Aufklärung Organspende - zwei KLA.TV-Berichte: Erfindung Hirntod ist ein Geschäftsmodell zur Organspende - Interview mit Dr. Paul Byrne / Der Organspende-Betrug


Volker Fuchs 29.9.2026
 
Heute fand ich in meinem Arcor-Postfach diese Meldung in Zusammenhang einer Petition: Der Staat hat kein Recht, über die Organe der Bürger zu entscheiden. Hände weg vom Organspendegesetz!

Grüß Gott und guten Tag, Volker,

am vergangenen Donnerstag, den 24. September hat der Bundestag über ein Gesetz beraten, das uns alle betrifft: das Organspendegesetz. Eine Gruppe um den ehemaligen Gesundheitsminister Karl Lauterbach will die Regeln umdrehen und jeden automatisch zum Organspender machen, der nicht ausdrücklich widerspricht.

Was mich an dieser Debatte schockiert hat, war der dringliche Ton einiger Redner. Sabine Dittmar (SPD), eine der ersten Unterzeichnerinnen des Gesetzentwurfs, klang beinahe hysterisch.

  • Ein CSU-Abgeordneter, Prof. Theiss, präsentierte sich als Vertreter von Kliniken und Transplantationsärzten. Auch er versuchte, Eile zu verbreiten. Er sagte, Deutschlands Organspendezahlen lägen weit hinter denen einiger anderer Länder zurück – als wäre es ein Wettbewerb! 
  • Was Prof. Theiss nicht erwähnte: In mindestens zwei dieser Länder, Kanada und Spanien, gibt es eine direkte Verbindung zwischen Euthanasie und Organentnahme. Vielleicht hast Du die Nachricht über Noelia Castillo gesehen, eine 25-Jährige mit unbehandelter Depression, die im März in Spanien durch sogenannte Sterbehilfe getötet wurde. 
  • Laut ihrer Mutter war sich Noelia zuletzt nicht mehr sicher, ob sie sterben wollte, und versuchte, den Termin zu verschieben. Doch man antwortete ihr: “Das könnt ihr nicht machen, die Organe sind bereits zugeteilt.”

Mit so einem Land wollen einige Befürworter der Widerspruchslösung konkurrieren. Entweder verschließen sie bewusst die Augen, oder sie nehmen Menschenopfer in Kauf. Und sie drängen zur Eile.

  • Der Gesetzentwurf liegt nun im Gesundheitsausschuss, aber wir wissen nicht, wie lange er dort bleiben wird. Wir haben schon oft genug erlebt, dass ein Gesetzentwurf im Eiltempo durch die Ausschussphase geschleust und die Schlussabstimmung bereits für die folgende Woche angesetzt wurde. 
  • Deshalb müssen wir jetzt aktiv werden. Wir müssen jeden Tag nutzen, um alle noch unentschlossenen Abgeordneten zu bitten oder zu überzeugen, diesen Gesetzentwurf abzulehnen. 
  • Mehr als 170.000 Menschen haben unsere aktuelle Petition für den Erhalt der Zustimmungslösung bei der Organspende bereits unterzeichnet. Kannst Du uns helfen, 200.000 zu erreichen?  
 
In dem Text stand jedoch keinerlei Hinweis, was es eigentlich mit der Organspende auf sich hat und wie diese abläuft, dies wird in den nachfolgenden zwei Berichten nachgeholt. 
121.) Erfindung Hirntod ist ein Geschäftsmodell zur Organspende – Interview mit Dr. Paul Byrne  
120.) Der Organspende-Betrug      
 
 Im ersten Bericht liefert Dr. Paul Byrne die nötige Aufklärung über die Organspende im Interview: 
  • „Der Ausschuss von Harvard hat den Hirntod erfunden.“
  • „Jedes Organ, das transplantiert wird, ist ein gesundes Organ. Und gesunde Organe kann man nur von lebenden Menschen bekommen. 
  •  Es werden  Organe von Menschen entnommen, die zwar bei Bewusstsein sind, sich jedoch nicht mehr mitteilen und  können und zeigen können,
  • Vor der Organentnahme werden lähmende Mittel verabreicht, damit sich die Menschne nicht mehr bewegen und winden können bei den gewaltigen Schmerzen die bei der Entnahme, bei vollemm Bewußtsein auftreten.
  • „Und selbst wenn sie sich nicht bewegen und nicht winden, steigt ihr Herzschlag und ihr Blutdruck, wenn man sie aufschneidet, denn das ist die Reaktion auf Schmerz. Aber sie können nicht mehr zeigen, dass sie Schmerz haben, weil sie 
    medizinisch gelähmt wurden, damit störende Reaktionen des Organspenders bei der OP  ausgeschlossen werde.?“
 Im zweiten Bericht über den Organspende-Betrug steht am Schluss: 
Zumindest in den allermeisten Fällen werden die Angehörigen in kürzester Zeit von dem hohen Wert dieser lebensrettenden Organspende überzeugt sein.
  • Sie werden, wie die schlichte Hausfrau vor dem zungenfertigen Hausierer, erweichen und den zwar hirntoten, aber durchaus noch lebendigen Körper ihres Angehörigen der Ausschlachtung preisgeben.
  • Obgleich dieser noch mitbekommen wird, was Grauenhaftes auf ihn zukommt, wird er doch keinen Laut mehr über die Lippen bringen, wenn das Skalpell an seinem Brustkorb, Bauch und Genitalbereich angesetzt wird.                                
Zur Person Paul A. Byrne (https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Paul_Byrne  ): 
Paul A. Byrne war im Jahr 1975 Arzt an der medizinischen Universität in Ohio (USA) und behandelte ein Kind, das nicht selbständig atmete. Das EEG wies keine Hirnaktivität nach. Nach 2 Tagen wurde das EEG wiederholt, mit dem gleichen Ergebnis.
  • Man drängte daraufhin Prof. Byrne dazu, den Jungen zur Organentnahme frei zu geben, doch Byrne therapierte weiter und der Junge überlebte. Nach diesem prägenden Erlebnis postuliert Byrne, dass der Hirntod nicht der Tod des Menschen sei. 
  • Paul Byrne war Präsident der „Catholic Medical Association" (USA). Er war Teilnehmer an der Arbeitsgruppe der PAS 2005. Er war  Teilnehmer am Kongress der John Paul II. Akademie zum Thema: "Brain Death, A Medicolegal Construct: Scientific & Philosophical Evidence" (Hirntod – ein medizin-juristisches Konstrukt: Wissenschaftliche und philosophische Belege) vom 20.-21.05.2019 in Rom.
 121.) Erfindung Hirntod ist ein Geschäftsmodell zur Organspende – Interview mit Dr. Paul Byrne                                       
https://www.kla.tv/31265 
„Der Ausschuss von Harvard hat den Hirntod erfunden.“ Dies sagt Dr. Paul Byrne in einem Interview. Wieso das? Dr. Byrne weiter: „Jedes Organ, das transplantiert wird, ist ein gesundes Organ.
  • Und gesunde Organe kann man nur von lebenden Menschen bekommen.“ Die FDP im deutschen Bundestag hat vor Kurzem den Vorschlag eingereicht, sogar den Herz-Kreislauf-Stillstand als Grundlage für eine Entnahme von Organen festzulegen. 
  • Die FDP im deutschen Bundestag hat vor kurzem den Vorschlag eingereicht, die Todesdefinition als Voraussetzung für die Organspende zu erweitern. Künftig soll auch der Herz-Kreislauf-Stillstand Grundlage für eine Entnahme von Organen sein. Bisher musste zwingend der Nachweis des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls, also der Hirntod, erbracht werden.
In anderen Ländern, wie der Schweiz, Großbritannien und den USA, sind Organspenden nach Herz-Kreislauf-Stillstand bereits erlaubt. Menschen mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand können in bestimmten Fällen wiederbelebt werden.
  • Aber wenn das Herz nicht schlägt, wird das Gehirn nicht mit Sauerstoff versorgt, und nach ca. drei bis fünf Minuten beginnen Gehirnzellen abzusterben. Irgendwann soll dadurch angeblich der Hirntod eintreten. Wie Kla.TV bereits in verschiedensten Dokumentationen aufgezeigt hat, ist der Hirntod jedoch kein wissenschaftlicher Fakt. [www.kla.tv/Organspende/16309 ]. 
Auch der Nechronatologe [Facharzt Kinder und Jugendmedizin] und klinische Professor für Pädiatrie [Kinderheilkunde] Dr. Paul Byrne sagt im nachfolgend gezeigten Kurz-Interview: „Der Ausschuss von Harvard hat den Hirntod erfunden.“ Er bezieht sich dabei auf das am 05.08.1968 erschaffene Hirntod-Konzept eines Ad-Hoc-Komitees der Harvard Universität.
  • Dr. Paul Byrne war im Jahr 1975 Arzt an der medizinischen Universität in Ohio, USA. Er behandelte ein Kind, das nicht selbständig atmete. Das EEG zur Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns wies keine Hirnaktivität nach, auch zwei Tage später nicht.
  • Dr. Byrne wurde daraufhin gedrängt, den Jungen zur Organentnahme freizugeben. Doch er therapierte weiter und der Junge überlebte. Dieses prägende Ereignis verursachte, dass Dr. Byrne sich diesem Thema intensiv widmete.
Wenn also sogar Hirntote wieder leben können, wie kann es dann erlaubt sein, bereits nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand und einer darauffolgenden fünfminütigen Wartezeit eine Organtransplantation durchzuführen? Erhöht das nicht das Risiko, durch eine voreilige Organentnahme ein Leben vorzeitig zu beenden?
 
Hören Sie im nun gezeigten Gespräch mit Dr. Byrne, was er weiter wichtiges zur Organtransplantation zu sagen hat: Dr. Byrne: „Der Ausschuss von Harvard. Dieser Ausschuss hat den Hirntod erfunden.
  • Der Ausschuss hat keine Studien an Hunden, Katzen oder Ratten durchgeführt. Sie haben keine Daten über Menschen gesammelt. Sie haben den Hirntod einfach erfunden. Sie hatten keine Patientendaten. Sie hatten keine wissenschaftlichen Grundlagenstudien.
  • Und ich weiß, es ist wirklich schrecklich, wenn man das weiß. Es wird dadurch auch nicht besser. Danach wird es eher schlimmer. Viele Leute denken, dass der Hirntod gleichbedeutend ist mit flachen Gehirnströmen. Sie sind nicht einmal verpflichtet, einen Gehirnwellentest durchzuführen. Das haben sie nie getan.
  • Sie haben neun Patienten untersucht, und bei zwei von ihnen waren die Gehirnströme noch aktiv. Und sie sind dann zum Schluss gekommen, dass es nicht mehr notwendig ist, Gehirnströme zu untersuchen. Also ist es auch nicht mehr erforderlich, nach Gehirnströmen zu suchen.“  
Interviewerin:
„Wenn sie also Transplantationen an Menschen vornehmen, sagen, sie seien hirntot …
Dr. Byrne:
„Sie sind alle am Leben.“
Interviewerin:
„Sie sind alle am Leben und könnten vollständig wiederhergestellt werden.“
Dr. Byrne:
„Sie sind alle noch am Leben.“
Interviewerin:
„Es werden also Organe von Menschen entnommen, die in irgendeiner Weise bei Bewusstsein sind, sich nur einfach nicht mitteilen und verständigen können?“ 
Dr. Byrne:
„Es ist eine Sache, kein Bewusstsein zu zeigen, dann reden wir von unbewusst. Aber unbewusst bedeutet nicht, dass es kein Bewusstsein gibt. Es bedeutet nur, dass wir kein Bewusstsein erkennen können. Das ist der Unterschied.“
Interviewerin:
„Es ist also eher subjektiv, oder?“
Dr. Byrne:
„Richtig. Ob eine Person Bewusstsein zeigt oder nicht, sagt nichts darüber aus, ob sie lebt oder tot ist.“
Interviewerin:
„Richtig.“
Dr. Byrne:
„Schmerz gehört zu den Dingen, die real sind, und denen wir Beachtung schenken sollten. Schmerz zeigt dem Körper auf, dass etwas nicht in Ordnung ist und gibt die Möglichkeit zu heilen.
Nur weil eine Person keine Schmerzen zeigen kann, heißt das nicht, dass sie keine Schmerzen hat. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist, dass sie lähmende Mittel verabreichen, wenn sie die Organe entnehmen, damit sie sich nicht mehr bewegen und nicht mehr winden können vor Schmerzen.“ 
Interviewerin:
„Oh, wie schrecklich.“
Dr. Byrne:
„Und selbst wenn sie sich nicht bewegen und nicht winden, steigt ihr Herzschlag und ihr Blutdruck, wenn man sie aufschneidet, denn das ist die Reaktion auf Schmerz. Aber sie können nicht mehr zeigen, dass sie Schmerz haben.“
Interviewerin:
„Weil sie gelähmt sind, medizinisch gelähmt, darum können sie nicht mehr reagieren, richtig?“
Dr. Byrne:
„Ja.“
Interviewerin:
„Oh, das ist furchtbar.“
Dr. Byrne:
„Es wird richtig schlimm, wenn man darauf achtet.
Auf jeden Fall hat man den Hirntod vor allem erfunden, um Organe zu bekommen. Aber auch, um kein Geld für die Behandlung von Menschen zu verschwenden, die nie einen Job bekommen werden, die nur leben und nicht sterben werden. Sehen Sie also, was der Hirntod ist: Er ist in erster Linie ein Weg, um die Organe zu bekommen.
  • Und die Art und Weise, wie der Hirntod funktioniert, besteht darin, dass sie den Klerus und die Seelsorger dazu bringen, sich zu engagieren. 
  • Bei Organtransplantationen gibt es einen beauftragten Antragsteller. Und dieser beauftragte Antragsteller ist in der Regel eine sehr nette Person, die sich gut kleidet und mit den Angehörigen befreundet ist. „Möchten Sie eine Tasse Kaffee?Oh, ich weiß, das muss schrecklich für Sie sein.
  • Wir werden alles tun, was wir tun können, um Ihnen zu helfen.“ Und all das ist Teil der Indoktrination, und dient dazu, um an die Organe ranzukommen.  
Sehen Sie, man kann keine geeignete Organe von einer Leiche bekommen. Jedes Organ, das transplantiert wird, ist ein gesundes Organ. Und gesunde Organe kann man nur von lebenden Menschen bekommen. Von einer Leiche kann man keine Organe für eine Transplantation bekommen.“ 
Interviewerin:
„Also, haben Sie das besser nicht in Ihren Papieren stehen?“
Dr. Byrne:
„Die Dinge, die ich Ihnen erzähle, dürfen Sie gar nicht wissen. Denn, wenn Sie es wissen, werden Sie sich aufregen. So, wie Sie alle drei sich jetzt darüber aufregen, und das ist auch Ihr Recht. Denn wessen Organe wollen sie?
  • Sie wollen die Organe von  Kindern, aber ganz besonders von den 16- bis 30-Jährigen. Ihr Leben steht auf dem Spiel. Wenn sie bewusstlos sind und an einem Beatmungsgerät hängen, wollen sie ihre Organe. Und sie tun alles, um an die Organe zu kommen. Und wenn die Organe einmal entnommen sind, kann man sie nicht mehr wiederbeleben. 
Was sie also machen, ist … Sie sagen den Verwandten: „Ihre Tochter Sally würde gerne etwas Gutes tun … das ist eine Möglichkeit, aus dieser Tragödie etwas Gutes zu machen.“ Oder: „Ihr Sohn … “
  • Und während sie bisher Organe von Menschen mit einem Unfall oder Schusswunden bekamen, bekommen sie jetzt viel mehr Organe durch Menschen mit einer Drogen-Überdosis als durch Unfälle und Schusswunden zusammen.
In Ohio sterben jeden Tag acht Menschen an einer Überdosis. So bekommen sie ihre Organe, und das ist, was sie wollen. Und was tun sie?
  • Sie geben den Polizisten das Notfallmedikament Narcan, um der Droge entgegenzuwirken. Das bringt die Menschen mit einer Überdosis in die Notaufnahme. Aber es rettet nicht ihr Leben, sondern bringt sie lediglich in die Notaufnahme. Und so bekommen sie ihre Organe.“
Interviewerin:
„Das ist so teuflisch ekelhaft.“
Dr. Byrne:
„Oh ja, das ist es wirklich. Es ist sehr schlimm - denn es ist Mord.“

von sak.

Quellen:

Forderung der FDP:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/fdp-organspende-100.html
https://www.tagesschau.de/inland/organspende-230.html

Hirntod-Konzept:
https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Ad-Hoc-Komitee_1968

Regelung Schweiz:
https://www.swisstransplant.org/de/infocenter/publikationen/magazin/dcd-organspende
https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20194569

Dr. Paul Bryne:
https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Paul_Byrne
https://www.lacrosselibrary.org/event/truth-about-organ-donation-dr-paul-byrne-speaker

Hirntote:
https://www.a-zieger.de/Dateien/Vortraege/FolienVortragDresden200814012008.pdf

 

120.) Der Organspende-Betrug                                                
https://www.kla.tv/1921                                                 

Heute wurde im Schweizer Ständerat über eine Neuregelung der Organspende abgestimmt. Gemäss dem Vorschlag des Nationalrates ... Guten Abend, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, zum heutigen Medienkommentar begrüssen wir Sie recht herzlich.

Heute wurde im Schweizer Ständerat über eine Neuregelung der Organspende abgestimmt. Gemäss dem Vorschlag des Nationalrates - der diesem Gesetz vor 2 1/2 Monaten zugestimmt hatte - sollte statt der bestehenden erweiterten Zustimmungsregelung neu die Widerspruchslösung eingeführt werden. Die Widerspruchslösung macht automatisch jeden Menschen, im Falle eines Hirntods, zum Organspender.

In einem Interview auf SRF1 heute morgen in den 8:00-Nachrichten versicherte Franz Immer, Geschäftsleiter von Swisstransplant, (nationale Stiftung für Organspende), hochheilig, dass wir bei einem Ja des Ständerates, künftig mehr Sicherheit als zuvor hätten.
  • Dies, weil wir durch die Widerspruchslösung unser festes "Nein" zur Organentnahme aus dem eigenen Leib zementieren können. Weiter wird mit lammzarter Stimme darauf hingewiesen, dass im Falle unseres Hirntodes (d.h. der Rest von uns lebt also noch!) auch unsere Angehörigen noch das letzte Wort haben – gerade, wenn wir es verpasst haben sollten, unseren Widerspruch amtlich zu erklären.
  • Klingt schön und gut. Nur eines ist an dieser Geschichte faul: die Faulheit, sprich, ewige Lethargie, Passivität und Gleichgültigkeit des Volkes. Von der "Volkspsychologie" verstehen nur die allerwenigsten etwas. 

Am allerbesten verstehen die "Organ-Händler", wie die breite Bevölkerung "tickt".

  • Selbst wenn einer jahrelang am Stammtisch, Zuhause und überall seinen Unmut gegen den Organhandel zum Ausdruck gebracht hat …. wenn dieser dann unverrichteter Dinge stirbt und seine Angehörigen von der Organhandelfirma aufgesucht werden, ist es um ihn geschehen.
Zumindest in den allermeisten Fällen werden die Angehörigen in kürzester Zeit von dem hohen Wert dieser lebensrettenden Organspende überzeugt sein.
  • Sie werden, wie die schlichte Hausfrau vor dem zungenfertigen Hausierer, erweichen und den zwar hirntoten, aber durchaus noch lebendigen Körper ihres Angehörigen der Ausschlachtung preisgeben.
  • Obgleich dieser noch mitbekommen wird, was Grauenhaftes auf ihn zukommt, wird er doch keinen Laut mehr über die Lippen bringen, wenn das Skalpell an seinem Brustkorb, Bauch und Genitalbereich angesetzt wird.
Auch alle Zuckungen seines tatsächlich noch immer quicklebendigen Körpers können das eine grosse Versäumnis nicht mehr wettmachen: der Aufwand der Einreichung eines persönlichen "Neins" zur Organentnahme hätte sich gelohnt.
  • Das dies sich genauso ereignen wird, hat nun erfreulicherweise auch der Ständerat realisiert und sich mit einem klaren Nein gegen die Widerspruchslösung und diese massive Beschneidung der Persönlichkeitsrechte jedes einzelnen Menschen entschieden.
  • Der passive und unwissende, hirntote Patient wird somit vorerst nicht automatisch zum Ersatzteillager für andere Menschen.  Wir verabschieden uns und wünschen Ihnen einen schönen Abend.

von Author ???

Quellen:

SRF1, 8 Uhr Nachrichten, 28.11.2013
SRF1, 12 Uhr Nachrichten, 28.11.2013

  
 
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