Reto Zogg / Linkedin über das Ende der Flugzeugträger-Ära. Hier in Zusammenhang mit der CM-302 Überschall-Anti-Schiffsrakete, der neuen iranischen Abschreckungswaffe


Volker Fuchs 27.2.2026
Der Schweizer Autor und Analyst Reto Zogg, hat auf  Linkedin den untenstehenden Artikel veröffentlicht, in dem er über die neue Abschreckungswaffe des Irans der CM-302 Überschall-Anti-Schiffsrakete berichtet und das hohe Gefährdungspotenzial für die US- Flugzeugträgerkampfgruppe aufzeigt. Mit diesem Schritt festigt der Iran seinen Aufstieg zu einer Macht mit Anti-Access/Area-Denial-Fähigkeiten.
  • Die Signalwirkung an die Nachbarn ist ebenso deutlich wie die strategische Anbindung an China: Die Beschaffung der CM-302 schafft einerseits neue Abhängigkeiten, integriert den Iran aber auch fester in eine antiwestlich orientierte Achse mit Peking und Moskau.
  •  Sie verändert Irans Abschreckungspotenzial grundlegend – weg von einer rein asymmetrischen hin zu einer konventionell hochgerüsteten Bedrohung. Die Beschaffung der CM-302, ist ein qualitativer Sprung – und Stresstest für US‑Marine im Golf. 
Kapitelübersicht:
I.) Das Ende der Flugzeugträger-Ära?
  1. Was unterscheidet die CM-302 Exportversion von der chinesischen YJ-12
  2. Technische Spezifikationen der CM-302
  3. Vergleich mit Irans bestehendem Arsenal
  4. Entwicklungs- und Testgeschichte der YJ-12/CM-302
  5. Verhandlungsverlauf und Deal-Status
  6. Geschätzte Stückzahlen, Plattformen und Kosten
  7. Auswirkungen auf US-Marine und Szenarien
  8. Strategische Anpassungen der US-Marine
  9. Politische Reaktionen
  10. Strategische Bedeutung für Iran
 
II.) Neue Bedrohung Für Die US-Marine? Wie Chinas Überschallraketen Vom Typ CM-302 Die Iranische Seestreitmacht stärken könnten
CM-302 Überschall-Anti-Schiffsrakete mit Angaben zu:
  Design und Entwicklung
  Reichweite
  Geschwindigkeit
  Sprengkopf
  Leitsystem
 Genauigkeit
 
I.) Reto Zogg - Linkedin: Das Ende der Flugzeugträger-Ära?
https://de.linkedin.com/pulse/das-ende-der-flugzeugtr%C3%A4ger-%C3%A4ra-reto-zogg-aw6we
Reto Zogg Veröffentlicht: 25. Feb. 2026

Warum 290 km Reichweite ausreichen, um die wertvollsten Kriegsschiffe der USA in die Flucht zu schlagen.

Während US‑Trägerkampfgruppen den Persischen Golf patrouillieren, läuft ein big Deal zwischen Peking und Teheran, der die maritimen Machtverhältnisse grundlegend verändern könnte:

  • Die CM‑302, Exportversion der chinesischen YJ‑12, würde Iran erstmals moderne Überschall‑Anti‑Schiffsraketen liefern. Experten warnen vor einem qualitativen Sprung in Teherans Fähigkeiten – mit direkten Konsequenzen für Washington, Tel Aviv und die globale Energieversorgung.

1. Was unterscheidet die CM-302 Exportversion von der chinesischen YJ-12

Die CM-302 ist eine abgespeckte Exportvariante der chinesischen YJ-12, die für inter-nationale Kunden speziell angepasst wurde:

  • Ihre Reichweite wurde auf 290 km begrenz(gemäß MTCR-Exportregeln), während die YJ-12 bis zu 400–500 km erreicht.
  • Die CM-302 ist jedoch vielseitiger einsetzbar (Luft-, Land- und Seeplattformen sowie gegen Landziele), besitzt aber exportkompatible Elektronik und Software mit weniger sensibler Technologie, um Sanktionen zu umgehen – bei gleichem Ramjet-Antrieb, Mach-3+-Geschwindigkeit und 250-kg-Gefechtskopf.

2. Technische Spezifikationen der CM-302

Die CM‑302 ist die Exportversion der chinesischen YJ‑12 und kombiniert hohe Geschwindigkeit, seehockenden Endanflug und einen relativ schweren Sprengkopf, um insbesondere schwer geschützte Ziele wie US‑Zerstörer oder Flugzeugträger zu bedrohen.

Technische Kerndaten der CM‑302/Export-YJ‑12: 

  • Reichweite (Export): ca. 290 km (Minimum ca. 20 km)
  • Geschwindigkeit: bis etwa Mach 3 – 3,3 (Überschall bis in den Endanflug)
  • Gefechtskopf: ca. 250 kg (Fragmentations- oder Penetrationssprengkopf)
  • Startgewicht: rund 2’200 kg
  • Treffergenauigkeit: ca. 90% (bei korrekt arbeitender Zielzuweisung durch Radar oder Drohnen)
  • Flugprofil: seehockend im Endanflug (5 – 15 m), mit Ausweichmanövern gegen Feuerleitlösungen  

Damit liegt die CM‑302 in der gleichen «Gewichtsklasse» wie Russlands P‑800 Onyx/Yakhont und die russisch‑indische BrahMos, bleibt aber deutlich unter der Kategorie schwerer russischer Trägerkiller wie P‑700 «Granit» oder P‑1000 «Wulkan».

3. Vergleich mit Irans bestehendem Arsenal

Iran verfügt bereits über ein breites Portfolio subsonischer (Unterschall-) Seezielflugkörper. Die CM‑302 sticht hier als erste moderne Überschallrakete deutlich heraus. 

Kernunterschiede: Noor & Co. sind relativ leicht abzufangen.

  • Die CM‑302 verkürzt die Reaktionszeit aber auf Sekunden. Überschall, Tiefflug und Ausweichmanöver erhöhen die Chance, moderne AEGIS‑Abwehr (automatisiertes Radar-/Raketenabwehrsystem der US-Marine) zu durchbrechen.
  • Die Reichweite liegt am oberen Ende der bisher von Iran abgedeckten Distanz – bei deutlich höherer Gefährlichkeit.
  • Die bestehende subsonische Masse wird damit nicht obsolet, sondern durch einen «Speer an der Spitze» ergänzt, der für hochwertige Ziele (Träger, AEGIS‑Zerstörer, große Tanker) reserviert werden kann.

4. Entwicklungs- und Testgeschichte der YJ-12/CM-302

Die YJ‑12 entstand in den 1990er‑Jahren als chinesische Antwort auf subsonische Schwächen: Basierend auf Ramjet‑Technik (Strahltriebwerk ohne bewegliche Teile) wurde sie für H‑6‑Bomber, JH‑7B‑Jagdbomber und Typ‑055‑Zerstörer optimiert.

Wesentliche Entwicklungsschritte:  

  • 1990er: Beginn der Entwicklung; Ziel war ein großer, Ramjet-betriebener Überschallflugkörper, der sowjetische Ramjet‑Konzepte mit chinesischer Elektronik und Steuerung verbindet.
  • 2000er: Einführung der luftgestützten YJ‑12‑Variante auf H‑6‑Bombern, später auch auf moderneren J‑16‑ähnlichen Plattformen. Fokus auf die Rolle als «Trägerkiller» zur See.
  • 2010er: Entstehung von YJ‑12A (Überwasserschiffe) und YJ‑12B (Küstenverteidigung); Modernisierung älterer Zerstörer mit YJ‑12‑Startanlagen.
  • Exportversion CM‑302: Anpassung für Export (Reichweite auf ca. 290 km begrenzt) und Multiplattform-Fähigkeit (Land, See, Luft, gegen See‑ und Landziele).

 Tests seit den 2010er‑Jahren bestätigten ihre Rolle als «Trägerkiller»Fragmentarische Informationen deuten auf Serienversuche von H‑6‑Bombern über See gegen bewegliche Ziele sowie Küstenverteidigungsvarianten hin.

5. Verhandlungsverlauf und Deal-Status

Mehrere übereinstimmende Berichte zeichnen das Bild langwieriger, aber zielstrebiger Verhandlungen seit mindestens zwei Jahren (ca. seit 2024), die 2025 nach dem zwölftägigen Israel-Iran-Krieg an Tempo gewannen. 

  • Hochrangige Kontakte: Delegationsreisen iranischer Verteidigungsvertreter, darunter stellvertretender Verteidigungsminister Massoud Oraei, nach China zur Konkretisierung technischer und finanzieller Details.
  • Status Anfang 2026: Sechs Quellen (drei iranische Regierungsbeamte, drei Sicherheitsvertreter) beschreiben das Abkommen als faktisch abgeschlossen. Ein Lieferdatum wurde aus taktischen Gründen nicht bekanntgegeben.  

Aus iranischer Sicht ist der Zeitpunkt bewusst gewählt: Während die USA mehrere Trägerkampfgruppen verlegen, steigert Iran seine Abschreckung.

6. Geschätzte Stückzahlen, Plattformen und Kosten

Offiziell schweigen beide Seiten zu Umfang und Konditionen. Folgende Schätzungen basieren auf früheren Exportmustern und Expertenangaben.  

  • Erstlos: 60–120 Lenkflugkörper (inkl. Schulungs- und Testmunition), verteilt auf Küstenbatterien (Golf/Oman), modifizierte Fregatten (z.B. Moudge-Klasse) und Vorräte für hochrangige Ziele.
  • Ergänzende Tranchen: Je nach Lage denkbar, aber durch Sanktionen eingeschränkt. 

Geschätzter Preisrahmen (analytisch, keine konkreten Zahlen in Quellen): 

  • Stückpreis Rakete: etwa 1,5–2,5 Mio. US‑Dollar (Export, ohne umfangreiche Pakete).
  • Gesamtpaket (Starter, Feuerleitung, Ausbildung, Support): Mittlerer bis hoher dreistelliger Millionenbereich für Erstlos von 80–100 Raketen. Gesamtvertrag 300–700 Mio. US‑Dollar, ggf. mit Öl/Tauschgeschäften.  

7. Auswirkungen auf US-Marine und Szenarien

Für die US‑5th Fleet bedeutet der Deal ein neues Risiko: Träger und Zerstörer gegen Qualität statt nur Masse. SM‑6‑Interzeptoren und NIFC‑CA‑Sensornetze essenziell, Kosten explodieren.

Aus Sicht US-amerikanischer Militärexperten würde die Einführung der CM-302 die Bedrohungslage für die US-5th Fleet dramatisch verschärfen, insbesondere für Flugzeugträgerkampfgruppen.

  • Die Überschallgeschwindigkeit mit Mach 3 und der seehockende Endanflug (5–15 m) reduzieren die Reaktionszeit für AEGIS-Systeme auf Sekunden, wodurch herkömmliche Abwehrstrategien gegen Sättigungsangriffe überfordert werden könnten.
  • Pentagon-Analysten warnen vor einem «Gamechanger für Hormus», da Salven von 20 – 30 Raketen aus mobilen Küstenbatterien eine Durchbruchswahrscheinlichkeit von 10–20% pro Angriff erzeugen würden.
  • Flugzeugträger wie die USS Gerald R. Ford oder Abraham Lincoln müssten dadurch weiter offshore operieren, was ihre Einsatzreichweite einschränkt, Logistikströme gefährdet und den Bedarf an teuren SM-6-Interzeptoren sowie NIFC-CA-Sensornetzen explodieren lässt.

Szenario: Angriff auf einen Trägerverband  

  • Phase 1: Iranische UAVs und Radare orten US‑Schiffe.
  • Phase 2: Salve von 20 – 30 CM‑302 aus mobilen Küstenbatterien (Reichweite bis Hormus).
  • Phase 3: Seehockender Überschallangriff überfordert Abwehr. 10 – 20% Durchbruchswahrscheinlichkeit pro Salve. 

8. Strategische Anpassungen der US-Marine 

  • Erhöhtes Risiko für Trägerverbände: Die CM-302 zwingt Trägerverband zu größerem Abstand vom iranischen Küstenraum (über 290 km), was Luftoperationen kompliziert und die Abhängigkeit von Tankflugzeugen steigert.
  • Abwehrkostensteigerung: Mehrfache Salven erfordern massiven Einsatz von SM-6-Raketen (ca. 4 Mio. USD pro Stück). Experten fordern Kongressfinanzierung für höhere Produktionsraten.
  • A2/AD-Herausforderung: Kombiniert mit Irans Drohnen, Minen und subsonischen Raketen entsteht ein mehrschichtiger Gürtel, der die US-Manövrierfreiheit im Persischen Golf nachhaltig einschränkt.
  • Folge: Trägerverband muss sich weiter draußen aufhalten, Logistik riskanter – Iran erzielt A2/AD ohne Blaumarine. Verkürzte Warnzeit, höhere Abwehrkosten, geänderte Einsatzprofile.
  • «A2/AD» steht für «Anti-Access/Area Denial» – eine militärische Doktrin, mit der ein Staat starke Gegner (z. B. die US-Marine) davon abhält, bestimmte Seegebiete zu betreten oder zu kontrollieren.
  • Iran würde dies allein durch Küstenraketen wie die CM-302 erreichen. «Blaumarine» bezeichnet eine moderne Ozeanflotte mit Großschiffen wie Zerstörern oder Trägern.

9. Politische Reaktionen

In den USA kündigte Präsident Trump nach dem Vorfall «harte Konsequenzen» an, während das Pentagon vor einem «erhöhten Risiko für Schiffe» in der Region warnte. Im Raum stehen zudem Sanktionen gegen chinesische Firmen und den Iran. Angesichts der Spannungen fordert der Kongress eine Aufstockung der Produktion von SM-6-Raketen.

In Israel blickt man besorgt auf die Lage:

  • Obwohl sich der maritime Vorfall um die CM-302 ereignete, fürchtet man eine erneute Eskalation mit dem Iran, an den man sich durch den Krieg von 2025 erinnert fühlt.
  • Die militärische Koordination mit den USA umfasst daher Tests des Arrow- und David's-Sling-Systems sowie den Aufbau von Frühwarnsystemen.
  • Die größte Sorge gilt jedoch einem möglichen Transfer dieser Waffentechnologie an iranische Proxy-Milizen.

Stimmen:  

  • Trump: «Iran wird keine chinesischen Spielzeuge bekommen, die unsere Schiffe bedrohen.»
  • Pentagon‑Analyst: «Ein Gamechanger für Hormus.»
  • Israelischer Sicherheitsexperte: «Jede Überschallrakete macht den Golf unberechenbarer.»  

10. Strategische Bedeutung für Iran

Die CM-302 festigt Irans Position als asymmetrische Seemacht.

  • Die Waffe ergänzt bestehende Fähigkeiten wie Minen, Drohnen und Schnellboote und fügt sich in einen mehrschichtigen Verteidigungsgürtel um die Straße von Hormus ein.
  • Dies erhöht die Kosten und Risiken für eine dauerhafte US-Militärpräsenz in der Region erheblich. Politisch verschafft die Aufwertung Teheran zudem neue Hebel in Verhandlungen über sein Atomprogramm, Sanktionen und regionale Ordnungsfragen.
  • Mit diesem Schritt festigt der Iran seinen Aufstieg zu einer Macht mit Anti-Access/Area-Denial-Fähigkeiten. Die Signalwirkung an die Nachbarn ist ebenso deutlich wie die strategische Anbindung an China: Die Beschaffung der CM-302 schafft einerseits neue Abhängigkeiten, integriert den Iran aber auch fester in eine antiwestlich orientierte Achse mit Peking und Moskau.
  • In der Gesamtschau bewerten US-Strategen die CM-302 als qualitativ neuen Faktor.
  • Sie verändere Irans Abschreckungspotenzial grundlegend – weg von einer rein asymmetrischen hin zu einer konventionell hochgerüsteten Bedrohung.
  • Dies könnte weitreichende Implikationen für die globale Energieversorgung haben, da die Sicherheit der Straße von Hormus als zentrale Seeverkehrsroute nachhaltig in Frage gestellt wird.
  • Die Beschaffung der CM-302, wäre ein qualitativer Sprung – und Stresstest für US‑Marine im Golf.

 

II.Neue Bedrohung Für Die US-Marine? Wie Chinas Überschallraketen Vom Typ CM-302 Die Iranische Seestreitmacht stärken könnten
https://www.wionews.com/photos/new-threat-to-us-navy-how-china-s-cm-302-supersonic-missiles-could-boost-iran-s-naval-strike-power-1771942131256/1771942131257 
Herausgegeben von Vinay Prasad Sharma Veröffentlicht: 24. Februar 2026, 19:52 IST 
Laut mehreren Medienberichten steht der Iran kurz vor dem Abschluss eines Vertrags mit China über den Kauf von CM-302 Anti-Schiffs-Marschflugkörpern, um potenziellen Angriffen der Vereinigten Staaten zuvorzukommen, da diese eine massive Seestreitmacht in der Nähe der Küsten der Islamischen Republik stationieren. 

CM-302 Überschall-Anti-Schiffsrakete

Die CM-302 ist laut Waffenexperten ein Überschall-Anti-Schiffs-Flugkörper mit einer Reichweite von bis zu 290 Kilometern. Sie ist für den Tiefflug und hohe Geschwindigkeiten ausgelegt, um Schiffsabwehrsysteme zu umgehen und Irans Fähigkeit, Marineschiffe in der Region zu bedrohen, erheblich zu verbessern. Der Liefertermin steht noch nicht fest.

Design und Entwicklung

Die in China hergestellten Überschall-Anti-Schiffs-Marschflugkörper CM-302 wurden als Exportversion der YJ-12-Serie entwickelt. Sie werden von der China Aerospace Science and Industry Corporation (CASIC) international als Hochgeschwindigkeitswaffe im Tiefflug über dem Meer vermarktet, die zur Bekämpfung großer Marineschiffe und anderer maritimer Ziele eingesetzt werden soll. 

Reichweite

Die CM-302 hat eine effektive Reichweite von etwa 280–290 km und eignet sich daher für Angriffe auf Überwasserschiffe in großer Entfernung. Der Überschall-Anti-Schiffs-Flugkörper ist so konzipiert, dass er die Exportbeschränkungen von Regimen wie dem Missile Technology Control Regime (MTCR) erfüllt. Dank seiner Reichweite konkurriert er mit anderen Überschall-Marschflugkörpern wie der indischen BrahMos, wodurch er Ziele weit jenseits der Reichweite vieler Schiffsabwehrsysteme angreifen kann.

Geschwindigkeit

Die Rakete fliegt mit anhaltender Überschallgeschwindigkeit, Berichten zufolge etwa Mach 2,5–3+ , was ein Abfangen nach dem Start äußerst schwierig macht. Ihr Antriebssystem ermöglicht es der Rakete, die hohe Geschwindigkeit über weite Strecken des Fluges beizubehalten und die Reaktionszeiten des Gegners zu verkürzen, wodurch die Durchschlagskraft gegen die Marine-Luftverteidigung erhöht wird.

 Sprengkopf

Sie ist mit einem konventionellen Sprengkopf von etwa 250 kg Gewicht ausgestattet, der darauf ausgelegt ist, großen Kriegsschiffen wie Zerstörern oder Flugzeugträgern schweren Schaden zuzufügen. Dieser Sprengkopf ist leichter als einige schwere Marschflugkörper und soll, in Kombination mit der Geschwindigkeit und Präzision der Rakete, ausreichen, um wertvolle Überwasserkampfschiffe beim Aufprall außer Gefecht zu setzen oder zu versenken. 

Leitsystem

Das Leitsystem des Flugkörpers kombiniert außerdem die Trägheitsnavigation mit Chinas BeiDou-Satellitennavigation für die Mittelkursführung sowie einen aktiven Radarsuchkopf für die Endphasenzielsuche. Dieser duale Ansatz ermöglicht es, ein sich bewegendes Seeziel präzise anzusteuern und die Flugbahn in der Endphase anzupassen, um die Trefferwahrscheinlichkeit gegen ausweichende Schiffe zu verbessern.

Genauigkeit

Die CM-302 weist laut Berichten eine hohe Trefferwahrscheinlichkeit von nahezu 90 Prozent auf, was auf ihr flaches Flugprofil und ihr fortschrittliches Lenksystem zurückzuführen ist. Durch den niedrigen und schnellen Flug minimiert sie die Entdeckungs- und Reaktionszeit für die Schiffsabwehr, während der Zielsuchkopf des Radars die Zielverfolgung verfeinert und die Treffgenauigkeit gegen große Seeziele verbessert.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Ingenieurbau F        
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