Klimainfo 89: Historische Hitzewellen und Dürren – Europas vergessene Rekordjahre / Klimatologisches Extremereignis: Der katastrophale Hitzesommer von 1540 – 11 Monate ohne Regen
Volker Fuchs 10.8.2026
Nachfolgend ein Bericht über extremale Klimaereignisse, die aktuell nur in Mitteleuropa stattfinden (und die es früher in noch schärferem Maße auch schon gab), denn in vielen Regionen weltweit wie in der Antarktis / Arktis / Südhalbkugel sind aktuell starke Kälteanomalien zu verzeichnen.
Kapitelübersicht:
1.) Historische Hitzewellen und Dürren – Europas vergessene Rekordjahre
2.) Klimatologisches Extremereignis: Der katastrophale Hitzesommer von 1540 – 11 Monate ohne Regen
3.) Bodensee trocknet aus oder nur Geologie?
Reuters meldete am 3. August 2026 Rekordwert für niedrigen Donaupegel nach anhaltender Hitze und Dürre.
- Kraftwerke drosselten ihre Leistung, während Schifffahrt und Wasserversorgung litten. Doch solche Rekorde gelten nur innerhalb eines vergleichsweise kleinen Zeitfensters in dem Temperaturen und Pegelstände systematisch über Wetter- und Pegelstationen erfasst wurden.
- Historische Hitzewellen und Dürren vor diesem Zeitfenster fehlen in den Ranglisten, auf die diese Rekorde verweisen. Naturarchive und Chroniken belegen zahlreiche frühere Extremjahre mit teilweise verheerenden Folgen.
- Dass diese Ereignisse in heutigen Rekordmeldungen meist fehlen, ist aus meiner Sicht kein Zufall: Sie stören das verbreitete Narrativ,
nach dem außergewöhnliche Hitze und Dürre vor allem Erscheinungen der
Gegenwart seien und durch den Menschen verursacht wurden dem AGW und so dem klimazerstörerischen CO2-Fußabdruck des Menschen für den es natürlich - wie im Mittelalter - Ablass gibt. Auch die Kirchen in DEU beteiligen sich an diesem Ablasshandel.
Historische Hitzewellen und Dürren begannen nicht mit dem Aufstellen von Wetterstationen
Die Römische Warmzeit dauerte ungefähr von 200 vor Christus bis ca. 500 nach Christus.
- Sedimente
aus dem westlichen Mittelmeer weisen regional außergewöhnlich hohe
Temperaturen aus. Außerdem lebten wärmeliebende Insekten im römischen
Yorkshire deutlich weiter nördlich als heute. Römer betrieben hoch im Norden bei Wollaston großflächigen Weinbau.
- Am Schnidejoch belegen Münzen, Schuhnägel und Textilien einen damals nutzbaren Hochpass. Eisbohrkerne der Weißseespitze sichern zusätzlich Umweltspuren von der Römerzeit bis zur frühen Neuzeit.
Zusammen zeigen diese Befunde, dass sich Vegetations- und Nutzungsgrenzen während früherer Wärmephasen deutlich nach Norden und in größere Höhen verschoben, was darauf hin deutet, dass es zu dieser Zeit deutlich wärmer war als heute.
Historische Hitzewellen und Dürren prägten Europa lange vor der Aufstellung von Wetterstationen und lösten Wassermangel aus Bild: Shutterstock
Während der mittelalterlichen Wärmephase bewirtschafteten Nordmänner ab etwa 985 Höfe im Südwesten Grönlands.
- Pollen, Holzkohle und Seesedimente dokumentieren Weiden und Viehhaltung nahe der heutigen Eiskappe. Die Funde zeigen, dass das damalige Klima dort über mehrere Jahrhunderte Landwirtschaft in Regionen erlaubte, die später durch Abkühlung und kürzere Vegetationszeiten nicht mehr nutzbar waren.
Historische Dürren lösten Brände und Versorgungskrisen aus
Europa trafen bereits im Hochmittelalter wiederholt schwere Dürren.
- Chroniken berichten für 1212 und 1252 von monatelangem Regenmangel. Weiden vertrockneten, während Vieh seine Futtergrundlage verlor. Außerdem vernichteten Brände Häuser und Vorräte. Sauberes Wasser wurde knapp, wodurch sich Krankheiten leichter ausbreiteten.
- Im Jahr 1473 erfassten Hitze und Wassermangel besonders große Teile Europas. Flüsse sanken, Brunnen versiegten und Ernten begannen ungewöhnlich früh. Wald- und Stadtbrände zerstörten Gebäude, Holzvorräte und Lebensmittel. Gleichzeitig verteuerten sich Getreide und Viehfutter.
Die Megadürre von 1540
Die Megadürre von 1540 verschärfte diese Belastungen nochmals. In weiten Teilen Europas fiel fast elf Monate ungewöhnlich wenig Regen.
- Flüsse verloren einen Großteil ihres Abflusses, während Quellen und Brunnen austrockneten. Wassermühlen standen deshalb wochenlang still. Menschen mussten ihr Getreide teilweise über 100 Kilometer weit transportieren um noch funktionsfähige Mühlen zu finden.
- Schifffahrt, Warenverkehr und Lebensmittelversorgung brachen über weite Gebiete vollkommen ein. Die großen deutschen Flüsse, wie Rhein, Donau oder Elbe konnte teils kniehoch zu Fuß durchquert werden.
- Gleichzeitig verdorrten Getreide, Gemüse und Viehfutter auf den Feldern. Viele Bauern mussten Tiere schlachten, weil Wasser und Weideland fehlten.
- Schlechte Wasserqualität förderte außerdem Krankheiten unter Menschen und Vieh. Wald-, Moor- und Siedlungsbrände breiteten sich in der trockenen Landschaft schnell aus.
- Die Dürre war deshalb keine bloße Wetteranomalie. Sie entwickelte sich zu einer europäischen Wirtschafts-, Gesundheits- und Versorgungskrise.
Weitere Extremjahre brachten Hunger, Preissteigerungen und Migration
Auch nach 1540 riss die Serie historischer Hitzewellen und Dürren nicht ab. Hungersteine an der Elbe dokumentieren den extremen Wasserstand von 1616.
- Zwischen 1631 und 1636 trockneten erneut Brunnen, Bäche und Mühlengräben aus. Missernten und fehlendes Viehfutter verschärften dabei die Not des Dreißigjährigen Krieges.
- Weitere schwere Trockenphasen folgten 1718, 1719 und 1842. Damals standen vielerorts Mühlen still, während Schiffe Fahrten absagen mussten.
Parallel brachte die Kleine Eiszeit häufigere Kältephasen und wachsende Alpengletscher.
- Eis zerstörte Weiden, Äcker und Verkehrswege in den Hochlagen der Täler. Viele Bergbauern verloren deshalb ihre Lebensgrundlage und verließen einzelne Gebiete.
- Nachweislich zogen Tiroler Bergbauern bis nach Deutschland
und erschlossen dort die Hänge abgelegener, dünn besiedelter Täler,
weil sie in den Alpen ihre Höfe wegen Eis und Schnee aufgeben mussten.
- Kalte Jahre, Missernten und hohe Getreidepreise verstärkten außerdem die Auswanderung nach
Nordamerika. Europas Klimageschichte kennt somit Wärme, Megadürren und
Kältekrisen jahrhundertelang, bevor amtlichen Aufzeichnungen stattfanden.
- Deshalb sollte man heutige Rekordmeldungen mit Vorsicht betrachten und zumindest fragen, welches Zeitfenster dieser neue Rekord eigentlich abdeckt.
Verfasser: Klaus Bastian – Blackout News
Verwendete Web-Quellen: (1) Reuters (03.08.26) (2) European Geosciences Union (Stand: 03.08.26) (3) Frontiers (13.03.26) (4) Cambridge University (21.06.26) (5) SciencesDirect (Stand: 03.08.26) und viele weitere
Verwendete Buch-Quellen:
- Rüdiger Glaser: Klimageschichte Mitteleuropas – 1200 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen – Primus Verlag, Darmstadt
- Wolfgang Behringer: Kulturgeschichte des Klimas – Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung – Verlag C.H.Beck, München
- Ronald D. Gerste: Wie das Wetter Geschichte macht – Katastrophen und Klimawandel von der Antike bis heute – Klett-Cotta, Stuttgart
Das Jahr 1540 war in Europa das heißeste und trockenste Jahr des letzten Jahrtausends.
- Elf Monate blieb der Regen aus. Im Winter war es schon sommerlich warm. In der Sommerhitze kamen europaweit rund eine Million Menschen ums Leben.
Es gibt unzählige historische Berichte über dieses Hitzejahr. Die Böden vertrockneten und rissen auf. Die Bäume und Weinberge vertrockneten, die Tiere starben auf den vertrockneten Wiesen, viele Bauern kippten wegen der Gluthitze bei der Feldarbeit um. Die Wasserstände der Flüsse waren extrem niedrig.
- Selbst der Rhein konnte an vielen Stellen zu Fuß durchwatet werden. Es ist ein klimatologisches Extremereignis. (3) Die Temperaturen sollen durchschnittlich fünf bis sieben Grad höher gewesen sein als in anderen Jahren davor und danach. Das Hitzejahr kündigte sich bereits im Winter 1539/1540 an, als es in Italien sommerlich warm war wie im Juli.
- Einzig guter Nebeneffekt des Jahrtausend-Hitze-Jahres: Dort, wo die Weinberge noch einigermaßen bewässert werden konnten, gab es den besten Wein seit Generationen. In einigen Regionen des Elsass sollen die Obstbäume zweimal geblüht haben und am Bodensee gab es gleich zwei Kirschernten.
War dieses Ereignis der Auftakt für eine Art »Warmzeit«? Nein.
- Es folge die sogenannte »Kleine Eiszeit« (4) , die in einigen Teilen Europas schon im 15. Jahrhundert sich andeutete, aber in mit wirklich eisigen Wintern vom 16. bis zum 17. Jahrhunderte dauerte und dessen Nachwirkungen bis ins 18. Jahrhundert zu spüren waren.
- Die »Kleine Eiszeit« bewirkte, dass im Winter oftmals viele Flüsse zufroren und man in manchen Jahren sogar zu Fuß von Dänemark über die Ostsee nach Schweden wandern konnte.
Die Hitzewellen der Jahre 2003 in Westeuropa und 2010 in Russland, welche allgemein als seltene klimatische Anomalien außerhalb bisheriger Erfahrungen apostrophiert werden, werden oftmals als Warnungen vor noch häufigeren Extremen in einer von der globalen Erwärmung beeinflussten Zukunft herangezogen.
- Eine neue Rekonstruktion der Temperaturen in Westeuropa im Frühjahr und Sommer zeigt jedoch, dass es im Jahre 1540 signifikant höhere Temperaturen gegeben haben muss.
- Um die Plausibilität dieses Ergebnisses zu überprüfen, untersuchten wir die Schwere der Dürre 1540, indem wir das Argument der bekannten Rückkopplung zwischen Austrocknung des Bodens und Temperatur untersuchten.
- Auf der Grundlage von über 300 Quellen mit Wetterberichten aus erster Hand aus einem Gebiet mit einer Größe von 2 bis 3 Millionen km² zeigen wir, dass Europa von einer beispiellosen, 11 Monate dauernden Mega-Dürre betroffen war.
Die geschätzte Anzahl der Tage mit Niederschlag und die Niederschlagsmenge in Mittel- und Westeuropa im Jahre 1540 ist signifikant niedriger als die 100-Jahre-Minima der Periode mit instrumentellen Messungen für Frühjahr, Sommer und Herbst.
- Dieses Ergebnis wird gestützt durch unabhängige dokumentarische Beweise über extrem niedrige Pegelstände in Flüssen und weit verbreiteten Wald- und Feldbrände in ganz Europa. Wir haben gefunden, dass ein Ereignis dieser Größenordnung nicht von hypermodernen Klimamodellen simuliert werden kann
- Über mehrere Wochen hinweg regnete es kaum noch., nach Quellenaussagen soll es in 26 Wochen an nur 5 Tagen ‚Tropflesregen‘ gegeben haben. Die Hitze des Sommers von 1540 ist das am besten belegte Ereignis im 16. Jahrhundert und kann als eines der Jahrtausendereignisse angesehen werden.
- Die kaum zu beschreibende Wasserverknappung führte zu einem Schreckensszenario und dokumentiert sich auch in markanten Negativsignaturen der verschiedensten Baumringe. Aus
ihnen konnte die Niederschlagssumme zwischen November und Juni
rekonstruiert werden: Das Niederschlagsdefizit betrug nach diesen Werten
im Juni bereits 25%.
Nachdem auch der Herbst zu trocken ausfiel, wurde der Wein durch den extrem hohen Zuckergehalt zu einem Jahrtausendwein, für den man, wie in der Würzburger Hofkellerei heute noch zu sehen ist, eigene Prunkfässer baute
- Durch den hohen Zuckergehalt muss der Wein noch sehr lange genießbar gewesen sein, denn man kredenzte ihn zu besonders festlichen Anlässen noch in späteren Jahrhunderten … Fortan
wurde die Qualität dieses Weines zum unerreichten Standard, der noch
zwei Jahrhunderte später als Bezugsmaßstab zitiert wurde.
- Als
die Schweden 1631 Würzburg einnahmen, fahndeten sie nach diesem Wein,
konnten ihn aber, da das Fass eingemauert war, nicht finden.
Im 19. Jahrhundert ersteigerte ein englischer Weinhändler diesen Wein, füllte ihn in Flaschen und verkaufte diese.
- Letzte Flaschen dieser Kollektion sind heute noch – mit Inhalt – im speyerischen Weinmuseum und und weitere im Bürgerspital in Würzburg zu sehen …
Es gibt aber noch weitere Belege für die extreme Trockenheit:
- In Regensburg nutzte man den niedrigen Wasserstand, um für den Kranen neue Fundamente zu errichten: Rekordtrockenheit im Frühling sowie Rekordhitze und Rekordtrockenheit im Sommer lautet die nüchterne Klassifizierung…
Quelle: Rüdiger Glaser, Die Klimageschichte Mitteleuropas, Seite 108, erschienen 2008 im primusverlag.

Dass die Grünen jedes schlechte Wetter missbrauchen, um an die Macht zu kommen, diese dann mit Alarmismus und Verboten zu verteidigen, um dann den Bürgern ihre menschenfeindliche Ideologie aufzwingen zu können, ist in Deutschland wohl Mehrheitsmeinung. Dennoch versuchen sie es immer wieder.
- Jetzt haben sie den Bodensee entdeckt, der angeblich auf Grund der so genannten Klimakrise auszutrocknen droht. Immer dieser arme Bodensee, der jeden Sommer hervorgeholt wird, um den grünen Klimairrsinn zu verbreiten.
Doch es gibt aufmerksame Bürger, die dieses miese Spielchen durchschauen. Bernd Kaiser schreibt:
- Eilmeldung aus der Klima-Blase: Der Bodensee verschwindet! Journalisten hyperventilieren, Badegäste stehen fassungslos im Schlamm und die Politik sucht wahrscheinlich schon nach Wegen, wie man das Niedrigwasser mit einer neuen Steuer aufhalten kann.
- Aber wer im Erdkundeunterricht nicht gerade für den Klimastreik geschwänzt hat, kennt ein schmutziges kleines Wort, das so gar nicht in die moderne Weltuntergangsrhetorik passt: Geologie.
Was den See tatsächlich verkleinert, ist nicht euer böser Verbrennermotor, sondern ein banaler Naturprozess namens Verlandung.
- Der Bodensee ist ein simples Überbleibsel der Würm-Eiszeit. Der Rheingletscher hat das Becken damals in die Landschaft gefräst, und genau dieser Rhein macht sein eigenes Werk nun unerbittlich wieder rückgängig.
- Jedes
Jahr schiebt der Fluss, völlig unbeeindruckt von irgendwelchen
CO₂-Zielen, rund 2,5 Millionen Kubikmeter feinsten Alpenschutt und
Geröll in das Wasser. Das Ergebnis? Der See verliert jährlich 2,5 Hektar seiner Fläche. In knapp 20.000 Jahren ist der Bodensee endgültig Geschichte. Ein stinknormaler erdgeschichtlicher Zyklus.
Aber für eine
Gesellschaft, die Sommerhitze für ein neuartiges Phänomen hält und bei
jedem saisonalen Niedrigwasser den Klimanotstand ausruft, ist ein jahrtausendealter Naturprozess intellektuell offensichtlich nicht mehr greifbar.
- Besonders amüsant ist dabei der menschliche Größenwahn:
Ingenieure betonieren seit Jahren Dämme wie die gewaltige
Rheinvorstreckung bei Fußach in den See, um die ankommenden Sedimente
künstlich in tiefere Gewässer zu leiten.
- Wir versuchen ernsthaft, Geologie mit Bauwerken aufzuhalten, während wir gleichzeitig glauben, wir könnten mit ein paar Lastenfahrrädern das Wetter retten.
Also, liebe Weltuntergangspropheten, atmet
entspannt durch. Der Bodensee stirbt nicht an euren Sünden, er wird
schlicht und ergreifend von Mutter Natur zugeschüttet.
- Geht baden, solange noch Platz im Wasser ist – ihr habt immerhin noch läppische 20.000 Jahre Zeit. Habe gerade nachgeschaut, es ist noch Wasser im Bodensee.
Roland Tichy weiß, worum es in Wirklichkeit geht:
- Nach der Luft soll künftig auch das Wasser besteuert werden. Rote und Grüne erfinden „Wasserknappheit“, um über weitere Besteuerung von Lebensgrundlagen ihre Gier zu befriedigen. Und: „Der Bodensee ist nicht mehr da!“, lügt ein grüner Politiker wider jedes bessere Wissen. So wird Wasser teuer geredet, um uns zu verarmen.
Wir wissen ja alle: Wo die Grünen auftreten, da wächst kein Gras mehr – und auch kein Wald. Im Gegenteil, wie der aufmerksame Paul Christian beweist: Politik(links der Mitte)
BROMBEERKOPF, 26. JULI 2026 — DIE BILDER, DIE KEINER ZEIGT
Ich war gestern oben. Auf dem Berg, den das Landratsamt gegen das Nein der eigenen Naturschutzbehörde, gegen das zweifache Nein des Gemeinderats Stegen und gegen die massiven Bedenken des Bodenschutzes zur Windrad-Baustelle gemacht hat. Was ich fotografiert habe, ist keine Holzernte. Es ist die Beseitigung eines Waldbodens:
- Wurzelstöcke mitsamt Wurzelwerk aus dem Hang gerissen — zu Bergen aufgetürmt. Die Struktur, die den Hang hält und das Wasser speichert, existiert nicht mehr.
- Blanker Hangschutt, wo Humus war. Durch dieses Material läuft das Sickerwasser jetzt ungefiltert Richtung
Quellfassungen — deren Schutz die Genehmigung selbst zur Bedingung
gemacht hat: „Eine Beeinträchtigung muss unterbleiben.“
- Eine Schottertrasse in Schwertransporter-Breite, bis zu 35 % steil — fast das Doppelte dessen, was forstliche Richtwerte im Ausnahmefall erlauben. Jeder Quadratmeter: dauerhaft verdichtet, für die Grundwasserneubildung verloren.
- Und an den Rändern: freigestellte Fichten, aufgewachsen im geschlossenen Bestand, nie windexponiert. Die Rodung von heute ist der Windwurf von morgen
Die Gemeinde Stegen hatte „minimale Waldinanspruchnahme“ gefordert. Die Bilder zeigen, was daraus wurde.
- Und das ist erst der Anfang —
vor den Kranstellflächen, vor den Fundamenten, in die mehrere hundert
Kubikmeter Stahlbeton kommen. Der größte Teil bleibt nach gesetzlicher
Lage für immer im Berg.
Seit 35 Jahren läuft 344 Meter weiter ein EU-Waldmonitoring im Bannwald Conventwald. Dessen Messreihen belegen:
Jede Kronendach-Unterbrechung mobilisiert Nitrat — direkte Gefahr fürs Trinkwasser. Hier wurde das Kronendach nicht unterbrochen. Es wurde entfernt.“

Es gibt wahrlich nur eine einzige Möglichkeit, Natur und Umwelt in letzter Sekunde noch zu retten: Die Grünen müssen aus sämtlichen Parlamenten herausgewollt werden.