Council on Foreign Relations / CFR-Präsident Michael Froman über die sich zuspitzende globale Energiekrise mit Defizit bei 10 Millionen Barrel pro Tag


Volker Fuchs 17.3.2026
 
Nachfolgend eine Diskussion des CFR-Präsidenten Michael Froman über die sich zuspitzende globale Energiekrise - infolge der Sperrung der Straße von Hormus - mit Dan Poneman vom CFR und Jason Bordoff vom Center on Global Energy Policy, die alle an der Veröffentlichung der US Strategic Petroleum Reserve 2011 mitgearbeitet haben. 
  • Fazit Froman: Wir können unmöglich genug Öl aus dem Golf fördern. Daher werden wir wahrscheinlich ein Defizit von über 10 Millionen Barrel pro Tag haben, wenn man Pipelines, die Freigabe von Reserven und schwimmende Lagerstätten berücksichtigt.
  • Es ist schon erstaunlich, dass die Straße von Hormus größtenteils gesperrt ist, es Berichte gibt, wonach der Iran dort Minen baut, Raketen zwischen den Golfstaaten fliegen und trotzdem der Markt hohe, aber nicht exorbitante Ölpreise derzeit hat. Der einzige Grund, warum die Ölpreise nicht noch weiter steigen, ist wohl die Annahme der Märkte, dass Trump den Krieg bald für beendet erklären wird.
Beim CFR / Council on Foreign Relations, handelt es sich um den wohl einflussreichsten Think Tank der Welt, der am 21. Juli 1921 gegründet wurde und dessen Mitglieder, seitdem maßgeblich das internationale Geschehen / Geopolitik, prägten. 
  • Unter den mehr als 5200 Mitgliedern befinden sich einflussreiche Persönlichkeiten wie Spitzenbeamte der US-Regierung, sogenannte Top government officials, angesehene Akademiker, Wirtschaftsführer, herausragende Journalisten, bekannte Juristen und weitere Personen mit gehobener Position in anderen Berufen.
  • Ebenso gehören und gehörten eine große Anzahl der vergangenen US-Präsidenten, US-Außenminister und US-Stabschefs des 20. und 21. Jahrhunderts dem CFR an - mehr dazu siehe Kapitel 2 unten.
Kapitelübersicht:
1.) Iran, die Straße von Hormus und eine beispiellose Energiekrise
2.) Auszug Wikipedia über den mächtigen US-Think Tank Council on Foreign Relations
 
1.) Iran, die Straße von Hormus und eine beispiellose Energiekrise
https://www.cfr.org/articles/iran-the-strait-of-hormuz-and-an-unprecedented-energy-crunch 
Veröffentlicht 13. März 2026, 15:14 Uhr Von Michael Froman Präsident des Rates für auswärtige Beziehungen

Wir befinden uns inmitten einer möglicherweise beispiellosen und sich verschärfenden globalen Energiekrise. Viele fragen sich, wann sie enden wird.

  • Einerseits könnte sie theoretisch jederzeit enden, sobald Präsident Donald Trump den Sieg in Bezug auf die militärischen Kernziele verkündet.
  • Andererseits hat der Iran ein Mitspracherecht bei der Entscheidung über das Ende des Konflikts. Wie US-Kriegsminister Pete Hegseth heute Morgen feststellte (1): „Derzeit wird die Durchfahrt durch die Straße von Hormus nur durch den Beschuss von iranischer Seite verhindert.“ Ein Ende des Beschusses ist nicht absehbar.
  • In seiner ersten öffentlichen Erklärung (2)am Donnerstag verkündete der neue iranische Oberste Führer, Ayatollah Mujtaba Khamenei: „Die Maßnahme zur Schließung der Straße von Hormus muss weiterhin angewendet werden.“

Die faktische Schließung der Straße von Hormus birgt das Potenzial, die weltweite Ölversorgung um rund 20 Millionen Barrel pro Tag (mmb/d) zu verringern, was etwa 20 Prozent (3)des globalen Verbrauchs an flüssigen Erdölprodukten entspricht.

  • Zum Vergleich: Das arabische Ölembargo der 1970er-Jahre führte zu einem Rückgang der globalen Ölversorgung um etwa 4 mmb/d, was damals lediglich 7 Prozent des Verbrauchs ausmachte (4).
  • Um dieser Krise zu begegnen, einigten sich die Mitgliedstaaten der Internationalen Energieagentur (IEA) diese Woche auf die Freigabe von 400 mmb Ölreserven. Davon sollen die Vereinigten Staaten 172 mmb ihrer strategischen Ölreserve (SPR) von insgesamt 415 mmb freigeben.

Dan Poneman , mein Kollege und Senior Fellow des CFR,Jason Bordoff, Gründungsdirektor des Center on Global Energy Policy an der Columbia University School of International and Public Affairs, und ich waren 2011 während des libyschen Bürgerkriegs eng in eine der letzten Ölfreigaben aus der Strategischen Ölreserve (SPR) eingebunden. Wir trafen uns, um in Erinnerungen zu schwelgen und ein ernstes Gespräch über die Förderkapazitäten, die Minderung von Versorgungsengpässen, die Instrumentalisierung von Energie als Waffe sowie Öl- und Gaspreise und -märkte zu führen.

MICHAEL FROMAN: Dan und Jason, dies ist erst der fünfte Notfalleinsatz (5) in der Geschichte der Strategischen Sicherheitsreserve (SPR). 

  • Die vorherigen Einsätze fanden 1991 (Golfkrieg), 2005 (Hurrikan Katrina), 2011 (Libyscher Bürgerkrieg) und 2022 (Russlands großangelegter Einmarsch in die Ukraine) statt.
  • Wir drei arbeiteten 2011 unter Präsident Barack Obama zusammen, um den Produktionsausfall in Libyen zu bewältigen. Ich erinnere mich an unsere zahlreichen Treffen im Oval Office, bei denen wir den Präsidenten über seine Optionen und die Komplexität des Einsatzes der SPR informierten. Diese Störung und das erforderliche Ausmaß unserer Reaktion wirken heute fast schon kurios.

DAN PONEMAN: 2011 waren wir besorgt über den Produktionsstopp in Libyen, der bei etwa 1,5 Millionen Barrel pro Tag lag.

  • Jetzt sind wir besorgt über den Tankertransit in der Straße von Hormus, durch die normalerweise 20 Millionen Barrel Rohöl pro Tag fließen.
  • Die 2011 im Rahmen der SPR-Richtlinien vorgenommene Freigabe (6)von rund 30 Millionen Barrel über einen Zeitraum von dreißig Tagen diente primär der Beruhigung der Märkte und der Stabilisierung der Preise. Die dadurch verursachten Störungen waren aus Angebotssicht beherrschbar. Und es war nur ein Instrument von vielen.
  • Wir reisten außerdem durch die gesamte Golfregion, um die wichtigsten Produzenten zu ermutigen, ihre Reservekapazitäten um Millionen Barrel pro Tag zu erweitern.

FROMAN: Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich damals gelernt habe, dass die Freisetzung von Öl aus der Reserve viel komplizierter und in großem Maßstab viel schwieriger war, als die meisten Leute angenommen hatten. Das SPR wird gespeichert inEs gibt sechzig unterirdische Salzkavernen (7) entlang der Golfküste, und die Infrastruktur für deren Freisetzung ist ziemlich begrenzt.

JASON BORDOFF: Genau. Es spielt keine Rolle, dass dies die „größte“ Freigabe globaler Reserven aller Zeiten ist. Entscheidend ist der Durchsatz.

  • Laut US-Energieministerium soll die SPR eine maximale Förderkapazität von 4,4 Mio. Barrel pro Tag haben, aber diese Kapazität existiert nur auf dem Papier. In Wirklichkeit ist die Kapazität viel geringer, weil wir es versäumt haben, die SPR-Infrastruktur zu modernisieren, wie ich bereits erwähnt habe.
  • Wie bereits vor Jahren ausgesagt wurde (8), lieferten die USA laut der Freigabe für 2022 lediglich 1 Mio. Barrel pro Tag. Zusammen mit unseren IEA-Partnern könnten wir zwar insgesamt einige Millionen Barrel pro Tag erreichen, doch dies würde nur einen Bruchteil (9) des durch die Schließung der Straße von Hormus blockierten Öls abdecken.
  • Ein Teil des Golföls wird über andere Wege umgeleitet, und es gibt begrenzte freie Kapazitäten, aber auch diese müssen transportiert werden, um vom Golf auf den Weltmarkt zu gelangen.

PONEMAN: In der Tat. Zwar gibt es alternative Pipelines wie die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens und die Abu-Dhabi-Rohölpipeline der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die es ermöglichen, einen Teil des Öls ohne die Meerenge zu transportieren, doch auch diese Pipelines haben ihre Grenzen.

  • Die Pipeline der VAE kann möglicherweise knapp 1,8 Millionen Barrel pro Tag transportieren, und die saudische Pipeline ist im Wesentlichen durch die Kapazität des Exportterminals in Yanbu begrenzt, das für … ausgelegt ist.
  • Die maximale Kapazität liegt (10) bei etwa 4,5 Millionen Barrel pro Tag, in der Praxis ist sie jedoch deutlich geringer. Zudem wären das Exportterminal und die Schiffe, die es beladen kann, im Falle einer Mobilisierung der Huthis potenziell Angriffen ausgesetzt.

FROMAN: Genau. Wir können unmöglich genug Öl aus dem Golf fördern. Daher werden wir wahrscheinlich ein Defizit von über 10 Millionen Barrel pro Tag haben, wenn man Pipelines, die Freigabe von Reserven und schwimmende Lagerstätten berücksichtigt.

  • Die US-Regierung hat angekündigt, dass sieDie Versicherung von Schiffen (11)über die US International Development Finance Corporation könnte ein Hindernis für die Schifffahrt beseitigen, doch die wichtigere Frage ist, ob diese Schiffe die enge Wasserstraße tatsächlich sicher passieren können.
  • Energieminister Chris WrightEr sagte gegenüber CNBC (12) , dass das US-Militär noch nicht bereit sei, Öltanker zu eskortieren, dies könne sich aber je nach Art der iranischen Bedrohung ändern.

Der Iran hat seine Angriffe auf Öltanker und -terminals in der Nähe der Straße von Hormus verstärkt, und es gibt unbestätigte Berichte, wonach der Iran möglicherweise mit dem Verminen der Meerenge begonnen hat.

  • Die US-Marine hat kürzlich...Die vier alternden Minensuchboote der Avenger-Klasse, die im Nahen Osten stationiert waren – Schiffe mit Holzrümpfen, die genau deshalb gebaut wurden, um die magnetischen Minen, die sie suchten, nicht auszulösen – wurden außer Dienst gestellt und teilweise ersetzt.(13)
  • Sie werden durch die im Persischen Golf operierenden Littoral Combat Ships (LCS) unterstützt. Anstatt Seeleute mit Holzbooten in Minenfelder zu schicken, werden die Besatzungen dieser LCS autonome Unterwasser- und Oberflächendrohnen zur Minensuche einsetzen, während die Besatzungen selbst in Sicherheit bleiben. Die aktuelle Krise könnte ein wichtiger Testlauf für dieses Verfahren sein.
  • Auch ohne die Verminung der Straße von Hormus verfügt der Iran über ausreichende Drohnen- und Raketenkapazitäten, um Tanker anzugreifen, die langsam fahren und präzise Routen einhalten müssen. Zudem besitzt er unbemannte Überwasserfahrzeuge (USVs oder Drohnenboote), die Schiffe schwer beschädigen können. Das alles deutet doch auf höhere Ölpreise hin, nicht wahr?

BORDOFF: Es ist schon erstaunlich, dass die Straße von Hormus größtenteils gesperrt ist, es Berichte gibt, wonach der Iran dort Minen baut, Raketen zwischen den Golfstaaten fliegen und wir trotzdem hohe, aber nicht exorbitante Ölpreise erleben. Ich denke, der einzige Grund, warum die Ölpreise nicht noch weiter steigen, ist die Annahme der Märkte, dass Trump den Krieg bald für beendet erklären wird.

FROMAN: Wenn behauptet wird, dass keine Schiffe mehr durch die Straße von Hormus fahren, ist das nicht ganz richtig. Es gibt durchaus iranische Schiffe, die dort verkehren. Tatsächlich berichtete das Wall Street Journal diese Woche, dass der Iran jetzt mehr Öl durch die Straße exportiert als vor dem Krieg – und ironischerweise zu einem höheren Preis!

PONEMAN: Auch Russland profitiert von diesem Preisanstieg. Die Financial Times berichtete, dass Russland dank der gestiegenen Ölpreise und der sich verringernden Preisdifferenz für russisches Rohöl täglich bis zu 150 Millionen Dollar an zusätzlichen Gewinnen erzielt .Am Donnerstag kündigte Ölminister Bessent zudem an (14), dass die Vereinigten Staaten eine „vorübergehende Genehmigung erteilen werden, um Ländern den Kauf von derzeit auf See gestrandetem russischem Öl zu ermöglichen“. Diese schwimmenden Lager könnten bis zu 125 Millionen Barrel umfassen.

BORDOFF: Viele dachten, China würde durch diesen Konflikt erheblichen Schaden erleiden, und sie werden sicherlich viel mehr für die großen Mengen an Öl und Gas bezahlen, die sie importieren, aber wie ich kürzlich schrieb inAus Sicht der Außenpolitik (15) kann diese Situation als Bestätigung der langfristigen Energiesicherheitsstrategie Chinas gesehen werden, die darauf abzielt, die Ölimporte einzudämmen, indem mehr Teile der Wirtschaft elektrifiziert werden; mehr Strom aus heimischen Quellen wie Kohle und erneuerbaren Energien erzeugt wird; und eine massive strategische Erdölreserve von rund 1,4 Milliarden Barrel aufgebaut wird.

PONEMAN: Jason hat völlig Recht, dass diese Krise die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Risiken der Energieabhängigkeit verdeutlicht.

  • Man darf nicht vergessen, dass der massive Ausbau der Kernenergie – nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch in Ländern wie Frankreich, Japan, Korea und Schweden – nach dem arabischen Ölembargo von 1973 erfolgte.
  • Nach den Unfällen in Three Mile Island, Tschernobyl und Fukushima geriet der Ausbau der Kernenergie ins Stocken. Doch das Ölembargo war der entscheidende Katalysator, der mit erklärt, warum heute weltweit über vierhundert Kernreaktoren in Betrieb sind.
  • Zu dem weltweit rasant steigenden Strombedarf, der durch die KI-Revolution und das Wirtschaftswachstum im globalen Süden angetrieben wird, kommen nun wachsende Sorgen um die Energiesicherheit hinzu. Diese Faktoren haben zusammen mit den Klimasorgen dazu geführt, dass sich fast vierzig Länder verpflichtet haben, ihre Kernkraftkapazität bis 2050 zu verdreifachen. Diese Krise könnte diesen Ausbau noch weiter beschleunigen.
  • Dennoch sind Kernenergie und erneuerbare Energien kein direkter Ersatz für Öl. Trotz der 10 bis 12 Billionen Dollar, die in den letzten zehn Jahren in erneuerbare Energien investiert wurden, werden wir voraussichtlich noch lange stark vom Öl abhängig bleiben.

FROMAN: Kommen wir zurück zum Ausgangspunkt, zum Thema der strategischen Reservereserve (SPR). Interessanterweise besteht derzeit großes Interesse an der Bevorratung.

  • Wir haben eine lange Tradition darin, alles Mögliche zu horten, von medizinischen Gütern und Ausrüstung für die öffentliche Gesundheit bis hin zu Käse und Rosinen.
  • Jetzt sprechen wir über die Stärkung unserer nationalen Verteidigungsreserve mit dem Projekt Vault, das sich auf die Lagerung kritischer Mineralien konzentriert, und möglicherweise über den Aufbau einer nationalen Wirtschaftsreserve.
  • Die SPR wird oft explizit als Vorbild genannt. Hoffen wir, dass wir aus den Stärken und Schwächen der SPR als politisches Instrument lernen, wenn sie sich in der aktuellen Energiekrise zeigen.
 Quellen:
(1) Verteidigungsminister Pete Hegseth zur Straße von Hormuz: „Man braucht sich keine Sorgen zu machen.“ https://www.cnbc.com/2026/03/13/iran-war-strait-of-hormuz-hegseth.html 
(2) entfällt kein Zugriff
(3)Inmitten regionaler Konflikte bleibt die Straße von Hormuz ein kritischer Engpass für die Ölversorgung. https://www.eia.gov/todayinenergy/detail.php?id=65504 
(4) Das arabische Ölembargo – 40 Jahre später https://www.csis.org/analysis/arab-oil-embargo-40-years-later 
(5) Geschichte der SPR-Veröffentlichungen https://www.energy.gov/hgeo/opr/history-spr-releases 
(6) Das Energieministerium wird Öl aus der strategischen Erdölreserve freigeben. https://www.energy.gov/ceser/articles/department-energy-release-oil-strategic-petroleum-reserve 
(7) Providing Energy Security for America The Strategic Petroleum  Reserve https://www.energy.gov/hgeo/opr/articles/strategic-petroleum-reserve-fact-sheet 
(8) Aktuelle Entwicklungen: Angriffe der USA und Israels auf den Iran und ihre Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt https://www.energypolicy.columbia.edu/us-israeli-attacks-on-iran-and-global-energy-impacts/#why_didnt_oil_prices_drop_after_the_ieas_strategic_release_announcement 
(9) entfällt kein Zugriff
(10)Yanbu räumt Aramco nur begrenzte Möglichkeiten zur Umleitung von Rohöl ein. https://www.argusmedia.com/en/news-and-insights/latest-market-news/2798868-yanbu-gives-aramco-limited-option-for-rerouting-crude 
(11) DFC gibt Chubb als führenden Versicherungspartner für den maritimen Rückversicherungsplan bekannt https://www.dfc.gov/media/press-releases/dfc-announces-chubb-lead-insurance-partner-maritime-reinsurance-plan 
(12) Energieminister Wright sagt, die USA seien noch nicht bereit, Öltanker durch die Straße von Hormuz zu eskortieren. https://www.cnbc.com/2026/03/12/energy-secretary-wright-says-us-not-ready-to-escort-tankers-through-strait-of-hormuz-yet.html 
(13) Die Minenjäger der Avenger-Klasse der Marine haben den Nahen Osten endgültig verlassenhttps://www.twz.com/sea/navys-avenger-class-mine-hunters-have-left-the-middle-east-for-good 
(14) Die Ölpreise bleiben hoch, obwohl die USA die Sanktionen gegen russisches Öl, das im Meer festsitzt, vorübergehend aufgehoben haben. https://edition.cnn.com/2026/03/13/energy/us-russia-sanctions-relief-oil-hnk-intl 
(15)Wie der Iran-Krieg Chinas Energiedominanz festigen könnte https://foreignpolicy.com/2026/03/06/iran-china-green-energy-oil-gas-hormuz-solar-electricity/ 
 
 
2.) Auszug Wikipedia über den mächtigen US-Think Tank Council on Foreign Relations  https://de.wikipedia.org/wiki/Council_on_Foreign_Relations 

Der Council on Foreign Relations (CFRdeutsch Rat für auswärtige Beziehungen) ist eine private US-amerikanische Denkfabrik mit Fokus auf außenpolitische Themen mit Sitzen in New York City und Washington.

Die Gesellschaft wurde 1921 in New York von Edward M. House in Zusammenarbeit mit den deutschstämmigen Bankiers Paul M. Warburg und Otto Hermann Kahn, dem einflussreichsten Journalisten der USA, Walter Lippmann, sowie New Yorker Unternehmern, Bankiers und hochrangigen Politikern gegründet.[4][5][6][7]

Dem Council wird seit seiner Entstehung eine herausragende Funktion im Formulierungsprozess außenpolitischer Strategien zugesprochen und er gehört mit den mit dem CFR eng verwobenen Chatham House und Carnegie Endowment for International Peace zu den vier weltweit einflussreichsten privaten Think Tanks.[8] 

Der CFR ist Herausgeber der zweimonatlich erscheinenden Foreign Affairs, einer Fachzeitschrift auf dem Gebiet der internationalen Beziehungen. Hauptsitz des Council on Foreign Relations ist seit dem 16. April 1945 das ehemalige Wohnhaus des Standard-Oil-Direktors Harold Irving Pratt an der 58 East 68th Street/Park Avenue an der Upper East Side im New Yorker Stadtteil Manhattan.[9] Eine weitere Außenstelle befindet sich in der F-Street in  unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus in der US-Hauptstadt Washington D.C. 

Geschichte
Im Winter 1917/18 schlossen sich die beiden Berater des US-Präsidenten Woodrow Wilson, der Diplomat Edward M. House und der Journalist Walter Lippmann zu einer diskret operierenden Gemeinschaft zusammen, um Optionen für Präsident Wilson zu erarbeiten, wie die Politik nach dem Fall des Deutschen Kaiserreichs als Folge des Ersten Weltkriegs aussehen könnte.

Die Gruppe nannte sich schlicht The Inquiry, was mit Die Untersuchung übersetzt werden kann. Lippmann gab folgende Erklärung ab: „Unser Vorhaben ist genial. Pure, aufsehenerregende Genialität – und nichts anderes.“ In der offiziellen Geschichtsschreibung gelten Lippmann und House als federführend beim Entwurf von Wilsons 14-Punkte-Programm vom Januar 1918.[5]

Bei der am 18. Januar 1919 von den Ententestaaten und ihren Verbündeten einberufenen Friedenskonferenz von Versailles war House der Verhandlungsführer der US-Delegation. Im Gegensatz zu Großbritannien machten die USA unter House den Franzosen bei der Friedenskonferenz im Endeffekt weit weniger Schwierigkeiten bei der Verwirklichung ihrer Kriegsziele als erwartet. House spielte in Wilsons Auftrag auch eine zentrale Rolle bei der Gründung des Völkerbundes, dem Vorläufer der Vereinten Nationen.

Knapp zwei Jahre nach Beendigung des Ersten Weltkriegs trafen sich im Winter 1920/21 die Mitglieder eines Komitees um den Bankier Paul Warburg, der ein Ideengeber für die Gründung der US-Notenbank (Federal Reserve System) gewesen war, regelmäßig in einem angemieteten Büro in der 43rd Street in Manhattan und luden eine Reihe von ausgesuchten Männern ein, Mitglied im neuen Council on Foreign Relations zu werden.

Zwischenzeitlich erarbeitete der von US-Präsident Wilson berufene Vertreter der US-Kriegshandelsbehörde George W. Wickersham gemeinsam mit dem Anwalt, Vizeaußenminister und US-Delegierten bei den Pariser Friedensverhandlungen Frank Lyon Polk, eine Verfassung für den Council on Foreign Relations. 

Als der Council on Foreign Relations schließlich am 29. Juli 1921 gegründet wurde, bestand das gewählte Direktorium aus dem Ehrenpräsidenten und Friedensnobelpreisträger Elihu Root, Präsident John W. Davis und Vizepräsident Paul D. Cravath, alle drei Juristen, wobei Davis und Cravath Anwälte für namhafte New Yorker Investmentbanken wie Kuhn, Loeb & Co. waren.[6] 

Erste Direktoren wurden Warburg und Otto Hermann Kahn, Vorstand des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. Mit dem Londoner Royal Institute of International Affairs und dem Hamburger Institut für Auswärtige Politik fand der Council on Foreign Relations internationale Entsprechungen in Großbritannien und Deutschland.

Die Gründung des heutigen Council on Foreign Relations hatte also in den besonderen Erfahrungen der Teilnehmer der Pariser Friedenskonferenz ihren Auslöser und reflektierte bis zu einem gewissen Grad die Arbeit der Expertengruppe Inquiry. Was mit einer kleinen Gruppe intellektueller Politikstrategen begann, The Inquiry, wurde im 1921 gegründeten Council on Foreign Relations expansiv fortgeführt und war seitdem maßgebend für die amerikanische Außenpolitik und Diplomatie des 20. Jahrhunderts.[5]

Die Gründung des CFR reihte sich in eine bereits vorhandene internationalistische Strömung der US-Politik ein. Schon 1910 hatten sich in der vom damals weltgrößten Stahlproduzenten und Philanthropen Andrew Carnegie gegründeten Carnegie Endowment for International Peace eine noch kleine Gruppe von intellektuellen Internationalisten gesammelt und setzte sich 1919 mit der neu gegründeten Woodrow Wilson Foundation landesweit für den Beitritt der USA zum Völkerbund ein.

Diese Gruppe, die sich aus einflussreichen Investmentbankern, Geschäftsleuten, Akademikern und Politikern zusammensetzte, vertrat die internationalistischen Ideale Präsident Wilsons. Der 1. Präsident des Carnegie Endowment for International Peace Elihu Root wurde für sein stetes Bemühen um Ausgleich der Interessen und die Formulierung von Schiedsverträgen in internationalen Konflikten bereits 1912 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und sollte später einer der Gründungsväter und Ehrenpräsident des CFR werden.

CFR-Miterdenker George W. Wickersham gründete zudem mit dem Supreme Court Richter John Hessin Clarke, die League of Non-Partisan Association (LNNPA), um die amerikanische Bevölkerung doch noch für einen Beitritt in den Völkerbund zu bewegen.

Diese internationalistischen Institutionen zeichneten sich durch ihre Homogenität der Mitgliedschaft aus. So waren die Mitglieder der Gruppen ausschließlich Männer, stammten von der amerikanischen Ostküste, hatten enge geschäftliche, gesellschaftliche und kulturelle Beziehungen untereinander, waren zumeist vermögend, oberen Gesellschaftsschichten angehörend und an berühmten US-Elite-Universitäten gelehrt worden.

Sie hatten fast keinen Kontakt zum Wahlvolk, Mitgliedern des mittleren Managements oder mittelständischen Unternehmen. Der von ihnen geprägte Internationalismus und eine damit verbundene Globalisierung, richtete sich rhetorisch an alle Bürger, erreichte aber meist nur andere Internationalisten oder Mitglieder des foreign policy establishments.

Als direkte Reaktion auf den Beginn des Zweiten Weltkrieges finanzierte die Rockefeller-Stiftung im Oktober 1939 die War and Peace Studies des CFR. Im Dezember 1945 hatte der CFR neue Nachkriegsstudiengruppen organisiert und eingerichtet, resultierend darin waren unter anderem die Rahmenbedingungen für UN und Marshallplan.

Der Einfluss des CFR auf die amerikanische Außenpolitik wuchs. Regierungsexpertisen für den Kalten Krieg und den Vietnamkrieg wurden von Studiengruppen des CFR erarbeitet.

Die 55 CFR-Officers hatten insgesamt Führungspositionen (Vorstandsvorsitz, Aufsichtsratsvorsitz) in 74 Wirtschafts- und Finanzkonzernen inne.[10] Eine Studie von Wiliam Minter und Laurence Shoup belegte, dass zwischen 1945 und 1972 von insgesamt 502 Regierungsmitgliedern, bereits mehr als die Hälfte Mitglieder des CFR waren.

So stellt der Autor der CFR-Historie Continuing the Inquiry: The Council on Foreign Relations from 1921 to 1996 bereits zu diesem Zeitpunkt fest: „The elite dinner club of Wall Street bankers and their academic protégés had grown into a broader-based community of Americans with expertise and responsibility for the United States’ role in world affairs.“ (dt.: „Der Elite-Dinner-Club aus Wall-Street-Bänkern und ihren akademischen Protegés wuchs zu einer weitreichenden Gemeinschaft von Amerikanern mit Kompetenz und Verantwortung für die Rolle der Vereinigten Staaten im Weltgeschehen“).[11]

1950 übernahm Dwight D. Eisenhower (US-Präsident 1953–1961) den Vorsitz bei einer CFR-Studiengruppe. Ein Mitglied sagte später: „Was auch immer General Eisenhower über die Wirtschaft weiß, hat er in den Sitzungen der CFR-Studie gelernt.“[12] 

Innerhalb dieser Studiengruppe entstand eine weitere Arbeitsgruppe namens Americans for Eisenhower, um seine Chancen für die Präsidentschaft zu erhöhen. Nach der Wahl zum US-Präsidenten (1953) rekrutierte Eisenhower viele Kabinettsmitglieder aus den Reihen des CFR und er selber wurde ebenfalls Mitglied der elitären Institution.

Als wichtigste Personalie ernannte er CFR-Mitglied John Foster Dulles zum US-Außenminister. Am 12. Januar 1954 hielt Dulles bei einem Dinner im Harold Pratt-House in New York City eine Ansprache, bei der er eine neue Richtung für Eisenhowers Außenpolitik und eine neue Sichtweise zu eventuellen Vergeltungsmaßnahmen gegen kommunistisch regierte Staaten ankündigt.

Als Folge dieser Ansprache wurde ein Programm zum Thema Nukleare Waffen- und Außenpolitik gegründet und man wählte Henry Kissinger zum Leiter dieser Studiengruppe.

Der Globalstratege und Harvard-Absolvent Henry Kissinger hielt von 1955 bis 1956 sein akademisches Jahr im CFR und veröffentlichte 1957 seinen vom CFR herausgegebenen Bestseller Nuclear Weapons and Foreign Policy, der ihm erstmals eine landesweite Reputation als strategischer Denker bescherte. Zudem veröffentlichte Kissinger zwölf ausführliche akademische Berichte in der ebenfalls vom CFR herausgegebenen Fachzeitung Foreign Affairs.[13]

Zwischen 1964 und 1968 behandelte eine Studie die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China. Erste 1966 veröffentlichte Resultate kamen zum Schluss, dass amerikanische Bürger offener für Gespräche mit China waren als ihre gewählten Repräsentanten.

Henry Kissinger wurde schließlich im Jahr 1969 von US-Präsident Nixon ernannt, um den USA künftig als National Security Advisor zu dienen. Im Jahr 1971 unternahm Kissinger eine geheime Reise nach Peking, um Gespräche mit der chinesischen Führung zu führen. Nixon selber reiste erst ein Jahr später nach China. Die diplomatischen Beziehungen mit China wurden letztendlich 1978 vollständig vom Außenminister des mittlerweile amtierenden US-Präsidenten Jimmy Carter normalisiert. Dieser US-Außenminister war Cyrus Vance, ein langjähriger Direktor des CFR, vor und nach seiner Tätigkeit für die US-Regierung.[12][14]

Viele Staatsgäste aus aller Welt wurden vom CFR empfangen, darunter der Dalai LamaFidel Castro (1959), der jugoslawische Präsident Tito (1960), der Schah von Persien Mohammad Reza Pahlavi,[15] Ägyptens Diktator Anwar al-Sadat (1981),[16] das jordanische Königspaar Hussein bin Talal und Königin Nūr,[17] die israelischen Ministerpräsidenten Golda MeirSchimon Peres[18] und Jitzchak Rabin, der Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow,[19] der rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu, der paraguayische Diktator Alfredo Stroessner, der Diktator von Simbabwe Robert Mugabe, die ehemaligen indischen Premierminister Jawaharlal Nehru und Indira Gandhi[11] und der iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad.[20][21][22]

Die Universität Princeton verwaltet das umfangreiche Archiv des CFR mit den Mitschriften aller Reden, Konferenzen, sowie Ergebnissen von Studiengruppen und Treffen von 1918 bis 1995.[22] Zudem besteht eine für jedermann zugängliche digitale Audio-Datenbank mit einer Reden-Auswahl aus den Jahren 1953 bis 1989. Hier finden sich unter anderem Mitschnitte kompletter Reden von Konrad Adenauer (1953) und Helmut Kohl (1981) vor den CFR-Mitgliedern im Harold Pratt House.[23]

Von allen 6.545 Think Tanks, die weltweit um Einfluss konkurrieren, rangiert der CFR im Jahr 2011 auf Platz 4.[24]

Organisation
Vorstand
Richard Nathan Haass 
Präsident des CFR ist seit Juni 2023  Michael Froman, der den bis dahin amtierenden Richard Nathan Haass ablöste.

Das Board of Directors wird geleitet von:

Insgesamt sitzen 36 Personen im Board of Directors, so der ehemalige US-Außenminister Colin Powell und die allesamt im Investmentbanking und Private Equity agierenden Penny PritzkerPeter George Peterson (Blackstone Group) und Stephen Friedman (Ex-CEO Goldman Sachs & Fed of NY).[25]

Ehemalige Vorstände des CFR waren

und viele weitere Persönlichkeiten vornehmlich aus Politik, Finanzwirtschaft und Elite-Universitätskreisen mit höchstem Einfluss.

 Mitglieder
Unter den mehr als 5200 Mitgliedern befinden sich einflussreiche Persönlichkeiten wie Spitzenbeamte der US-Regierung, sogenannte Top government officials, angesehene Akademiker, Wirtschaftsführer, herausragende Journalisten, bekannte Juristen und weitere Personen mit gehobener Position in anderen Berufen. 

Zu den ersten Mitgliedern gehörte seit 1922 der Vorstandsvorsitzende und Präsident von IBMThomas J. Watson. In den 1950er-Jahren gehörte der Publizist Christopher Emmet dem Council an. Heutzutage unterhält der CFR das interne Thomas J. Watson Meetings Program. Diese CFR-Stiftung finanziert Treffen von hochrangigen US- und ausländischen Regierungs- und Kabinettsmitgliedern.[27] 

Aktuelle bekannte Mitglieder sind unter anderen der ehemalige Stabschef des Weißen Hauses unter US-Präsident Barack Obama und aktuelle Finanzminister der USA, Jacob Lew, der erste Direktor of National Intelligence (DNI) aller 17 US-amerikanischen Geheimdienste, John Negroponte, der Staatssekretär für Rüstungskontrolle und Internationale Sicherheit der USA, John Bolton, der bis 2013 amtierende Finanzminister der USA, Timothy F. Geithner, Geithners Vorgänger als Finanzminister und ehemalige CEO von Goldman SachsHenry Paulson, die Vizepräsidentin des Federal Reserve SystemJanet Yellen, der Präsident (bis 07/2011) der US-Ratingagentur Standard & Poor’sDeven Sharma, der Vorstandsvorsitzende von Goldman Sachs, Lloyd C. Blankfein, der Vorstandsvorsitzende von JPMorgan Chase & Co.James Dimon, der Vorstandsvorsitzende der Citigroup, Michael E. O’Neill, der Gründer und CEO des Private-Equity-Giganten KKRHenry Kravis, die Private-Equity-Ikone und Mitbesitzer der Deutschen Telekom AGStephen A. Schwarzman (Blackstone Group), der Vorstandsvorsitzende von American ExpressKenneth Chenault, die NBC-Nachrichtenikone Tom Brokaw, der Moderator der Nachrichtensendung Nr. 1 in den USA NBC Nightly News, Brian Williams, ABC-News-Präsident, Benjamin Sherwood, der Politik-Chefanalyst von CNN, David Gergen, der CBS-News-Kommentator, Douglas Brinkley, der Redenschreiber und einer der einflussreichsten Journalisten Amerikas, Charles Krauthammer, einer der einflussreichsten Journalisten Amerikas, Hendrik Hertzberg, der Präsident des Jüdischen WeltkongressRonald Lauder, der Oberste Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten (Chief Justice of the United States), John Roberts, die Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten (Supreme Court), Ruth Bader Ginsburg, der Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, Stephen Breyer, der Kommandeur der ISAF und Joint Special Operations Command für Operationen von Spezialtruppen im Irak und in Afghanistan, Stanley A. McChrystal, sein Nachfolger als Kommandeur der ISAF und späterer CIA-Direktor, David Petraeus, sowie dessen Nachfolger und aktueller ISAF-Kommandeur, John R. Allen, der Kommandierende General des US European Command sowie Supreme Allied Commander Europe der NATO, James G. Stavridis, der Vorsitzende des American Council on Germany, William M. Drozdiak, der ehemalige Vorsitzende der FedAlan Greenspan, der amtierende Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, der Kandidat der Demokraten zur US-Präsidentschaftswahl 2004, John Kerry, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der Filmproduzent Lawrence Bender, die Schauspielerin Angelina Jolie, die Schauspieler George Clooney und Warren Beatty sowie der Unternehmensberater und Vermögensberater Jeffrey Epstein.

Ebenso gehören und gehörten eine große Anzahl der vergangenen US-Präsidenten, US-Außenminister und US-Stabschefs des 20. und 21. Jahrhunderts dem CFR an.[28]

Die jährlichen Mitgliedsbeiträge variieren je nach Alter, Beruf und Wohnort zwischen 200 US-Dollar und 2.860 US-Dollar.[29]

Bei den Corporate Members gibt es verschiedene Prioritätsstufen. An oberster Stelle stehen die Gründerfirmen des CFR, die sogenannten Founders. 

Hierzu zählen Goldman SachsJPMorgan Chase & Co.Bank of AmericaMerrill LynchExxonMobilMcKinsey & Company sowie der internationale Börsenbetreiber NASDAQ OMX.

Es folgen die Corporate Members des Presidents Circle wie BP plcRoyal Dutch ShellCredit SuisseLockheed Martin und andere namhafte Global Player.

Am Ende der Corporate Membership stehen die Premium Members wie Deutsche BankAirbusDe BeersGoogleVWWalmart und Warburg Pincus.

Insgesamt beheimatet der CFR ca. 250 Firmen. Die Mitgliedsgebühren betragen 50.000 US-Dollar für Mitglieder des Presidents Circle und 25.000 US-Dollar für Premium-Mitglieder.[30]

Weiterlesen:  https://de.wikipedia.org/wiki/Council_on_Foreign_Relations  
20.3.26

Informativ: Excel-Datenblattübersicht der 29.078 CFR-Veröffentlichungen auf die derzeitiger Zugriff besteht / Zugriff Datenlage Trading ECONOMICS - Wirtschaftsindikatoren 185 Länder

 
1.) Exceldatenblatt - Übersicht der 29.078 CFR-Veröffentlichungen auf die dezeitiger Zugriff besteht
 
2.) Zugriff Datenlage Trading ECONOMICS - Wirtschaftsindikatoren 185 Länder 
Beispiel: Deutschland-Indikatoren mit allen relevanten Daten zur Beurteilung der aktuellen Wirtschaftslage 
Rote Zahlen: Staatshaushalt -2,7 / Verbrauchervertrauen  -24,7 / Einzelhandelsumsätze  im Monatsvergleich - 0,9 
 
 

Fazit: Das vorliegende Datenblatt ermöglicht sowohl die geopolitische Beurteilung eines Landes (CFR-Daten) als auch die wirtschaftliche Situation (Trading Economics) Andere Beurteilungsparameter zu Klima / Corona usw. - mehr dazu siehe auf meiner Webseite 
https://www.volkerfuchsputzbrunn.de/2026/webseitenstatistik


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