“.[6]

  • Er übt seit seiner Pensionierung beratende Tätigkeiten aus, so ist er bei AVL List „Executive Advisor to the Chairman and CEO“.[9] 

Auszeichnungen:
Sonstiges: 
  • Fritz Indra besaß selbst ein Exemplar des Intermeccanica Indra in Cabrio-Ausführung,[13] an dessen Entwicklung er jedoch nicht beteiligt war.
  • Indra ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der MTZ und Privatmitglied der „Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums in Rüsselsheim e. V.“[14]
  • Fritz Indra ist regelmäßiger Gast auf dem YouTube-Kanal Alte Schule und berichtet über die Highlights und Flops des Motorenbaus.[15]
  • Indra ist in den Medien als „Motorenpapst“ bekannt und er ist Gegner des Elektroautos.[3]
Publikationen: 
  • mit Niki Lauda und Herbert Völker: Formel 1. Technik und Praxis des Grand-Prix-Sports. Motorbuch Verlag, 1975, ISBN 3-85368-817-9.
  • mit Gert Hack: Formel-1-Motoren unter der Lupe, 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-613-01075-5.
  • mit Niki Lauda und Herbert Völker: Die neue Formel 1. Das Turbo-Zeitalter. Orac Verlag, Wien 1992, ISBN 3-85368-910-8.
  • mit Gert Hack: Formel-1-Motoren, 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-613-01803-9.
  • mit Gert Hack: Mehrventilmotoren. Entwicklung – Technik – Typen, 1. Auflage Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02260-5.
Einzelnachweise: 
  1. Friedrich Indra, E315 – Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrzeugbau. Abgerufen am 5. Dezember 2008.
  2. Opel: Prof. Dr. Fritz Indra feiert 60sten Geburtstag. Archiviert vom Original am 19. Juni 2007; abgerufen am 5. Dezember 2008.
  3. Hochspringen nach: Jörg Burger: Fritz Indra über Verbrenner: Beschleunigung macht Spaß. In: Die Zeit. 31. Mai 2023, abgerufen am 29. Januar 2024.
  4. Emil Nefzger: Motorenexperte über verstorbenen Automanager: "Piëch war kein genialer Ingenieur". In: Spiegel Online. 30. August 2019, abgerufen am 29. Januar 2024.
  5. Hochspringen nach: Im Interview: Fritz Indra „Optimale Abstimmung von Motor und Getriebe“. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juli 2014; abgerufen am 27. Januar 2010.
  6. Hochspringen nach: SPIEGEL special 9/1997 – Fritz Indra. Spiegel Online, abgerufen am 3. März 2010.
  7. ARBÖ: Im Interview: Fritz Indra „Optimale Abstimmung von Motor und Getriebe“. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juli 2014; abgerufen am 3. März 2010.
  8. TUWIS++ – Mitteilungsblatt vom 7. August 1996. Abgerufen am 5. Dezember 2008.
  9. Flyer „Trends in der Motorentechnologie“. (PDF; 442 kB) Archiviert vom Original am 22. November 2011; abgerufen am 2. März 2010 (Seite 2).
  10. IGM-Preisträger. Archiviert vom Original am 26. Oktober 2012; abgerufen am 18. Juli 2011.
  11. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF-Datei; 6,59 MB)
  12. WirtschaftsBlatt: Menschen in Bewegung. Archiviert vom Original am 30. Mai 2012; abgerufen am 5. Dezember 2008.
  13. Opel-Oldies: Geschichten aus Chrom und Blech (Fotoserie). Spiegel Online, abgerufen am 5. Dezember 2008.
  14. Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums in Rüsselsheim – Mitglieder. Archiviert vom Original am 28. März 2013; abgerufen am 3. März 2010.
  15. Motorenpapst Prof. Fritz Indra über Motorentechnik. Abgerufen am 4. Januar 2022.
 
3.) Größtes Mercedes-Werk Europas steht nun in Ungarn – Deutschland verliert den Anschluss
https://blackout-news.de/wirtschaft/groesstes-mercedes-werk-europas-steht-nun-in-ungarn-deutschland-verliert-den-anschluss/ 
August 5, 2026
 Kecskemét – Mercedes-Benz hat seinen ungarischen Standort am 13. Juli 2026 nach einem milliardenschweren Ausbau offiziell erweitert. Das größte Mercedes-Werk Europas steht damit nun in Ungarn. Der Konzern vergrößerte das Gelände von 200 auf 440 Hektar und plant langfristig bis zu 400.000 Fahrzeuge jährlich. Dort startet außerdem die neue elektrische C-Klasse. Als wesentlichen Vorteil nennt Mercedes Faktorkosten, die 70 Prozent unter dem deutschen Niveau liegen. Ungarn erwartet zugleich bis zu 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Deutschland verliert dagegen neue Kapazität und Modelle, während die Bundesregierung den Kostenabstand trotz erster Entlastungen bisher nicht entscheidend verkleinert hat.

Milliarden-Ausbau schafft Fakten zulasten Deutschlands

Mercedes investierte rund eine Milliarde Euro in zwei neue Hallen, ein Presswerk, eine Lackiererei und die Batteriemontage. Außerdem arbeiten etwa 1.200 Roboter im neuen Karosseriebau. Die Lackiererei kommt ohne Erdgas aus und soll deutlich weniger Energie verbrauchen. Photovoltaikanlagen mit 42,3 Megawatt Spitzenleistung decken zudem rund ein Viertel des jährlichen Strombedarfs. Damit verbindet Mercedes niedrigere Betriebskosten mit einem hohen Automatisierungsgrad.

Das größte Mercedes-Werk Europas übernimmt künftig wichtige Baureihen aus dem Core- und Kompaktsegment. Neben der elektrischen C-Klasse sollen dort der GLB und später weitere Modelle entstehen. Außerdem verlagerte Mercedes die A-Klasse aus Rastatt nach Kecskemét. Der elektrische GLC kann künftig flexibel in Bremen oder Ungarn gebaut werden. Deshalb entscheidet bei zusätzlichen Stückzahlen immer stärker der günstigere Standort.

Größtes Mercedes-Werk Europas profitiert von 70 Prozent niedrigeren Kosten

Mercedes beziffert die Faktorkosten in Kecskemét auf 70 Prozent unter dem deutschen Niveau. Der Konzern nennt außerdem eine stabile Politik, gute Verkehrswege, verfügbare Fachkräfte und ein dichtes Zuliefernetz als Vorteile. Zugleich will Mercedes den Anteil kostengünstiger Produktionsländer in Europa von 15 auf 30 Prozent erhöhen. Kecskemét ist deshalb kein isoliertes Einzelprojekt, sondern Teil einer langfristigen Verlagerung der industriellen Gewichte.

Deutschlands Nachteile zeigen sich jedoch nicht nur bei Mercedes. Laut VDA lag die deutsche Pkw-Produktion im ersten Halbjahr 2026 drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 fehlten sogar 15 Prozent. Der Verband nennt hohe Lohnzusatzkosten, Steuern, Energiepreise und Bürokratie als zentrale Belastungen. Mercedes verschärfte außerdem seine Produktivitätsmaßnahmen mit besonderem Fokus auf deutsche Standorte. Für Abfindungen flossen im ersten Halbjahr bereits rund 1,1 Milliarden Euro.

Bundesregierung reagiert spät und nur teilweise

Die Bundesregierung blieb zwar nicht vollständig untätig. Sie führte schnellere Abschreibungen ein und plant schrittweise niedrigere Unternehmenssteuern ab 2028.

  • Außerdem gilt seit 2026 ein befristeter Industriestrompreis für ausgewählte strom- und handelsintensive Betriebe. Die Auszahlung beginnt jedoch erst 2027.
  • Zudem ersetzt die Förderung keine breite Senkung von Steuern, Abgaben, Energiekosten und Bürokratie im Fahrzeugbau. Deshalb schließen die Maßnahmen die enorme Kostendifferenz zu Ungarn nicht.

Politische Programme kommen damit später als die Investitionsentscheidungen der Konzerne.

  • Mercedes plante den Ausbau von 2022 bis 2026 und hat die neuen Hallen bereits eröffnet. Eine Steuersenkung ab 2028 holt diese Kapazitäten deshalb nicht kurzfristig zurück.
  • Deutsche Werke bleiben zwar wichtige Leitstandorte für Entwicklung und hochwertige Modelle. Ohne dauerhaft bessere Bedingungen dürfte zusätzliches Volumen jedoch weiter an günstigere Werke gehen.
  • Das größte Mercedes-Werk Europas zeigt damit, wie schnell Deutschland industrielle Substanz verliert, wenn Berlin nur schrittweise reagiert.

Verfasser: Blackout News
Verwendete Quellen: Südwest24 (02.08.26)Mercedes-Benz Group (28.07.26)Reuters (28.07.26)

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