Banken Historike meldet: Die Londoner Großbank HSBC EXITIERT SILBER – Der Londoner Markt stirbt in 22 Tagen / Londons Silbermarkt „nicht länger lebensfähig“


Volker Fuchs 12.1.2025 
 
Nachfolgend ein Bericht über die dramatische Entwicklung am Edelmetallmarkt - vor allem der Silberperformance. Droht den Großbanken, die zuviel Papiersilber verkauft haben, nun ein echtes Silber-DesasterNeue Daten zeigen: Immer mehr Investoren fordern physisches Silber – mitten im laufenden Rebalancing! Was bedeutet das für die Banken? Wie gefährlich wird der physische Silber-Squeeze wirklich? Und was heißt das für Anleger?
 
1.) Banken Historike: HSBC EXITIERT SILBER – Der London Markt stirbt in 22 Tagen
2.) Datenlage Trading Economics - Performance Gold / Silber: Datenstand 12.01.2026
2.1) Die Goldpreise stiegen am Montag um mehr als 1 % auf über 4.590 US-Dollar pro Unze und erreichten damit ein Rekordhoch.
2.2) Silber stieg am Montag um rund 5 % auf etwa 84 US-Dollar pro Unze und erreichte damit ein neues Rekordhoch. 
3.) Wallstreet-online: Droht der große Absturz? Silber rutscht ab: Index-Verkäufe laufen, HSBC warnt vor harter Korrektur
4.) Warum am Silbermarkt Panik herrscht
5.) Bank of America prophezeit: Silber könnte 2026 zum strahlenden Gewinner werden
 
Banken Historike meldet: HSBC, eine der größten Banken der Welt und ein zentrales Rückgrat des Londoner Silbermarktes, hat intern den sofortigen Ausstieg aus ALLEN Silber-Positionen angeordnet und zwar in 22 Tagen 
  • HSBC  (Hongkong and Shanghai Banking Corporation) ist eine der größten globalen Bankengruppen mit Hauptsitz in London, die internationale Finanzdienstleistungen für Privat-, Firmen-, institutionelle und vermögende Kunden anbietet, bekannt für ihr umfangreiches internationales Netzwerk und ihre Stärke im grenzüberschreitenden Geschäft, insbesondere in Europa und Asien.
  • Die HSBC-Gruppe ist in über 60 Ländern präsent und legt einen starken Fokus auf grenzüberschreitende Geschäfte und internationales Wealth Management. 

 
1.) Banken Historike: HSBC EXITIERT SILBER – Der London Markt stirbt in 22 Tagen
https://www.youtube.com/watch?v=-ZrX2nAJi-M
HSBC, eine der größten Banken der Welt und ein zentrales Rückgrat des Londoner Silbermarktes, hat intern den sofortigen Ausstieg aus ALLEN Silber-Positionen angeordnet.
Nicht in Jahren. Nicht in Monaten - sondern in 22 Tagen.
Ein vertrauliches Board-Direktiv vom 9. Januar 2026 bestätigt:
  • 7,3 Milliarden Unzen Silber Short Exposure müssen geschlossen werden.
  • Der London Silbermarkt wird als „nicht länger lebensfähig“ eingestuft.
  • Massive physische Defizite wurden intern entdeckt.
  • Regulatorischer Druck, Versicherungsrückzug und ein chinesisches Liefer-Ultimatum treiben HSBC in die Panik.
In dem oben verlinkten Video wird gezeigt: 
  • warum hunderte Millionen Unzen Silber fehlen
  • wie fraktioniertes Edelmetall-Banking kollabiert
  • warum ein historischer Short Squeeze unvermeidlich ist
  • weshalb Silberpreise von 150–300 Dollar realistisch werden
  • warum der LBMA vor dem Ende steht
  • und warum dies der Beginn des größten Vermögenstransfers unserer Zeit sein könnte
Wenn HSBC nicht liefern kann – wer dann?
  • Diese Krise trifft nicht nur Banken. Sie verändert das globale Finanzsystem.
  • Papieransprüche gegen physische Realität. London gegen Shanghai. Alt gegen Neu.
    Der Countdown läuft. 22 Tage.
  • Die Frage ist nicht, ob sich der Markt verändert – sondern auf welcher Seite man positioniert ist.
Siehe auch Physisches Silber wird zur Gefahr! - JP Morgan in der Klemme?
https://www.youtube.com/watch?v=ZFVLpL7FOTc
Droht JP Morgan ein echtes Silber-Desaster? Neue Daten zeigen:
  • Immer mehr Investoren fordern physisches Silber – mitten im laufenden Rebalancing!
  • Was bedeutet das für die Banken? Wie gefährlich wird der physische Silber-Squeeze wirklich? Und was heißt das für Anleger?
  • Jetzt alle Hintergründe im aktuellen Video mit Jan Wilhöft von Axino Capital – über 35 Jahre Erfahrung mit Edelmetallen & Rohstoffaktien. #goldpreis #silberpreis #finanzen

  
2.) Datenlage Trading Economics - Performance Gold / Silber: Datenstand 12.1.2026
 
2.1) Die Goldpreise stiegen am Montag um mehr als 1 % auf über 4.590 US-Dollar pro Unze und erreichten damit ein Rekordhoch.   https://tradingeconomics.com/commodity/gold 
Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank (Fed) und erhöhte geopolitische Risiken beflügelten die Nachfrage nach sicheren Anlagen.
  • Fed-Chef Jerome Powell gab am Sonntag bekannt, dass ihm wegen seiner Aussage vor dem Senat im vergangenen Juni strafrechtliche Konsequenzen angedroht wurden.
  • Er kritisierte diesen Schritt als Teil des Drucks, den Trump auf die Fed ausübte, die Zinsen zu senken.
  • Gleichzeitig warnte der iranische Parlamentspräsident die USA und Israel vor jeglicher Intervention, nachdem Präsident Trump inmitten der landesweiten Proteste, bei denen Berichten zufolge Hunderte von Menschen getötet wurden, mit Angriffen gedroht hatte.
  • Zusätzliche Unterstützung kam von der Erwartung weiterer Zinssenkungen in den USA, nachdem die am Freitag veröffentlichten Daten ein stärker als prognostiziertes Rückgang des Beschäftigungswachstums im Dezember zeigten.
  • Händler preisen zwei Zinssenkungen in diesem Jahr ein, obwohl allgemein erwartet wird, dass die Fed die Zinsen Ende des Monats unverändert lässt.
  • Die Märkte richten ihr Augenmerk nun auf den US-Inflationsbericht dieser Woche, um weitere Hinweise auf den Zinskurs der Fed zu erhalten.
Fazit Performance Gold: Anstieg seit einem Jahr bei 174%  und seit 10 Jahren bei 410%. 
  • Und der 1OZ-Wiener Philharmoniker kostet aktuell brutale 4.008 Euro  und lag  2008 noch bei 773 Euro - ein Anstieg in Höhe von 519%
 
2.2) Silber stieg am Montag um rund 5 % auf etwa 84 US-Dollar pro Unze und erreichte damit ein neues Rekordhoch. 
Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und erhöhte geopolitische Risiken beflügelten die Nachfrage nach sicheren Edelmetallen. 
  • Die US-Bundesstaatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell im Zusammenhang mit seiner Aussage vor dem Bankenausschuss des Senats im Juni eingeleitet. 
  • Powell wiederum wirft der Trump-Regierung vor, die Zentralbank unter Druck gesetzt zu haben, ihre Politik an ihre Präferenzen anzupassen.
  • Die Märkte wägten zudem die Aussichten auf weitere Zinssenkungen in den USA ab, nachdem der Arbeitsmarktbericht vom Freitag ein Beschäftigungswachstum im Dezember hinter den Prognosen zurückblieb.
  • Händler preisen weiterhin zwei Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr ein, obwohl allgemein erwartet wird, dass die Zentralbank ihre Geldpolitik Ende des Monats unverändert lässt.
  • Andernorts blieben die geopolitischen Spannungen hoch, da die sich verschärfenden Proteste im Iran das Risiko eines größeren Konflikts erhöhten.
  • US-Präsident Donald Trump erwog Berichten zufolge Optionen für eine mögliche Intervention.
Fazit Performance Silber: Anstieg seit einem Jahr bei 285%  / seit 10 Jahren bei 442%. 
  • Und der 1OZ-Wiener Philharmoniker kostet aktuell brutale 96,1 Euro - 2010 bei 16,7  Euro - ein Anstieg in Höhe von 575%
 
Weitere Berichte zum Silbermarkt, der zu entgleisen droht: 
 
3.) Wallstreet-onlineDroht der große Absturz? Silber rutscht ab: Index-Verkäufe laufen, HSBC warnt vor harter Korrektur
Auszug:
Silber gerät deutlich unter Druck, während milliardenschwere Index-Neugewichtungen starten. 

Der jüngste Rücksetzer am Silbermarkt kommt nicht aus dem Nichts. Nach einer extremen Rallye geraten Gold und Silber aktuell durch technische Faktoren unter Druck: Anleger bereiten sich auf die jährliche Neugewichtung wichtiger Rohstoffindizes vor, die in den kommenden Tagen Verkäufe von Futures im Volumen mehrerer Milliarden US-Dollar auslösen dürfte.

Besonders Silber gilt angesichts seiner hohen Volatilität als anfällig. Citigroup schätzt, dass allein zur Indexanpassung Silber-Futures im Wert von rund 6,8 Milliarden US-Dollar verkauft werden könnten – das entspricht etwa zwölf Prozent der offenen Positionen an der Comex. "Ich bin seit vielen Jahren in diesem Bereich tätig, und wir haben noch nie einen so übermäßigen Abfluss wie diesen gesehen", zitiert Bloomberg Citi-Stratege Kenny Hu.

Der kurzfristige Verkaufsdruck trifft auf einen Markt, der zuvor extrem heiß gelaufen war.

  • Silber hatte im vergangenen Jahr rund 150 Prozent zugelegt und Ende Dezember ein Rekordhoch von über 83 US-Dollar erreicht, getrieben von einem historischen Short Squeeze, physischer Knappheit, starker Investmentnachfrage und geopolitischen Risiken.
  • Trotz der aktuellen Korrektur sehen viele Marktbeobachter keinen unmittelbaren Trendbruch.
  • "Das Aufwärtspotenzial könnte kurzfristig gedämpft werden, aber langfristig hat Silber mehr Schwung", sagte David Wilson, Rohstoffstratege bei BNP Paribas.
  • Deutlich vorsichtiger positioniert sich hingegen HSBC. Chef-Edelmetallanalyst James Steel warnt, dass die Knappheit und die geringe Liquidität den Silberpreis auf ein "untragbares Niveau" getrieben hätten. 
 
4.) Warum am Silbermarkt Panik herrscht
Der Silbermarkt ist im Ausnahmezustand. Panikkäufe, Lieferengpässe und nackte Gier sorgen beim „Gold des kleinen Mannes“ für einen Höhenflug, der sogar die Goldrally in den Schatten stellt. Erinnerungen an eine fatale Blase vor 45 Jahren werden wach.

In Londoner Handelskreisen geht eine große Sorge um:

  • Gibt es bald kein physisches Silber mehr? Die Tresore im Zentrum des globalen Edelmetallhandels sind leer gefegt .
  • „So etwas habe ich noch nie erlebt. Was wir beim Silber sehen, ist völlig beispiellos“, zitiert das Finanzportal Bloomberg Anant Jatia, Chief Investment Officer des Rohstoff-Hedgefonds Greenland Investment Management.
  • „Derzeit ist keine Liquidität verfügbar.“

Die Verknappung hat den Spotpreis für eine Feinunze Silber zuletzt auf über 80  Dollar hochgetrieben – das ist mehr als jemals zuvor – auch mehr als der legendäre Höchststand aus dem Jahr 1980. Die von Spekulanten getriebene Blase platzte kurz darauf.

  • Diesmal ist die Preisexplosion nicht auf Spekulationen zurückzuführen, sondern auf eine seltene Mischung aus geopolitischer Unsicherheit, industrieller Knappheit und einem aufgrund der geringen Handelsvolumina äußerst engen Markt, in dem schon kleine Störungen Schockwellen auslösen können.
  • Während Gold seit Jahresbeginn um 174 Prozent zulegte, verteuerte sich Silber um 285  Prozent. 
  • Händler sprechen bereits von einer „Silber-Panik“: Die physischen Bestände in den Tresoren sind in den vergangenen Jahren um ein Drittel geschrumpft.
  • Angesichts des aktuellen Runs werden heute Barren per Frachtflug über den Atlantik nach London gebracht, um abgeschlossene Kontrakte zu erfüllen – ein teures Unterfangen, das sonst nur Gold vorbehalten ist.

Warum Silber plötzlich glänzt

Die Ursachen für den Boom sind vielfältig.

  • Geopolitische Risiken haben zugenommen und verunsicherte Anleger suchen Alternativen zu Aktien.
  • Auch der Handelsstreit zwischen den USA und China, neue Zölle auf Metalle und die Unsicherheit über die amerikanische Geldpolitik treiben Anleger in physische Werte.

Gold ist in solchen Phasen traditionell der „sichere Hafen“, doch nach der Rekordjagd über 4000 Dollar pro Unze erscheint ein Investment vielen zu teuer.

  • Wer bei der Edelmetall-Rally dabei sein will, greift zum günstigeren Silber.
  • Der „Fear of Missing Out“-Effekt, die Angst, bei der Rally nicht dabei zu sein, spielt eine wesentliche Rolle.

Im Unterschied zu Gold ist Silber kein reines Anlageobjekt, sondern ein Industriemetall – unersetzlich in Solarmodulen, Elektrofahrzeugen, Halbleitern oder Batterien.

  • Das treibt die Nachfrage zusätzlich. Die hohe elektrische Leitfähigkeit macht es zum Schlüsselrohstoff der Energiewende.
  • Mehr als die Hälfte der weltweiten Silbernachfrage stammt mittlerweile aus der Industrie.
  • Die Produktion hält längst nicht mehr Schritt: Seit 2016 ist die Minenförderung um etwa sieben Prozent gesunken.
  • Für 2026 erwartet der internationale Datenanbieter Silver Institute das fünfte Angebotsdefizit in Folge.

„Schon kleine Schieflagen können Panik auslösen“

Wie weit trägt diese Rally? Im Londoner Nervenzentrum wird täglich der Referenzpreis für Gold und Silber, die sogenannte Gold-Silber-Ratio, festgelegt, die das Preisverhältnis der beiden Edelmetalle angibt. 

  • Dabei wird der Goldpreis durch den Silberpreis geteilt. Ein hohes Ratio (zum Beispiel um 100) deutet auf eine Unterbewertung von Silber im Vergleich zu Gold hin, was oft als Kaufgelegenheit interpretiert wird.
  • Umgekehrt signalisiert ein niedriges Ratio (zum Beispiel um 40) eine Überbewertung von Silber, die als Verkaufssignal interpretiert werden kann.
  • Die aktuelle Gold-Silber-Ratio liegt bei 55. Das bedeutet, Silber ist nach dieser Lesart immer noch unterbewertet und könnte im Wert weiter steigen. Es gab Zeiten, da lag die Ratio bei 15.  

Das Problem: Leerverkäufer geraten in diesem Markt unter Druck.

  • Da die Lager leer sind, sind die Leasingraten für Silber – also die Kosten, das Metall zu leihen – in den vergangenen Wochen  gestiegen.
  • Wer auf fallende Kurse gewettet hat, muss sich nun teuer eindecken.
  • Einige Analysten sprechen bereits von einem Short Squeeze: einer Kettenreaktion, bei der Leerverkäufer mit ihren panischen Käufen den Preis weiter in die Höhe treiben.

Händler müssen Barren aus New York nach London fliegen, um ihre Positionen zu schließen.

  • „Was wir erleben, ist eine Diskrepanz zwischen Papierkontrakten und physischem Metall“, sagt Evy Hambro von Blackrock im Bloomberg TV.
  • „Die Liquidität ist so dünn, dass schon kleine Schieflagen Panik auslösen.“ Lässt der Kaufdruck nach, drohen plötzliche Kursrückgänge.

Dennoch halten viele Experten die Rally nicht für ausgereizt.

  • Paul Williams, Chef des Edelmetallhändlers Solomon Global, spricht von „starken, realen Kräften“.
  •  „Ein Silberpreis von weit über 100 Dollar bis Ende 2026 ist realistisch“, sagt Williams dem Portal Finanznachrichten.de.
  • Auch Analysten der Bank of America und BNP Paribas Fortis sehen Verdopplungspotenzial.
  • „Wir stehen noch näher am Anfang als am Ende dessen, was sich zu einem der größten Edelmetall-Bullenmärkte entwickeln könnte“, prognostiziert Philippe Gijsels, Chefstratege bei BNP Paribas Fortis im Gespräch mit Wallstreet Online.
 
Während die politische Landschaft in Deutschland und der Welt von Unsicherheiten geprägt ist, richten sich die Blicke kluger Anleger zunehmend auf die bewährten Werte der Menschheitsgeschichte: Edelmetalle. Die Bank of America hat nun eine bemerkenswerte Prognose veröffentlicht, die aufhorchen lässt – und die einmal mehr zeigt, warum physische Edelmetalle in keinem soliden Portfolio fehlen sollten.

Gold auf dem Weg zur 5.000-Dollar-Marke

Die Analysten der amerikanischen Großbank sehen Gold auch im Jahr 2026 als unverzichtbare Absicherung gegen die Unwägbarkeiten der Märkte. Michael Widmer, seines Zeichens Leiter der Metallforschung bei der Bank of America, prognostiziert einen durchschnittlichen Goldpreis von stolzen 4.538 Dollar pro Unze. Doch damit nicht genug: Der Experte hält sogar einen Anstieg auf bis zu 5.000 Dollar für möglich.

Was treibt diese optimistische Einschätzung? Die sich verschärfenden Marktbedingungen und eine starke Ertragssensibilität stützen nach Ansicht der Bank den Goldpreis nachhaltig. Gleichzeitig wird das Angebot knapper: Die nordamerikanischen Goldminenunternehmen dürften 2026 voraussichtlich nur noch 19,2 Millionen Unzen produzieren – ein Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Silber: Der unterschätzte Überflieger?

Besonders interessant erscheint jedoch die Einschätzung zum Silbermarkt. Widmer deutet an, dass das weiße Metall in naher Zukunft Gold sogar übertreffen könnte. Für risikofreudige Anleger biete Silber trotz seiner höheren Volatilität ein beachtliches Aufwärtspotenzial. Historisch betrachtet könnte der Silberpreis – basierend auf dem aktuellen Gold-Silber-Verhältnis – seinen Höchststand zwischen 135 und 309 Dollar erreichen. Eine Spanne, die selbst hartgesottene Edelmetall-Enthusiasten ins Staunen versetzen dürfte.

Zentralbanken als treibende Kraft

Ein wesentlicher Faktor für die positive Entwicklung der Edelmetallpreise bleibt das Kaufverhalten der Zentralbanken. Diese stocken ihre Goldreserven kontinuierlich auf – derzeit liegen diese bei etwa 15 Prozent der Gesamtbestände. Auch die Investitionen in goldgedeckte ETFs sind zuletzt stark gestiegen, wenngleich die Investitionsnachfrage laut Widmer nur um 14 Prozent zulegen werde.

Das Ende des 60/40-Portfolios?

Bemerkenswert ist die Empfehlung der Bank of America zur Vermögensallokation. Widmer schlägt vor, dass Privatanleger zwischen 20 und 30 Prozent ihres Portfolios in Gold halten sollten. Diese Einschätzung erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Skepsis gegenüber dem traditionellen 60/40-Aktien-Anleihen-Portfolio, das jahrzehntelang als goldener Standard der Vermögensanlage galt.

In Zeiten, in denen Regierungen weltweit die Gelddruckmaschinen auf Hochtouren laufen lassen und die Staatsverschuldung astronomische Höhen erreicht, erscheint diese Empfehlung mehr als vernünftig. Während Papierwährungen durch politische Entscheidungen beliebig vermehrt werden können, bleibt das Angebot an physischen Edelmetallen naturgemäß begrenzt.

Fazit: Edelmetalle als Fels in der Brandung

Die Prognosen der Bank of America unterstreichen einmal mehr, was konservative Anleger seit jeher wissen:

  • Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind keine Spekulation, sondern eine Versicherung gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Welt. .

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