Die israelischen Streitkräfte führten gleichzeitig Angriffe auf Hisbollah-Stellungen in Beirut durch, was zu Explosionen in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt führte (3) um den Süden des Libanons zu besetzen, wie seit 1967 geplant.
- Noch
wurde nicht bekannt, dass die Terrororganisation HTS, jetzt
„Übergangsregierung Syriens“, welche an der Westgrenze des Libanons
Truppen zusammenzog, die zweite Front gegen die Widerstandsbewegung Hisbollah eröffnet haben.
- Ebenso wenig
hat sich bisher die Armee des Libanon trotz Drucks aus den USA dazu
hinreißen lassen, einen Bürgerkrieg zu beginnen, um den Einmarsch
israelischer Truppen in den Süden des Landes zu ermöglichen.
- Der Iran reagierte mit mehreren Raketensalven auf Israel, darunter
drei nächtliche Angriffe zwischen dem 10. und 11. März, die jedoch zum
Teil abgefangen wurden und nach Angaben Israels keine schweren Schäden verursachten.(4=3)
Der US-Präsident Donald Trump signalisierte in einer Pressekonferenz, dass der Krieg kurzfristig beendet (5) werden könnte und betonte eine Eskalation, falls der Iran den Ölverkehr in der Straße von Hormus behindert.
Iranische Beamte berichteten von über 1.300 Toten seit Kriegsbeginn und warfen den USA und Israel vor, zivile Ziele wie Schulen anzugreifen, was zu internationaler Kritik (6) führte.
In der Nacht zum 11. März feuerten iranische Streitkräfte weitere Raketen auf US-Basen in der Region ab, darunter in Kuwait, wo zwei Raketen einschlugen, ohne Opfer (7=3) zu verursachen.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte Besorgnis über das Fehlen eines klaren Ausstiegsplans (8) der USA und Israels aus dem Konflikt.
Bis zum Vormittag des 11. März wurden weitere israelische Luftangriffe auf iranische Ziele gemeldet, während der Iran Drohnenangriffe auf Ölinfrastruktur in Bahrain und Saudi-Arabien fortsetzte und Auswirkungen auf die Ölmärkte (9) hat.
08 Uhr 00:
Wie schon gestern berichtet hat Israel im Libanon mittlerweile 700.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Frankreich wird dem Libanon 60 Tonnen humanitäre Hilfe zur Verfügung stellen, erklärte der französische Außenminister Jean-Noel Barrot am Mittwoch.
- „Wir
haben beschlossen, das Volumen der Hilfe, die diese Woche eintreffen
wird, zu verdreifachen. Diese Hilfe umfasst … 60 Tonnen humanitäre Hilfe
für die Libanesen, darunter Sanitärsets, Hygienesets, Matratzen, Lampen
und auch eine mobile medizinische Station“, sagte Barrot in einem
Interview mit dem französischen Radiosender TF1.
- Israelische Angriffe richteten sich am Mittwoch gegen ein Wohnhaus im Zentrum von Beirut, berichteten libanesische Staatsmedien. Dies war der zweite Angriff in der Stadt innerhalb weniger Tage.
- Der neue oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, ist „wohlauf“,
trotz Berichten über eine Verletzung während des Krieges mit Israel und
den Vereinigten Staaten, sagte der Sohn des iranischen Präsidenten am
Mittwoch .„ Ich
habe die Nachricht gehört, dass Herr Mojtaba Khamenei verletzt worden
sei. Ich habe einige Freunde gefragt, die Verbindungen haben. Sie sagten
mir, dass er Gott sei Dank wohlauf sei“, schrieb Yousef Pezeshkian, in einem Beitrag auf seinem Telegram-Kanal.
- Der Iran werde auf die jüngsten US-amerikanisch-israelischen Angriffe in Wohngebieten reagieren, nachdem das Land die schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn erlebt hatte.
08 Uhr 30:
Die nationalen Rettungsdienste Israels meldeten, dass 29 Israelis bei einer Massenpanik während der nächtlichen iranischen Angriffe verletzt wurden.
- Ein Massengutfrachter wurde
am Mittwoch 50 Seemeilen nordwestlich von Dubai (Vereinigte Arabische
Emirate) von einem unbekannten Projektil getroffen, wie die britische Seehandelsbehörde UKMTO mitteilte. Die Besatzung sei wohlauf, und die Behörden würden den Vorfall untersuchen, so UKMTO.
- Am Mittwoch stürzten zwei Drohnen in der Nähe des Flughafens von Dubai ab und verletzten vier Menschen, teilte das Medienbüro von Dubai mit. Der Flugverkehr verlaufe normal, fügte es hinzu.
09 Uhr 30:
Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im Gebiet Saf al-Hawa in Bint Jbeil wurden heute Morgen drei Menschen getötet, wie die libanesische Nachrichtenagentur National News Agency berichtete.
- Ein weiterer Drohnenangriff galt der Stadt Barashit im Bezirk Bint Jbeil,
wobei zwei Syrer verletzt wurden, einer davon schwer, wie die Agentur
mitteilte. Die Verletzten seien in das staatliche Krankenhaus von
Tebnine gebracht worden.
Raketenangriffe auf Jerusalem.
Eine Rakete schlug in der Nähe von Beit Shemesh, unweit des besetzten Jerusalem, ein, wobei Rauchwolken vom Einschlagsort aufstiegen.
Letzte Nacht haben die USA und Israel eine iranische Zivilbank (Sepah) an der Haghani-Autobahn in Teheran bombardiert.
- Bei dem Angriff kamen mehrere Bankangestellte ums Leben,
die Überstunden machten, um die Gehälter der Menschen vorzubereiten.
Als Reaktion darauf haben die iranischen Streitkräfte alle Menschen in
der Region gewarnt, sich 1 km von Banken fernzuhalten, die mit den USA
oder Israel in Verbindung stehen, da diese nun zu ihren Zielen gehören.
- Israel hat in den Vortagen auch Banken im Libanon gezielt angegriffen. Auch das sit offenbar eine Methode um das Leben für Zivilisten zu erschweren.
- Das iranische Militär hat angekündigt, Angriffe gegen wirtschaftliche Ziele der USA und Israels in der Region zu starten. „Der Feind hat uns freie Hand gegeben, Wirtschaftszentren und Banken der Vereinigten Staaten und des zionistischen Regimes anzugreifen“,
erklärte das zentrale Einsatzkommando des Militärs, Khatam Al-Anbiya,
in einer Erklärung, die vom staatlichen Fernsehen übertragen wurde.
EU-Parlament:
Die Unzufriedenheit mit Ursula von der Leyen wächst innerhalb des EU-Parlaments und könnte ihre Position gefährden, berichtet Politico unter Berufung auf Quellen.
- Abgeordnete planen Leyen heute scharf zu befragen und zu kritisieren wegen ihrer jüngsten Äußerung, dass „Europa nicht länger der Hüter der alten Weltordnung sein kann, einer Welt, die verschwunden ist und nicht zurückkehren wird“.
- Einige interpretierten diese Aussage als Unterstützung für die Politik von Donald Trump.
- „Ich
hoffe, dass Präsidentin von der Leyen diese Aussagen, die mich und
meine Fraktion überrascht und verärgert haben, klarstellen wird“, sagte Iratxe García, Vorsitzende der Mitte-Links-Fraktion der Sozialisten und Demokraten. „Die Notwendigkeit, die internationale Ordnung zu verteidigen, in Frage zu stellen, können wir nicht akzeptieren.“
- Der spanische S&D-Abgeordnete Jonás Fernández sagte, von der Leyen „bitte praktisch um ein Misstrauensvotum“. Drei Diplomaten erklärten gegenüber Politico, dass das Europäische Parlament schnell zur größten Gefahr für den Abschluss von der Leyens Amtszeit werde.
11 Uhr 30:
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verurteilte am Mittwoch den tödlichen Raketenangriff auf eine Schule im Iran zu Beginn des Krieges im Nahen Osten und forderte, die Verantwortlichen zu identifizieren.
- „Im Namen der Regierung verurteile ich das Massaker an Mädchen in der Schule in Minab im Süden des Iran aufs Schärfste“, erklärte die Regierungschefin vor dem italienischen Senat.
- Sie
bekundete ihre Solidarität mit den Familien der „sehr jungen Opfer“ und
erklärte, sie wolle, dass „die Verantwortung für diese Tragödie schnell
geklärt wird“.
- Bei den israelischen Angriffen sind seit der jüngsten Eskalation der Gewalt seit dem 2. März 570 Menschen im Libanon getötet worden,
teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Davon sind 439
Männer, 45 Frauen und 86 Kinder. Unter den Opfern seien auch 14 Mitarbeiter des Gesundheitswesens, teilte das Ministerium mit.
13 Uhr 00:
Rumänien: Amerikanische Tankflugzeuge, Überwachungsgeräte und Satellitenkommunikation könnten während der US-Offensive im Iran rumänische Militärstützpunkte nutzen, sagte der rumänische Präsident Nicusor Dan am Mittwoch.
- Der US-Antrag wurde während einer Sitzung des obersten Verteidigungsrats der NATO-Staaten genehmigt. Nicusor Dan wurde erst gewählt, nachdem Calin Georgescu, der Wahlsieger des ersten legalen Durchganges von der Wahl ausgeschlossen wurde.
- Die britische Innenministerin Shabana Mahmood hat einem Antrag der Londoner Polizei zugestimmt, die diesjährige Al-Quds-Day-Demonstration in London zu verbieten.
- Der Iran hat USA und Israel beschuldigt, ein maritimes Rettungsboot auf
einer Insel in der Straße von Hormus angegriffen zu haben, wie lokale
Medien berichteten. „Nach den Angriffen der USA und Israels am
Nachmittag wurde ein maritimes Rettungsboot, das am Dock der Insel
Hormus stationiert war, von Raketen getroffen“, berichtete die
Nachrichtenagentur Mehr und zeigte Aufnahmen des brennenden Bootes.
13 Uhr 30
Die Doppelschläge
Israel und die USA haben nun wiederholt Mädchenschulen mit Doppelschlägen (10) angegriffen.
D.h. zuerst bombardiert man, wenn Ersthelfer herbeieilen, folgt der
zweite Schlag. Kritiker sagen, es sei eine seltsame Art, die „Frauen des
Irans zu befreien“.
Nicht nur Energie wird knapp in der Weltwirtschaft
Dass Öl und Gas knapp werden, wissen wir, dass die Energiepreise für Monate höher sein werden, wissen wir. Aber was wir nicht wissen ist, dass dies nur die Spitze des Eisbergs Weltwirtschaft ist. Außerhalb des Offensichtlichen gibt es noch ganz andere Faktoren, welche die Weltwirtschaft in eine Krise treiben.
Die Chipindustrie steht möglicherweise kurz vor dem Zusammenbruch, aber noch gerät niemand in Panik. Kein Helium. Keine Halbleiter. Keine Handys. Keine KI. Keine Zukunft. Samsung und SK Hynix haben höchste Alarmbereitschaft ausgerufen. Heliumschiffe fahren nicht mehr durch den Golf. So zerstört der Angriffskrieg gegen den Iran die Weltwirtschaft – Schritt für Schritt:
- → Helium wird zur Kühlung von Halbleiterfertigungsanlagen verwendet.
- → Ohne Helium können Chipfabriken nicht arbeiten.
- → Helium ist in diesem Prozess unersetzlich.
- → Die meisten Heliumschiffe der Welt, die über die Golfrouten transportiert werden, stehen jetzt unter Beschuss.
- → Südkorea produziert 60 % der weltweiten Speicherchips.
- → Samsung und SK Hynix beliefern Apple, Nvidia, Tesla und alle KI-Unternehmen weltweit.
Und jetzt der Dominoeffekt:
- → Heliumlieferungen werden eingestellt.
- → Chipfabriken drosseln ihre Produktion innerhalb weniger Tage.
- → Nvidia bekommt nicht genügend Speicherchips.
- → KI-Rechenzentren bekommen nicht genügend GPUs.
- → Apple kann keine iPhones mehr bauen.
- → Tesla kann keine Autos mehr bauen.
- → Jeder Cloud-Server, jeder Laptop, jedes Smart-Gerät – die Produktion verzögert sich.
- → Die 600 Milliarden Dollar schwere Halbleiterindustrie kommt fast zum Erliegen.
Der Chipmangel von 2021 wegen Covid war schon eine Vorwarnung, aber diesmal wird es möglicherweise eine Vollbremsung werden.
- Dieser Mangel wird durch einen Krieg verursacht, der die Rohstofflieferungen an die Fabriken blockiert. Und es geht nicht nur um Helium. Es geht um Neon. Es geht um Palladium. Es geht um jedes Edelgas, das durch den Persischen Golf und das Rote Meer transportiert wird.
- Ja, auch das Rote Meer ist ein Risiko für den Transport. Iranische Drohnen und jemenitische Raketen und Drohnen erreichen jeden Punkt im Roten Meer.
- Der Iran muss keine einzige Rakete auf eine Chipfabrik abfeuern. Es reicht, die Schifffahrtswege so gefährlich zu machen, dass sie nicht mehr passierbar waren. Das Wettrüsten im Bereich der künstlichen Intelligenz. Der Chipkrieg mit China. Der 2-Billionen-Dollar-Tech-Boom. All das hängt Rohstoffen zusammen, die derzeit niemand transportieren will. (Quelle) (11) Und alles war vorhergesagt worden.
Chemische Kriegsführung über Bande
Israel bombardiert (12) systematisch Ölanlagen, chemische Fabriken, pharmazeutische Fabriken rund um Teheran und erzeugt so eine „beispiellose“ Umweltverschmutzung. „Schwarzer Regen“, saurer Regen, Schwefeldioxid, Stickoxide NOx, die Gesundheit von Millionen wird bewusst angegriffen. Lesen werden deutsche Medienkonsumenten vorwiegend, falls der Iran nun Vergeltung übt.
14 Uhr 00:
Der neu ernannte Oberste Führer Mojtaba Khamenei wurde leicht verletzt, übt aber weiterhin sein Amt aus, teilte
ein iranischer Beamter am Mittwoch gegenüber Reuters mit. Der Beamte
machte keine Angaben dazu, wann er verletzt wurde und warum er seit
seiner Ernennung zum neuen Oberhaupt keine öffentliche Erklärung
abgegeben hat.
Die EU hat neue Sanktionen gegen 19 iranische Ofifzielle und Einrichtungen verhängt, wie die Außenbeauftragte Kaja Kallas am Mittwoch mitteilte. Sie verwies dabei auf „schwere Menschenrechtsverletzungen” während der angeblichen Niederschlagung der Massenproteste in Teheran. Wie bei der EU üblich mischt man sich in die Angelegenheiten anderer Länder ein und gerade die Länder, die die meisten Kriegsverbrechen und Völkermord begehen werden hofiert.