Wir befinden uns inmitten einer möglicherweise beispiellosen und sich verschärfenden globalen Energiekrise. Viele fragen sich, wann sie enden wird.
Die faktische Schließung der Straße von Hormus birgt das Potenzial, die weltweite Ölversorgung um rund 20 Millionen Barrel pro Tag (mmb/d) zu verringern, was etwa 20 Prozent (3)des globalen Verbrauchs an flüssigen Erdölprodukten entspricht.
Dan Poneman , mein Kollege und Senior Fellow des CFR,Jason Bordoff, Gründungsdirektor des Center on Global Energy Policy an der Columbia University School of International and Public Affairs, und ich waren 2011 während des libyschen Bürgerkriegs eng in eine der letzten Ölfreigaben aus der Strategischen Ölreserve (SPR) eingebunden. Wir trafen uns, um in Erinnerungen zu schwelgen und ein ernstes Gespräch über die Förderkapazitäten, die Minderung von Versorgungsengpässen, die Instrumentalisierung von Energie als Waffe sowie Öl- und Gaspreise und -märkte zu führen.
MICHAEL FROMAN: Dan und Jason, dies ist erst der fünfte Notfalleinsatz (5) in der Geschichte der Strategischen Sicherheitsreserve (SPR).
DAN PONEMAN: 2011 waren wir besorgt über den Produktionsstopp in Libyen, der bei etwa 1,5 Millionen Barrel pro Tag lag.
FROMAN: Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich damals gelernt habe, dass die Freisetzung von Öl aus der Reserve viel komplizierter und in großem Maßstab viel schwieriger war, als die meisten Leute angenommen hatten. Das SPR wird gespeichert inEs gibt sechzig unterirdische Salzkavernen (7) entlang der Golfküste, und die Infrastruktur für deren Freisetzung ist ziemlich begrenzt.
JASON BORDOFF: Genau. Es spielt keine Rolle, dass dies die „größte“ Freigabe globaler Reserven aller Zeiten ist. Entscheidend ist der Durchsatz.
PONEMAN: In der Tat. Zwar gibt es alternative Pipelines wie die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens und die Abu-Dhabi-Rohölpipeline der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die es ermöglichen, einen Teil des Öls ohne die Meerenge zu transportieren, doch auch diese Pipelines haben ihre Grenzen.
FROMAN: Genau. Wir können unmöglich genug Öl aus dem Golf fördern. Daher werden wir wahrscheinlich ein Defizit von über 10 Millionen Barrel pro Tag haben, wenn man Pipelines, die Freigabe von Reserven und schwimmende Lagerstätten berücksichtigt.
Der Iran hat seine Angriffe auf Öltanker und -terminals in der Nähe der Straße von Hormus verstärkt, und es gibt unbestätigte Berichte, wonach der Iran möglicherweise mit dem Verminen der Meerenge begonnen hat.
BORDOFF: Es ist schon erstaunlich, dass die Straße von Hormus größtenteils gesperrt ist, es Berichte gibt, wonach der Iran dort Minen baut, Raketen zwischen den Golfstaaten fliegen und wir trotzdem hohe, aber nicht exorbitante Ölpreise erleben. Ich denke, der einzige Grund, warum die Ölpreise nicht noch weiter steigen, ist die Annahme der Märkte, dass Trump den Krieg bald für beendet erklären wird.
FROMAN: Wenn behauptet wird, dass keine Schiffe mehr durch die Straße von Hormus fahren, ist das nicht ganz richtig. Es gibt durchaus iranische Schiffe, die dort verkehren. Tatsächlich berichtete das Wall Street Journal diese Woche, dass der Iran jetzt mehr Öl durch die Straße exportiert als vor dem Krieg – und ironischerweise zu einem höheren Preis!
PONEMAN: Auch Russland profitiert von diesem Preisanstieg. Die Financial Times berichtete, dass Russland dank der gestiegenen Ölpreise und der sich verringernden Preisdifferenz für russisches Rohöl täglich bis zu 150 Millionen Dollar an zusätzlichen Gewinnen erzielt .Am Donnerstag kündigte Ölminister Bessent zudem an (14), dass die Vereinigten Staaten eine „vorübergehende Genehmigung erteilen werden, um Ländern den Kauf von derzeit auf See gestrandetem russischem Öl zu ermöglichen“. Diese schwimmenden Lager könnten bis zu 125 Millionen Barrel umfassen.
BORDOFF: Viele dachten, China würde durch diesen Konflikt erheblichen Schaden erleiden, und sie werden sicherlich viel mehr für die großen Mengen an Öl und Gas bezahlen, die sie importieren, aber wie ich kürzlich schrieb inAus Sicht der Außenpolitik (15) kann diese Situation als Bestätigung der langfristigen Energiesicherheitsstrategie Chinas gesehen werden, die darauf abzielt, die Ölimporte einzudämmen, indem mehr Teile der Wirtschaft elektrifiziert werden; mehr Strom aus heimischen Quellen wie Kohle und erneuerbaren Energien erzeugt wird; und eine massive strategische Erdölreserve von rund 1,4 Milliarden Barrel aufgebaut wird.
PONEMAN: Jason hat völlig Recht, dass diese Krise die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Risiken der Energieabhängigkeit verdeutlicht.
FROMAN: Kommen wir zurück zum Ausgangspunkt, zum Thema der strategischen Reservereserve (SPR). Interessanterweise besteht derzeit großes Interesse an der Bevorratung.
Der Council on Foreign Relations (CFR; deutsch Rat für auswärtige Beziehungen) ist eine private US-amerikanische Denkfabrik mit Fokus auf außenpolitische Themen mit Sitzen in New York City und Washington.
Die Gesellschaft wurde 1921 in New York von Edward M. House in Zusammenarbeit mit den deutschstämmigen Bankiers Paul M. Warburg und Otto Hermann Kahn, dem einflussreichsten Journalisten der USA, Walter Lippmann, sowie New Yorker Unternehmern, Bankiers und hochrangigen Politikern gegründet.[4][5][6][7]
Dem Council wird seit seiner Entstehung eine herausragende Funktion im Formulierungsprozess außenpolitischer Strategien zugesprochen und er gehört mit den mit dem CFR eng verwobenen Chatham House und Carnegie Endowment for International Peace zu den vier weltweit einflussreichsten privaten Think Tanks.[8]
Der CFR ist Herausgeber der zweimonatlich erscheinenden Foreign Affairs, einer Fachzeitschrift auf dem Gebiet der internationalen Beziehungen. Hauptsitz des Council on Foreign Relations ist seit dem 16. April 1945 das ehemalige Wohnhaus des Standard-Oil-Direktors Harold Irving Pratt an der 58 East 68th Street/Park Avenue an der Upper East Side im New Yorker Stadtteil Manhattan.[9] Eine weitere Außenstelle befindet sich in der F-Street in unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus in der US-Hauptstadt Washington D.C.
Geschichte
Im Winter 1917/18 schlossen sich die beiden Berater des US-Präsidenten Woodrow Wilson, der Diplomat Edward M. House und der Journalist Walter Lippmann zu einer diskret operierenden Gemeinschaft zusammen, um Optionen für Präsident Wilson zu erarbeiten, wie die Politik nach dem Fall des Deutschen Kaiserreichs als Folge des Ersten Weltkriegs aussehen könnte.
Die Gruppe nannte sich schlicht The Inquiry, was mit Die Untersuchung übersetzt werden kann. Lippmann gab folgende Erklärung ab: „Unser Vorhaben ist genial. Pure, aufsehenerregende Genialität – und nichts anderes.“ In der offiziellen Geschichtsschreibung gelten Lippmann und House als federführend beim Entwurf von Wilsons 14-Punkte-Programm vom Januar 1918.[5]
Bei der am 18. Januar 1919 von den Ententestaaten und ihren Verbündeten einberufenen Friedenskonferenz von Versailles war House der Verhandlungsführer der US-Delegation. Im Gegensatz zu Großbritannien machten die USA unter House den Franzosen bei der Friedenskonferenz im Endeffekt weit weniger Schwierigkeiten bei der Verwirklichung ihrer Kriegsziele als erwartet. House spielte in Wilsons Auftrag auch eine zentrale Rolle bei der Gründung des Völkerbundes, dem Vorläufer der Vereinten Nationen.
Knapp zwei Jahre nach Beendigung des Ersten Weltkriegs trafen sich im Winter 1920/21 die Mitglieder eines Komitees um den Bankier Paul Warburg, der ein Ideengeber für die Gründung der US-Notenbank (Federal Reserve System) gewesen war, regelmäßig in einem angemieteten Büro in der 43rd Street in Manhattan und luden eine Reihe von ausgesuchten Männern ein, Mitglied im neuen Council on Foreign Relations zu werden.
Zwischenzeitlich erarbeitete der von US-Präsident Wilson berufene Vertreter der US-Kriegshandelsbehörde George W. Wickersham gemeinsam mit dem Anwalt, Vizeaußenminister und US-Delegierten bei den Pariser Friedensverhandlungen Frank Lyon Polk, eine Verfassung für den Council on Foreign Relations.
Als der Council on Foreign Relations schließlich am 29. Juli 1921 gegründet wurde, bestand das gewählte Direktorium aus dem Ehrenpräsidenten und Friedensnobelpreisträger Elihu Root, Präsident John W. Davis und Vizepräsident Paul D. Cravath, alle drei Juristen, wobei Davis und Cravath Anwälte für namhafte New Yorker Investmentbanken wie Kuhn, Loeb & Co. waren.[6]
Erste Direktoren wurden Warburg und Otto Hermann Kahn, Vorstand des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. Mit dem Londoner Royal Institute of International Affairs und dem Hamburger Institut für Auswärtige Politik fand der Council on Foreign Relations internationale Entsprechungen in Großbritannien und Deutschland.
Die Gründung des heutigen Council on Foreign Relations hatte also in den besonderen Erfahrungen der Teilnehmer der Pariser Friedenskonferenz ihren Auslöser und reflektierte bis zu einem gewissen Grad die Arbeit der Expertengruppe Inquiry. Was mit einer kleinen Gruppe intellektueller Politikstrategen begann, The Inquiry, wurde im 1921 gegründeten Council on Foreign Relations expansiv fortgeführt und war seitdem maßgebend für die amerikanische Außenpolitik und Diplomatie des 20. Jahrhunderts.[5]
Die Gründung des CFR reihte sich in eine bereits vorhandene internationalistische Strömung der US-Politik ein. Schon 1910 hatten sich in der vom damals weltgrößten Stahlproduzenten und Philanthropen Andrew Carnegie gegründeten Carnegie Endowment for International Peace eine noch kleine Gruppe von intellektuellen Internationalisten gesammelt und setzte sich 1919 mit der neu gegründeten Woodrow Wilson Foundation landesweit für den Beitritt der USA zum Völkerbund ein.
Diese Gruppe, die sich aus einflussreichen Investmentbankern, Geschäftsleuten, Akademikern und Politikern zusammensetzte, vertrat die internationalistischen Ideale Präsident Wilsons. Der 1. Präsident des Carnegie Endowment for International Peace Elihu Root wurde für sein stetes Bemühen um Ausgleich der Interessen und die Formulierung von Schiedsverträgen in internationalen Konflikten bereits 1912 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und sollte später einer der Gründungsväter und Ehrenpräsident des CFR werden.
CFR-Miterdenker George W. Wickersham gründete zudem mit dem Supreme Court Richter John Hessin Clarke, die League of Non-Partisan Association (LNNPA), um die amerikanische Bevölkerung doch noch für einen Beitritt in den Völkerbund zu bewegen.
Diese internationalistischen Institutionen zeichneten sich durch ihre Homogenität der Mitgliedschaft aus. So waren die Mitglieder der Gruppen ausschließlich Männer, stammten von der amerikanischen Ostküste, hatten enge geschäftliche, gesellschaftliche und kulturelle Beziehungen untereinander, waren zumeist vermögend, oberen Gesellschaftsschichten angehörend und an berühmten US-Elite-Universitäten gelehrt worden.
Sie hatten fast keinen Kontakt zum Wahlvolk, Mitgliedern des mittleren Managements oder mittelständischen Unternehmen. Der von ihnen geprägte Internationalismus und eine damit verbundene Globalisierung, richtete sich rhetorisch an alle Bürger, erreichte aber meist nur andere Internationalisten oder Mitglieder des foreign policy establishments.
Als direkte Reaktion auf den Beginn des Zweiten Weltkrieges finanzierte die Rockefeller-Stiftung im Oktober 1939 die War and Peace Studies des CFR. Im Dezember 1945 hatte der CFR neue Nachkriegsstudiengruppen organisiert und eingerichtet, resultierend darin waren unter anderem die Rahmenbedingungen für UN und Marshallplan.
Der Einfluss des CFR auf die amerikanische Außenpolitik wuchs. Regierungsexpertisen für den Kalten Krieg und den Vietnamkrieg wurden von Studiengruppen des CFR erarbeitet.
Die 55 CFR-Officers hatten insgesamt Führungspositionen (Vorstandsvorsitz, Aufsichtsratsvorsitz) in 74 Wirtschafts- und Finanzkonzernen inne.[10] Eine Studie von Wiliam Minter und Laurence Shoup belegte, dass zwischen 1945 und 1972 von insgesamt 502 Regierungsmitgliedern, bereits mehr als die Hälfte Mitglieder des CFR waren.
So stellt der Autor der CFR-Historie Continuing the Inquiry: The Council on Foreign Relations from 1921 to 1996 bereits zu diesem Zeitpunkt fest: „The elite dinner club of Wall Street bankers and their academic protégés had grown into a broader-based community of Americans with expertise and responsibility for the United States’ role in world affairs.“ (dt.: „Der Elite-Dinner-Club aus Wall-Street-Bänkern und ihren akademischen Protegés wuchs zu einer weitreichenden Gemeinschaft von Amerikanern mit Kompetenz und Verantwortung für die Rolle der Vereinigten Staaten im Weltgeschehen“).[11]
1950 übernahm Dwight D. Eisenhower (US-Präsident 1953–1961) den Vorsitz bei einer CFR-Studiengruppe. Ein Mitglied sagte später: „Was auch immer General Eisenhower über die Wirtschaft weiß, hat er in den Sitzungen der CFR-Studie gelernt.“[12]
Innerhalb dieser Studiengruppe entstand eine weitere Arbeitsgruppe namens Americans for Eisenhower, um seine Chancen für die Präsidentschaft zu erhöhen. Nach der Wahl zum US-Präsidenten (1953) rekrutierte Eisenhower viele Kabinettsmitglieder aus den Reihen des CFR und er selber wurde ebenfalls Mitglied der elitären Institution.
Als wichtigste Personalie ernannte er CFR-Mitglied John Foster Dulles zum US-Außenminister. Am 12. Januar 1954 hielt Dulles bei einem Dinner im Harold Pratt-House in New York City eine Ansprache, bei der er eine neue Richtung für Eisenhowers Außenpolitik und eine neue Sichtweise zu eventuellen Vergeltungsmaßnahmen gegen kommunistisch regierte Staaten ankündigt.
Als Folge dieser Ansprache wurde ein Programm zum Thema Nukleare Waffen- und Außenpolitik gegründet und man wählte Henry Kissinger zum Leiter dieser Studiengruppe.
Der Globalstratege und Harvard-Absolvent Henry Kissinger hielt von 1955 bis 1956 sein akademisches Jahr im CFR und veröffentlichte 1957 seinen vom CFR herausgegebenen Bestseller Nuclear Weapons and Foreign Policy, der ihm erstmals eine landesweite Reputation als strategischer Denker bescherte. Zudem veröffentlichte Kissinger zwölf ausführliche akademische Berichte in der ebenfalls vom CFR herausgegebenen Fachzeitung Foreign Affairs.[13]
Zwischen 1964 und 1968 behandelte eine Studie die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China. Erste 1966 veröffentlichte Resultate kamen zum Schluss, dass amerikanische Bürger offener für Gespräche mit China waren als ihre gewählten Repräsentanten.
Henry Kissinger wurde schließlich im Jahr 1969 von US-Präsident Nixon ernannt, um den USA künftig als National Security Advisor zu dienen. Im Jahr 1971 unternahm Kissinger eine geheime Reise nach Peking, um Gespräche mit der chinesischen Führung zu führen. Nixon selber reiste erst ein Jahr später nach China. Die diplomatischen Beziehungen mit China wurden letztendlich 1978 vollständig vom Außenminister des mittlerweile amtierenden US-Präsidenten Jimmy Carter normalisiert. Dieser US-Außenminister war Cyrus Vance, ein langjähriger Direktor des CFR, vor und nach seiner Tätigkeit für die US-Regierung.[12][14]
Viele Staatsgäste aus aller Welt wurden vom CFR empfangen, darunter der Dalai Lama, Fidel Castro (1959), der jugoslawische Präsident Tito (1960), der Schah von Persien Mohammad Reza Pahlavi,[15] Ägyptens Diktator Anwar al-Sadat (1981),[16] das jordanische Königspaar Hussein bin Talal und Königin Nūr,[17] die israelischen Ministerpräsidenten Golda Meir, Schimon Peres[18] und Jitzchak Rabin, der Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow,[19] der rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu, der paraguayische Diktator Alfredo Stroessner, der Diktator von Simbabwe Robert Mugabe, die ehemaligen indischen Premierminister Jawaharlal Nehru und Indira Gandhi[11] und der iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad.[20][21][22]
Die Universität Princeton verwaltet das umfangreiche Archiv des CFR mit den Mitschriften aller Reden, Konferenzen, sowie Ergebnissen von Studiengruppen und Treffen von 1918 bis 1995.[22] Zudem besteht eine für jedermann zugängliche digitale Audio-Datenbank mit einer Reden-Auswahl aus den Jahren 1953 bis 1989. Hier finden sich unter anderem Mitschnitte kompletter Reden von Konrad Adenauer (1953) und Helmut Kohl (1981) vor den CFR-Mitgliedern im Harold Pratt House.[23]
Von allen 6.545 Think Tanks, die weltweit um Einfluss konkurrieren, rangiert der CFR im Jahr 2011 auf Platz 4.[24]
Organisation
Vorstand
Richard Nathan Haass
Präsident des CFR ist seit Juni 2023 Michael Froman, der den bis dahin amtierenden Richard Nathan Haass ablöste.
Das Board of Directors wird geleitet von:
Insgesamt sitzen 36 Personen im Board of Directors, so der ehemalige US-Außenminister Colin Powell und die allesamt im Investmentbanking und Private Equity agierenden Penny Pritzker, Peter George Peterson (Blackstone Group) und Stephen Friedman (Ex-CEO Goldman Sachs & Fed of NY).[25]
Ehemalige Vorstände des CFR waren
und viele weitere Persönlichkeiten vornehmlich aus Politik, Finanzwirtschaft und Elite-Universitätskreisen mit höchstem Einfluss.
Mitglieder
Unter den mehr als 5200 Mitgliedern befinden sich einflussreiche Persönlichkeiten wie Spitzenbeamte der US-Regierung,
sogenannte Top government officials, angesehene Akademiker,
Wirtschaftsführer, herausragende Journalisten, bekannte Juristen und
weitere Personen mit gehobener Position in anderen Berufen.
Zu den ersten Mitgliedern gehörte seit 1922 der Vorstandsvorsitzende und Präsident von IBM, Thomas J. Watson. In den 1950er-Jahren gehörte der Publizist Christopher Emmet dem Council an. Heutzutage unterhält der CFR das interne Thomas J. Watson Meetings Program. Diese CFR-Stiftung finanziert Treffen von hochrangigen US- und ausländischen Regierungs- und Kabinettsmitgliedern.[27]
Aktuelle bekannte Mitglieder sind unter anderen der ehemalige Stabschef des Weißen Hauses unter US-Präsident Barack Obama und aktuelle Finanzminister der USA, Jacob Lew, der erste Direktor of National Intelligence (DNI) aller 17 US-amerikanischen Geheimdienste, John Negroponte, der Staatssekretär für Rüstungskontrolle und Internationale Sicherheit der USA, John Bolton, der bis 2013 amtierende Finanzminister der USA, Timothy F. Geithner, Geithners Vorgänger als Finanzminister und ehemalige CEO von Goldman Sachs, Henry Paulson, die Vizepräsidentin des Federal Reserve System, Janet Yellen, der Präsident (bis 07/2011) der US-Ratingagentur Standard & Poor’s, Deven Sharma, der Vorstandsvorsitzende von Goldman Sachs, Lloyd C. Blankfein, der Vorstandsvorsitzende von JPMorgan Chase & Co., James Dimon, der Vorstandsvorsitzende der Citigroup, Michael E. O’Neill, der Gründer und CEO des Private-Equity-Giganten KKR, Henry Kravis, die Private-Equity-Ikone und Mitbesitzer der Deutschen Telekom AG, Stephen A. Schwarzman (Blackstone Group), der Vorstandsvorsitzende von American Express, Kenneth Chenault, die NBC-Nachrichtenikone Tom Brokaw, der Moderator der Nachrichtensendung Nr. 1 in den USA NBC Nightly News, Brian Williams, ABC-News-Präsident, Benjamin Sherwood, der Politik-Chefanalyst von CNN, David Gergen, der CBS-News-Kommentator, Douglas Brinkley, der Redenschreiber und einer der einflussreichsten Journalisten Amerikas, Charles Krauthammer, einer der einflussreichsten Journalisten Amerikas, Hendrik Hertzberg, der Präsident des Jüdischen Weltkongress, Ronald Lauder, der Oberste Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten (Chief Justice of the United States), John Roberts, die Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten (Supreme Court), Ruth Bader Ginsburg, der Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, Stephen Breyer, der Kommandeur der ISAF und Joint Special Operations Command für Operationen von Spezialtruppen im Irak und in Afghanistan, Stanley A. McChrystal, sein Nachfolger als Kommandeur der ISAF und späterer CIA-Direktor, David Petraeus, sowie dessen Nachfolger und aktueller ISAF-Kommandeur, John R. Allen, der Kommandierende General des US European Command sowie Supreme Allied Commander Europe der NATO, James G. Stavridis, der Vorsitzende des American Council on Germany, William M. Drozdiak, der ehemalige Vorsitzende der Fed, Alan Greenspan, der amtierende Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, der Kandidat der Demokraten zur US-Präsidentschaftswahl 2004, John Kerry, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der Filmproduzent Lawrence Bender, die Schauspielerin Angelina Jolie, die Schauspieler George Clooney und Warren Beatty sowie der Unternehmensberater und Vermögensberater Jeffrey Epstein.
Ebenso gehören und gehörten eine große Anzahl der vergangenen US-Präsidenten, US-Außenminister und US-Stabschefs des 20. und 21. Jahrhunderts dem CFR an.[28]
Die jährlichen Mitgliedsbeiträge variieren je nach Alter, Beruf und Wohnort zwischen 200 US-Dollar und 2.860 US-Dollar.[29]
Bei den Corporate Members gibt es verschiedene Prioritätsstufen. An oberster Stelle stehen die Gründerfirmen des CFR, die sogenannten Founders.
Hierzu zählen Goldman Sachs, JPMorgan Chase & Co., Bank of America, Merrill Lynch, ExxonMobil, McKinsey & Company sowie der internationale Börsenbetreiber NASDAQ OMX.
Es folgen die Corporate Members des Presidents Circle wie BP plc, Royal Dutch Shell, Credit Suisse, Lockheed Martin und andere namhafte Global Player.
Am Ende der Corporate Membership stehen die Premium Members wie Deutsche Bank, Airbus, De Beers, Google, VW, Walmart und Warburg Pincus.
Insgesamt beheimatet der CFR ca. 250 Firmen. Die Mitgliedsgebühren betragen 50.000 US-Dollar für Mitglieder des Presidents Circle und 25.000 US-Dollar für Premium-Mitglieder.[30]
Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Council_on_Foreign_Relations
20.3.26
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