Die Weltnetz-Enzyklopädie Metapedia über die Energiewende in Deutschland, mit der es CDU und SPD gelang, das Wachstum der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt auf „Null“ zu bringen.
Volker Fuchs 11.8.2026
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Hinweise zu den externen Verweisen
Energiewende
Mit und seit der BRD-„Energiewende“ von 2011 haben CDU- und SPD-Kanzler das Wachstum der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt buchstäblich auf „Null“ gebracht – Zahlen des IWF 2025[1]
- Mit dem Schlagwort Energiewende wird die polit-ideologisch motivierte, wissenschaftlich verbrämte Idee und Durchführung einer rasanten Umstellung der ressourcenabhängigen Industrieproduktion und einer ressourcenabhängigen Verkehrswirtschaft auf sogenannte „nachhaltig“ gestützte (mit sogenannten „erneuerbaren Energien“ arbeitende) Industrieproduktion und Verkehrswirtschaft bezeichnet.
- Kennzeichnend für diese technologische Perspektive ist die Vorstellung, ein überragend dominierender Staatseinfluss dabei sei wünschenswert und auch ohnehin unvermeidbar.
- Welche technischen Alternativen dann aber welche gesellschaftlichen Ressourcen vereinnahmen können und dürfen (es geht um Milliardenwerte und um mehrere Jahrzehnte einer Infrastruktur-Umrüstung), entscheidet jedoch nicht der Verbraucher, nicht der Marktteilnehmer, sondern Behörden.
Hierzulande selten ausgesprochen, aber in der Literatur gang und gäbe ist die Abkürzung „AGW“, sie steht für:
- „Anthropogenic Global Warming”, also für vom Menschen verursachte (= „anthropogene“) globale Erwärmung. Diese Abkürzung ist im englischen Sprachraum der Sammelbegriff für den Glauben, die anthropogenen CO₂-Emissionen führten zur globalen Erwärmung.
- Diese Vorstellungen sind so weit von exaktem wissenschaftlichem Denken entfernt, dass man auch von einer „Klimareligion“ spricht.
EEG
Wichtigstes Instrument der politisch erwünschten und politisch gesteuerten Energiewende in der BRD ist das Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Kurztitel: Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG 2014). Es regelt die vorrangige, bessergestellte Vergütung für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz. Außerdem garantiert es deren Erzeugern feste (marktschwankungsunabhängige) Einspeisevergütungen.
Ausnahmen zu Lasten aller Verbraucher
Wegen der mehrfach geänderten, willkürlichen Ausnahmeregelungen
für einzelne Industriebranchen und sogar für einzelne
Industrieunternehmen gilt dieses Gesetz den Kritikern als klassisches
Beispiel einer politkorrekten, öko-diktatorischen Zwangswirtschaft.
- Während BRD-Parteipolitiker sonst
nicht müde werden, „Marktverzerrung“, „Bürokratie“, „Überregulierung“
und staatlichen wirtschaftspolitischen „Dirigismus“ zu beklagen (und mit
diesen Begründungen Grenzsicherungen zu schleifen und Massenzuwanderung durchzusetzen),
- haben sie umgekehrt dem Milliardenmarkt der Energieproduktion eine – sogar auffällig ideologisch überwölbte – Investitionslenkung aufgezwungen, die die Bürger auf Jahrzehnte hin verpflichtet, an jetzt subventionierten Techniken festzuhalten und aberwitzig schlecht geplante Infrastrukturausbauten (Nord/Süd-Starkstromleitungen) weiterhin auf Dauer zu finanzieren.
Ressourcenschonende Energiewirtschaft
Als ressourcenschonend gelten folgende Formen der Energieproduktion:
Anstatt
einmal doch den Verbraucher – also denjenigen, der am Markt etwas
nachfragt – über die Wahl der Technologien und über das Tempo der
Umstrukturierungen entscheiden zu lassen, will die gesamte parteipolitische Öffentlichkeit in der BRD statt dessen, dass der Gesetzgeber detaillierte Vorgaben und Vorentscheidungen verbindlich festlegt, die die tatsächlichen Kosten einer bestimmten Technologie unkalkulierbar machen (weil sie der politischen Willkür und Partei-Interessen nachgeordnet werden).
Klimaideologie und „Klimagerechtigkeit“
Konservative und libertäre Kritiker der BRD-Regierungspolitik befürchten, dass unter dem Schlagwort von der internationalen „Klimagerechtigkeit“ (die schon vom Ausdruck her klingt wie die allbekannte kommunistische „internationale Solidarität“) eine systematische De-Industrialisierung Europas beabsichtigt ist, um globalistischen Interessen von Großbanken und Großkonzernen noch unterwürfiger entgegenzukommen
(die den kulturellen Widerstand europäischer Traditionen als etwas
ihrem Gewerbsinteresse störend im Wege Stehendes empfinden).
- Die ideologische Forderung, der Ausstoß der CO2–Emissionen müsse drastisch gedrosselt werden, führt zu einer staatlichen Generalüberwachung überhaupt aller Tätigkeiten, aller Konsumentscheidungen und aller persönlichen Geldausgaben. Diese Dystopie oder Anti-Utopie ist nicht lediglich diktatorisch, sondern sie ist im eigentlichen Wortsinne totalitär.
- Jeglichen Stoffwechselvorgang in einer Volkswirtschaft unter staatliche Überwachung zu stellen, kommt der maximal vorstellbaren Entmündigung
gleich (es handelt sich um eine Agenda, die unendlich lange
weitergetrieben werden kann, denn Überwachung ist niemals vollkommen,
und die auf tatsächlich alle Äußerungsformen menschlichen Lebens totale Anwendung finden kann).
Kalte Enteignung der Kernkraftwerksbetreiber
Im Jahre 2010 beschloß das Kabinett Merkel eine Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke. Dies war die Fortsetzung eines sogenannten „Atomkonsenses“ zum Ausstieg (wie die Vorgängerregierung ihn beschlossen hatte), mit nunmehr maximalen Laufzeiten bis 2024 für die BRD-Kernkraftwerke.
- Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima (Japan, Tōhoku-Erdbeben und nachfolgender Tsunami) am 11. März 2011 im Nordosten Japans jedoch riss Bundekanzlerin Merkel das Steuerrad radikal herum und verfügte über Nacht ein sogenanntes „Moratorium“: die temporäre Stilllegung aller BRD-Kernkraftwerke.
- Eine von derselben Regierung eingesetzte „Ethik-Kommission“ segnete kurz darauf diese Entscheidung ab, dann folgten die Entscheidungsgremien Bundesrat und Bundestag mit Festlegungen im gleichen Sinne.
- Dieser Vorgang ist nicht allein politisch bedenkenswert – eine Position der radikalen Linken wird Regierungspolitik einer „konservativen“ Regierungschefin (→ Postdemokratie), sondern auch rechtlich: Es handelt sich um den größten Einzelfall einer staatlichen Zwangsenteignung von Industrievermögen in der gesamten deutschen Geschichte.
Zitate
„Auch die Bundeskanzlerin hat den ökonomischen Sachverstand eines Grundschülers.
- Ihr scheint ja auch überhaupt nicht klar gewesen zu sein, welchen volkswirtschaftlichen Schaden sie mit der plötzlichen Energiewende verursacht hat.
- Leider
sind regierende Politiker für ihre Taten nicht in persönliche Haftung
zu nehmen. Ein Geschäftsführer einer GmbH müsste nach solchen
Fehlentscheidungen vermutlich ins Gefängnis.“ — Malcolm Schauf[2]
Siehe auch
Literatur
- Metanoia-Magazin: Peak Oil – Die Mär von der fossilen Energie, Ausgabe 66 (Mai 2025), Heftvorstellung und Bezugsnachweis
- ExpressZeitung:
- Zielführende Energie- oder Feindpolitik?, Ausgabe 48 (Juni 2022)
- Energie(w)ende, Ausgabe 47 (Mai 2022)
- Die hybride Kriegführung, Ausgabe 31 (Februar 2020)
- Mit der «Grünen Kulturrevolution» in die weltweite Klimadiktatur?, Ausgabe 27 (Juli 2019)
- Klimawandel menschgemacht?, Ausgabe 9 (August 2017)
- Hans-Joachim Zillmer: Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind, Langen-Müller, 2020, ISBN 978-3784435565
- Manfred Haferburg, Klaus-Dieter Humpich: Atomenergie – jetzt aber richtig, 2024, ISBN 978-3982584829
- Fritz Vahrenholt: Die große Energiekrise: ... und wie wir sie bewältigen können, Langen Müller, 2023, ISBN 978-3784436586
- Frank Henning: Klimadämmerung: Vom Ausstieg zum Abstieg – ein Plädoyer für mehr Vernunft in der Energiepolitik, FinanzBuch Verlag, 2021, ISBN 978-3959723749
- Klaus Maier: Die Abrechnung ... mit der Energiewende: Der Energiewende-Check, Verlag tredition, 2020, ISBN 978-3347067899
- Anna Veronika Wendland: Atomkraft? Ja bitte!: Klimawandel und Energiekrise: Wie Kernkraft uns jetzt retten kann, Quadriga, 2022, ISBN 978-3869951232
- Horst-Joachim Lüdecke: Kernenergie: Der Weg in die Zukunft (Schriftenreihe des Europäischen Instituts für Klima und Energie), TvR Medienverlag Jena, 2018, ISBN 978-3940431653
- Andreas Dripke u. a.: Die Rückkehr der Kernkraft: Warum Atomenergie unsere Zukunft ist, DC Publishing, 2022, ISBN 978-3947818952
- Sigurd Schulien: Deutschland im Visier der anglo-amerikanischen Hochfinanz – Energie- und Klimapolitik der BRD als Umerziehungsmasche, Hohenrain-Verlag, Tübingen 2017
- Bruno Bandulet: Rückkehr nach Beuteland – Deutschland und das Spiel um Macht, Geld und Schuld, Kopp-Verlag, 2023, ISBN 978-3864459269
Filme
- Marco Pino: Mythos Energiewende: Manipulation, Desinformation, Niedergang. Dokureihe Medienmythen, JF-TV (Junge Freiheit Verlag), DVD, 2021, Dauer: 105 Min.
Verweise
Fußnoten