Erdgaskomplott oder Energieversagen? Wahltaktische Überlegungen der Regierung verhindern die Umsetzung des vorliegenden Notfallplanes Erdgas trotz historisch niedriger Füllstände.


Volker Fuchs 16.2.2026 
  
Gasspeicher-Krise: Merz-Regierung zieht sich aus der Verantwortung zurück
  • Ab dem 1. Januar 2026 entfiel die Gasspeicher-Sicherheitsumlage – jene Umlage, mit der der Staat seit 2022 eigene Speicherbefüllungen finanziert hat.
  • Grundlage dafür, war die Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes ein Kabinettsbeschluss vom November. Damit wurde ein zentrales Instrument der Versorgungssicherheit abgeschafft, und das ausgerechnet in einem Winter, in dem die Speicher sowieso schon niedriger gefüllt waren, als in den vergangenen Jahren. 
  • Vorher schon  im Frühjahr 2025 hatte die Merz-Regierung außerdem die gesetzliche 90-Prozent-Vorgabe für den 1. November gestrichen – ohne neue Anreize oder Instrumente zu schaffen, die eine frühzeitige Einspeicherung wirtschaftlich attraktiv machen würden. Mehr dazu siehe Kapitel 4. 
  • Der Staat zieht sich damit gleich an zwei Stellen aus der Speicherpolitik zurück – und lässt offen, wer künftig die Verantwortung trägt, wenn die Speicher im Winter nicht ausreichend befüllt sind und die Preise für Verbraucher plötzlich steigen.
  • Während die Füllstände sanken, blieb der politische Auftrag aus: Ohne Zustimmung des Wirtschaftsministeriums unter Katherina Reiche von der CDU und der Bundesnetzagentur darf THE keine Befüllungen vornehmen. Genau dieser Auftrag kam 2025 nicht.
  • Das Wirtschaftsministerium unter Reiche  sieht noch immer keinen unmittelbaren Handlungsbedarf - da stellt sich doch wohl automatisch die Frage nach der Qualifikation, bzw. der Eignung für das Amt und der Fachkompetenz der handelnden Personen der Merzregierung. 
  • Mehr dazu kann man nachlesen auf Blackout-News: Mittelstand attackiert Kanzler Merz„Blankes Entsetzen“ über die Wirtschaftspolitik
    https://blackout-news.de/aktuelles/mittelstand-attackiert-kanzler-merz-blankes-entsetzen-ueber-die-wirtschaftspolitik/ 
Und um die ganze Gasgeschichte noch zu toppen - wird der vorliegende Notfallplan Erdgas (siehe unten) wohl aus wahltaktischen Gründen nicht umgesetzt, trotz dramatisch sinkender Füllstände - tw. auch in Europa, insbesondere in den Lieferländern Niederlande mit Gasfüllstand 16,30 Prozent und Frankreich auf demselben Level wie die Bundesrepublik mit 24,98 Prozent. 
Von diesen Ländern - selber in der Klemme - dürfte kein Gas für DEU zu erwarten sein und Norwegen ist an der Liefergrenze angelangt, im übrigen ist es dort sehr kalt und Norwegen braucht das Gas für die eigene Bevölkerung selber.
 
Also hat man es bei uns mit geballter Inkompetenz zu tun, wie die untenstehenden 5 Berichte ausweisen
 Kapitelübersicht:
1.) Notfallplan Erdgas für die Bundesrepublik Deutschland / Festlegung der Krisenstufen S.16 / 17
2.) Bewertung Erdgasdatenlage Deutschland am 14. Februar 2026
3.) Bewertung Erdgasdatenlage EU mit Ländern am 13. Februar 2026
4.) BZ zur Gasspeicher-Krise: Trotz niedriger Gasspeicher-Stände vor dem Winter: Merz-Regierung kippt Sicherung
5.) Auszug Antispiegel: Die Bundesregierung hat Füllstände der Gasspeicher heimlich als kritisch eingestuft
 
1.) Notfallplan Erdgas für die Bundesrepublik Deutschland / Festlegung der Krisenstufen S.16 / 17
Maßgeblich ist Tabelle 4: Indikatoren und Bewertungsvariablen zur Einschätzung der aktuellen Versorgungslage mit Gas, die im Jahr 2022 zur Lagebewertung entwickelt wurden
1.1 Tabelle 4: Indikatoren und Bewertungsvariablen zur Einschätzung der aktuellen Versorgungslage mit Gas, die im Jahr 2022 zur Lagebewertung entwickelt wurden
 
C.)  Füllstände der Erdgasspeicher und Bewertung anhand Tabelle 3 unten
Stabil:
Als stabil wird die Lage eingestuft, wenn der Füllstand über dem Speicherpfad liegt, der auf das Niveau von 55% am 01. Februar des jeweiligen Jahres führt.
Angespannt:
Als angespannt wird die Lage eingestuft, wenn der Füllstand zwischen den Speicherpfaden liegt, die auf das 40%- bzw. 55%-Niveau am 01. Februar des jeweiligen Jahres führen.
Kritisch:
Als kritisch wird die Lage eingestuft, wenn der Füllstand unter den Speicherpfad fällt, der auf das 40 Prozent-Niveau am 01. Februar des jeweiligen Jahres führt. 
  • Lt. Tabelle 3 unten lag der Füllstand am 01. Februar bei 32,97 Prozent und damit erheblich (18%) unter dem kritischen Niveau von 40 Prozent.
  • In diesem Fall befindet sich der Speicherfüllstand in einem Bereich, in dem Gegenmaßnahmen ergriffen werden sollten (muß wohl nun heißen müssen). 
  • Eine Gasmangellage kann bei kälteren Temperaturen im Frühjahr nicht mehr völlig ausgeschlossen werden und eine Befüllung für den nächsten Winter wird vermutlich herausfordernd.
  • Die ausreichende Befüllung der deutschen Erdgasspeicher für den folgenden Winter ist eine Voraussetzung für eine stabile Versorgungssituation.
 D.) Situation in EU-Nachbarländern Deutschlands, inkl. Italien und Bewertung anhand Tabelle 4a unten
Stabil:
Die Lage wird als stabil eingeschätzt, wenn in keinem Nachbarland die Notfallstufe ausgerufen und keine Solidaritätsmaßnahmen aus einem Nachbarland nach Artikel 13 Absatz 1 VO (EU) 2017/1938 oder nach Artikel 26 Absatz 1 Notfall-VO (vorübergehend bis zum 18. Dezember 2023) gefordert wurden.
Angespannt:
Die Lage wird als angespannt eingestuft, wenn ein Nachbarland, in das Deutschland Erdgas derzeit (vornehmlich) exportiert (Österreich, Schweiz/ Italien, Tschechien, Dänemark, Luxemburg, Polen), die Notfallstufe ausgerufen hat.
Kritisch:
Die Lage wird als kritisch eingestuft, wenn ein EU-Nachbarland, von dem Deutschland Erdgas derzeit (vornehmlich) importiert (Belgien, Frankreich, Niederlande) die Notfallstufe ausgerufen hat oder aus einem dieser Nachbarländer Solidaritätsmaßnahmen gefordert werden
  • Lt. Tabelle 4a  unten lag der Füllstand am 13. Februar von Belgien / Frankreich  bei 25,39 / 24.98 Prozent - also auf einem ähnlichen Niveau, wie Deutschand. Jedoch bei den Niederlanden auf einem katastrophalen Niveau von 16,30 Prozent. Erdgasimporte können anhand der problematischen Datenlage dieser Länder, schon aus Gründen des Eigenschutzes wohl ausgeschlossen werden.
 E.)  Beschaffungssituation für Regelenergie und Bewertung anhand Kapitel 4
Stabil:
Die Lage wird als stabil eingestuft, wenn ausreichend Regelenergie an einem öffentlichen Börsenmarktplatz beschafft werden kann.
Angespannt:
Die Lage wird als angespannt eingestuft, wenn zwar die an der Börse beschaffbaren Mengen nicht ausreichen, der Regelenergiebedarf aber durch ausgeschriebene Regelenergieprodukte gedeckt werden kann.
Kritisch:
Die Lage ist kritisch, wenn die benötigte Regelenergie weder über eine Energiebörse noch über Ausschreibungen gedeckt werden kann. Siehe hierzu Kapitel 4:
  • Während die Füllstände sanken, blieb der politische Auftrag aus: Ohne Zustimmung des Wirtschaftsministeriums unter Katherina Reiche von der CDU (3) und der Bundesnetzagentur darf THE keine Befüllungen vornehmen. Genau dieser Auftrag kam 2025 nicht.
Beschreibung:
Regelenergie dient dazu, den erforderlichen Gasdruck in den Gasleitungen aufrecht zu erhalten und damit die Gasversorgung sicherzustellen.
  • Sie wird durch den Marktgebietsverantwortlichen Gas, Trading Hub Europe GmbH (THE), dann eingesetzt, wenn das Verhältnis zwischen abgenommenen und eingespeisten Gasmengen im Netz nicht ausgeglichen ist.
  • Regelenergie ist der zentrale Mechanismus, um auch während einer Gasmangellage Einspeisung und Verbrauch zum Ausgleich zu bringen.
 
2.) Bewertung Erdgasdatenlage Deutschland am 14. Februar 2026
  Eine Hochrechnung in Tabelle 3 ergibt, daß etwa um den 20. Februar die kritische Füllstandsmarke von 20 Prozent erreicht wird.
 
Grafische Auswertung Tabelle 3 oben
 
 
 
3.) Bewertung Erdgasdatenlage EU mit Ländern am 13. Februar 2026
Zu Vergleichszwecken und zum EU-Abgleich der Füllstände nachfolgend zwei Tabellen vom 29. Januar und vom 13. Februar. im Abstand von 15 Tagen. 
Gasinfrastruktur Europa AGSI: REMIT-Speicherdaten
                 
4  EU-Speicherdaten am 29.01.2026    
Nr Länder Bevölkerung Gas im Speicher Füllstand Trend
          TWh Prozent  
1  EU   448.400.000 482,5221 42,23 -0,68
2  Österreich 9.107.266 47,0085 46,64 -0,65
3  Belgien 11.774.642 2,9228 32,55 -0,79
4  Bulgarien 6.667.659 3,8769 55,35 -0,52
5  Kroatien 3.822.345 1,0410 21,81 -0,53
6  Tschechien 10.527.781 22,4704 47,76 -0,71
7  Dänemark 6.023.520 3,5125 35,38 -0,72
8  Frankreich 66.746.401 40,0874 31,89 -0,84
9  Deutschland 83.644.258 84,3406 33,58 -0,73
10  Ungarn 9.585.918 30,5479 44,93 -0,36
11  Italien   58.926.166 118,2128 58,13 -0,56
12  Lettland 1.835.935 7,6533 30,78 -0,52
13  Niederlande 18.448.775 38,9231 26,97 -0,84
14  Polen   37.843.188 24,0273 66,17 -0,77
15  Portugal 10.395.362 2,9698 83,19 -0,61
16  Rumänien 18.800.605 17,6233 52,04 -0,58
17  Slowakei 5.451.342 15,9579 42,88 -0,53
18  Spanien 47.850.793 21,2859 59,4 0,00
19  Schweden 10.701.047 0,0608 73,31 -3,37
Quelle https://agsi.gie.eu/        
 
Wesentlich zur Beurteilung der Speichersituation ist die untenstehende Tabelle 4 a, mit Angabe des Rückganges, sowohl des Gases im Speicher, als auch des Füllstand-Rückganges. Deutschland hat hier den größten Speicherrückgang und liegt im Spitzenfeld beim Füllstandsverlust von -9,18 Prozent im Vergeich zu Frankreich mit -6,91 Prozent. Niederlande liegt mit sogar noch etwas höher mit -10,67 Prozent höher und der Füllstand selber mit 16,30 Prozent ist ein Notstandssignal.  Erdgasexport ausgeschlossen.
 
4a  EU-Speicherdaten nach 15 Tagen am 13.02.2026        
Nr Länder Bevölkerung Gas im Speicher Füllstand Trend Rück Gas im Speicher Rück
          TWh Prozent   TWh Proz Füllstand
1  EU   448.400.000 393,0171 34,40 -0,42 -89,5050 -19% -7,83
2  Österreich 9.107.266 40,4634 40,15 -0,33 -6,5451 -14% -6,49
3  Belgien 11.774.642 2,2798 25,39 -0,55 -0,6430 -22% -7,16
4  Bulgarien 6.667.659 3,3384 47,60 -0,45 -0,5385 -14% -7,75
5  Kroatien 3.822.345 0,7676 16,08 -0,18 -0,2734 -26% -5,73
6  Tschechien 10.527.781 17,9395 38,13 -0,49 -4,5309 -20% -9,63
7  Dänemark 6.023.520 3,0249 30,90 -0,35 -0,4876 -14% -4,48
8  Frankreich 66.746.401 31,4063 24,98 -0,28 -8,6811 -22% -6,91
9  Deutschland 83.644.258 61,2721 24,40 -0,44 -23,0685 -27% -9,18
10  Ungarn 9.585.918 26,7628 36,36 -0,17 -3,7851 -12% -8,57
11  Italien   58.926.166 104,6100 51,44 -0,39 -13,6028 -12% -6,69
12  Lettland 1.835.935 5,8114 23,37 -0,39 -1,8419 -24% -7,41
13  Niederlande 18.448.775 23,5275 16,30 -0,74 -15,3956 -40% -10,67
14  Polen   37.843.188 21,0121 57,87 -0,28 -3,0152 -13% -8,30
15  Portugal 10.395.362 2,7379 76,69 0 -0,2319 -8% -6,50
16  Rumänien 18.800.605 14,4742 42,74 -0,52 -3,1491 -18% -9,30
17  Slowakei 5.451.342 12,7774 34,33 -0,53 -3,1805 -20% -8,55
18  Spanien 47.850.793 20,7710 57,97 0,00 -0,5149 -2% -1,43
19  Schweden 10.701.047 0,0411 49,55 -3,86 -0,0197 -32% -23,76
 
 
Nachfolgend ein Artikel der Berliner Zeitung vom November 2025, der klar belegt, dass die Merzregierung durch Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes und den Entfall der Gasspeicherumlage, Vorschub für das sich anbahnende Erdgasdesaster geleistet hat
 
4.) BZ zur Gasspeicher-Krise: Trotz niedriger Gasspeicher-Stände vor dem Winter: Merz-Regierung kippt Sicherung

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/zu-wenig-gas-in-speichern-vor-winter-und-merz-regierung-nimmt-schutz-weg-li.10006366       Liudmila Kotlyarova  24.11.2025 
Die Gasspeicher stehen niedriger als im Vorjahr. Trotzdem baut die Regierung Schutzregeln ab – und erhöht damit das Risiko für Verbraucher im Winter.

Deutschlands Gasspeicher (1) sind mit einem Füllstand von rund 73 Prozent so schlecht auf den bevorstehenden Winter vorbereitet wie seit Jahren nicht mehr. 

  • Das sind 14 Prozentpunkte weniger als im Mittel der Jahre 2017 bis 2021. Selbst Ende November 2024 lagen die Füllstände noch bei rund 90 Prozent.
  • Die Initiative Energien Speichern (INES), der Zusammenschluss der deutschen Speicherbetreiber, warnt, (2)  bei einem außergewöhnlich kalten Januar könne es zu Engpässen kommen – auch durch den höheren Gasverbrauch der letzten vier Monate.

Trotz dieser Lage hat die Merz-Regierung nun eine weitreichende Entscheidung getroffen:

  • Ab dem 1. Januar 2026 entfällt die Gasspeicher-Sicherheitsumlage – jene Umlage, mit der der Staat seit 2022 eigene Speicherbefüllungen finanziert hat.
  • Grundlage ist eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes, die das Kabinett am Donnerstag beschlossen hat. Damit wird ein zentrales Instrument der Versorgungssicherheit abgeschafft, und das ausgerechnet in einem Winter, in dem die Speicher niedriger gefüllt sind als in den vergangenen Jahren.

Gasspeicher-Krise: Merz-Regierung zieht sich aus der Verantwortung zurück

Bereits im Frühjahr 2025 hatte die Merz-Regierung außerdem die gesetzliche 90-Prozent-Vorgabe für den 1. November gestrichenohne neue Anreize oder Instrumente zu schaffen, die eine frühzeitige Einspeicherung wirtschaftlich attraktiv machen würden.

  • Der Staat zieht sich damit gleich an zwei Stellen aus der Speicherpolitik zurück – und lässt offen, wer künftig die Verantwortung trägt, wenn die Speicher im Winter nicht ausreichend befüllt sind und die Preise für Verbraucher plötzlich steigen.
  • Genau hier entsteht das Vakuum, das diesen Winter so riskant macht – und am Ende die Verbraucher zu den Verlierern machen kann.

 THE: „Können nur spekulieren“ – und ohne Auftrag nicht handeln

Trading Hub Europe (THE (6), Deutschlands zentraler Gasmarktmanager, kann die Verantwortung nicht übernehmen. 

  • Das Unternehmen erklärt auf Anfrage der Berliner Zeitung, man habe selbst keine zusätzlichen Befüllungen angeordnet – weil man das ohne Regierungsauftrag auch nicht dürfe. „Über die genauen Gründe für die diesjährige Situation bezüglich der Befüllung der Speicher können wir nur spekulieren“, heißt es.
  • THE verweist auf ein zweites Problem: Der Preisunterschied zwischen günstigem Sommergas und teurerem Wintergas, der Händler normalerweise zum Einspeichern motiviert, sei 2025 schlicht zu gering gewesen. Marktsignal und Regierungssignal fehlten gleichzeitig.
  • Während die Füllstände sanken, blieb der politische Auftrag aus: Ohne Zustimmung des Wirtschaftsministeriums unter Katherina Reiche von der CDU (3) und der Bundesnetzagentur darf THE keine Befüllungen vornehmen.
  • Genau dieser Auftrag kam 2025 nicht.

Deutsche ReGas: Staatliche Billigpreise verzerrten den Markt

Die Deutsche ReGas, Betreiberin des LNG-Terminals Deutsche Ostsee (4) in Mukran auf Rügen, sieht die Verantwortung für zu niedrig gefüllte Gasspeicher klar bei amtierenden Merz-Regierung. Das Unternehmen speist große Mengen Gas für Ostdeutschland und Berlin ein – und erklärt, warum dieses Gas im Sommer kaum in den Speichern landete.

  •  Das bundeseigene Terminalunternehmen DET, das die staatlichen Nordsee-Terminals betreibt, habe Regasifizierungsleistungen wiederholt „zu Preisen unterhalb der eigenen variablen Kosten, teils sogar kostenlos“ angeboten, sagt ein Sprecher.
  • Dies hätte viele Händler verleitet, auf weitere Niedrigstpreisrunden des Staates zu warten – statt regulär im Sommer zu liefern. Deutschland habe deshalb „unterdurchschnittlich im Vergleich zu Vorjahren und anderen europäischen Ländern“ eingespeichert.

Erst fielen die ökonomischen Anreize weg – dann auch noch mehrere Nordsee-Terminals selbst. ReGas betont:

  • Mit marktkonformen Preisen wären „deutlich mehr Sommerlieferungen“ erfolgt. Das Ergebnis der Misere: Deutschlands größter Gasspeicher in Rehden, Niedersachsen, der von der staatlichen Sefe Storage (Teil von Sefe, ehemals Gazprom Germania mit Sitz in Berlin) betrieben wird, ist derzeit nur zu 27 Prozent gefüllt. (1)

VNG: Ostdeutsche Speicher stehen deutlich besser da

Wie unterschiedlich die Speicherstände im November im Land ausfallen, zeigt ausgerechnet Ostdeutschland. 

  • Die Speicher der VNG Gasspeicher GmbH, einer Tochter des Leipziger Energieversorgers VNG, stehen bei 91 Prozent – deutlich über dem Bundesschnitt von 73 Prozent. VNG hängt dabei genauso vom bundesweiten Gasmarkt und den LNG-Importen ab wie andere Unternehmen.
  • Entscheidend ist vielmehr: VNG und die Händler, die dort Kapazitäten nutzen, haben über den Sommer weiter regulär eingespeichert – während andere Marktakteure auf staatliche Niedrigpreisrunden warteten oder durch Terminalausfälle ausgebremst waren.
  • Der Unterschied zeigt also nicht „bessere Bedingungen“ im Osten – sondern dass dort eingespeichert wurde, obwohl die Anreize schwach waren. Die niedrigen Füllstände konzentrieren sich vor allem in jenen Bereichen, in denen staatliche Billigpreise oder fehlende Befüllungsaufträge den Markt verunsicherten.

Das Wirtschaftsministerium unter Reiche (CDU(3) sieht trotz niedriger Füllstände keinen unmittelbaren Handlungsbedarf.

  • Auf Anfrage verweist das BMWE darauf, dass Rehden und andere schwächer gefüllte Speicher „vom Markt nicht in gleicher Weise nachgefragt wurden wie andere Speicher in Deutschland“. Einzelspeicher hätten für die Versorgungssicherheit an Bedeutung verloren, heißt es – entscheidend sei der bundesweite Durchschnittswert, der mit rund 73 Prozent weiterhin „ausreichend“ sei.

Gasag beruhigt Berliner Haushalte – aber die Lage bleibt zu riskant

Für Berliner Haushalte bringt der Wegfall der Sicherheitsumlage vorerst eine kleine Entlastung:

  • Der Grundversorger Gasag (5) kündigt zum Jahreswechsel leicht sinkende Preise an. Doch dieser kurzfristige Effekt ändert nichts an der eigentlichen Lage. Die Speicher stehen so niedrig wie seit Jahren nicht – und zwei Sicherungsmechanismen wurden gestrichen, ohne dass neue eingeführt wurden.
Kurzfristig wirkt die Entscheidung wie eine Preissenkung. Langfristig fehlt ein Sicherheitsnetz:
  • Wer sorgt künftig dafür, dass die Speicher vor dem Winter verlässlich gefüllt werden?
  • Und wer trägt die Verantwortung, wenn die Einkaufspreise anziehen?
  • Genau diese Frage bleibt unbeantwortet – und sie entscheidet darüber, wie gut Deutschland durch einen wirklich kalten Winter käme.

 Quellen:
(1) Gasspeicher Rehden fast leer: Warum füllt der Bund seine eigene Anlage nicht? https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/gasspeicher-rehden-fast-leer-warum-fuellt-der-bund-seine-eigene-anlage-nicht-li.10003996         
(2)  INES-GAS-SZENARIEN: WINTERAUSBLICK ZEIGT RISIKEN – SPEICHERBEFÜLLUNG VOR DEM WINTER AUF NIEDRIGEM NIVEAU        
https://energien-speichern.de/ines-gas-szenarien-winterausblick-zeigt-risiken-speicherbefuellung-vor-dem-winter-auf-niedrigem-niveau/?utm_source=chatgpt.com 
(3) NIEDRIGE FÜLLSTÄNDE Nur noch rund 30 Prozent in den Gasspeichern: „Ministerin Reiche macht ihren Job nicht“        
https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/nur-noch-rund-30-prozent-in-den-gasspeichern-die-gruenen-li.10017965 
(4) LNG auf Rügen: Bürger fassungslos über Habecks Terminal: „Schlag ins Gesicht der Menschen“        
https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/lng-klage-gegen-habecks-terminal-auf-ruegen-verpufft-schlag-ins-gesicht-der-menschen-li.2312484 
(5) Topics Gasag https://www.berliner-zeitung.de/topics/gasag    

(6) THE - Sondertender LTO (RoD)    
https://www.tradinghub.eu/en-gb/About-us/Newsroom/News/Details-en-GB/ArtMID/1412/ArticleID/267/Special-tender-LTO-RoD          

 Und abschließend ein Auszug vom Antispiegel zum Handeln der Merz-Regierung in der Gasgeschichte. 

5.) Auszug Antispiegel: Die Bundesregierung hat Füllstände der Gasspeicher heimlich als kritisch eingestuft
https://anti-spiegel.ru/2026/die-bundesregierung-hat-fuellstaende-der-gasspeicher-heimlich-als-kritisch-eingestuft/ 
von Anti-Spiegel 12. Februar 2026 06:01 Uhr
Während Regierung und Medien zur drohenden Gasmangellage schweigen und die Bundesnetzagentur Mantra artig Entwarnung gibt, hat die Bundesregierung die Füllstände der Gasspeicher als kritisch eingestuft und versucht, zu reagieren. Der Öffentlichkeit wird die Dramatik der Situation wegen anstehender Wahlen verschwiegen.

Wer auf die Seite der Bundesnetzagentur (1) geht, der findet zur aktuellen Lage der Gasversorgung in Deutschland immer noch diesen beruhigenden Hinweis:

„Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein.“

Wie passt das zu den Meldungen, die ich hier seit Wochen schreibe, dass die Gasmangellage in Deutschland in diesem Winter praktisch nicht mehr abwendbar ist?

Ganz einfach: Die Bundesnetzagentur sagt nicht die Wahrheit. Oder besser gesagt, sie formuliert die Wahrheit so geschickt, dass man von bewusster Desinformation sprechen muss, da sie die Einschränkung macht, sie schätze die Gefahr „im Augenblick“ als gering ein.

Nun ja, „im Augenblick“, also genau jetzt, mag das noch (fast) stimmen. Aber was ist in zehn Tagen oder Anfang März?

Tatsächlich ist die Lage bereits kritisch. Und das sage nicht ich, das sagt das Bundeswirtschaftsministerium. Nur sagt es das nicht laut, sondern es handelt heimlich. Laut dem Notfallplan Erdgas für die Bundesrepublik Deutschland (2) des Wirtschaftsministeriums ist die Einschätzung der Versorgungslage mit Gas bei den aktuellen Füllständen bereits als kritisch eingestuft und das Ministerium hat die Ausschreibung von Gaskäufen gemäß Alarmstufe angeordnet.

Das klingt kompliziert, also will ich das erklären.

Die Füllstände

Am 31. Januar lag der Füllstand der deutschen Gasspeicher bei 32,4 Prozent. Aktuell (Stand 9. Februar) liegt der Füllstand noch bei 26,2 Prozent.

  • Das bedeutet, dass der Speicherstand in neun Tagen um 6,2 Prozent gefallen ist. Man muss nicht studiert haben, um zu verstehen, dass, wenn das so weiter geht, die Füllstände am 18. Februar die kritische Marke von 20 Prozent erreichen.
  • Wenn man das nun etwas wärmere Wetter berücksichtigt, kann das auch noch etwas länger dauern, aber dass die 20 Prozent, wenn sich nichts ändert, spätestens Anfang März erreicht werden, ist nicht zu verhindern.
  • Für den Laien ergeben sich daraus zwei Fragen: Erstens, warum sind die 20 Prozent so kritisch? Zweitens, was kann sich ändern?

Die online veröffentlichten Angaben über die Füllstände geben die Menge an Gas an, die tatsächlich ausgespeichert werden kann.

  • Darüber hinaus gibt es eine Mindestgasmenge, das sogenannte „Kissengas“, die in den Speichern verbleiben muss, weil die Speicher beschädigt oder sogar zerstört werden, wenn der Druck in den Speichern einen bestimmten Wert unterschreitet. Dieser Wert ist von Speicher zu Speicher unterschiedlich, aber um den aufrechtzuerhalten ist das “Kissengas” nötig.

Wie schnell man Gas aus den Speichern entnehmen, also ausspeichern, kann hängt vom Druck in den Speichern ab.

  • Bis zu einem Füllstand von, je nach Art des Speichers, von 20 bis 25 Prozent bleibt die Menge, die täglich ausgespeichert werden kann, hoch genug, um den Bedarf zu decken, aber bei Füllständen unter 20 bis 25 Prozent wird sie zu gering.
  • Daher ist die Marke von 20 Prozent so wichtig, weil dann der Punkt erreicht ist, an dem Gasmenge, die man täglich ausspeichern kann, möglicherweise nicht mehr ausreicht, um den Gasbedarf für Stromerzeugung, Heizung und Industrie zu decken.

Da wir die Marke von 20 Prozent sehr bald erreichen werden, kann die Regierung versuchen, „heimlich“ einzugreifen, indem sie das Gas rationiert. Dazu gibt es Möglichkeiten und das geht wahrscheinlich sogar heimlich, damit die Öffentlichkeit nichts davon erfährt.

Anstehende Wahlen

Dabei helfen die Medien, denn die Bundesregierung hat die Füllstände der Gasspeicher bereits heimlich, aber trotzdem offiziell, als kritisch eingestuft, aber die Medien schweigen darüber, und die Bundesnetzagentur bleibt dabei, dass sie „die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering“ einschätzt. Aber warum verschweigen die Medien, dass die Lage bereits kritisch ist?

  • Im März stehen in zwei wichtigen Bundesländern Landtagswahlen an: Am 8. März in Baden-Württemberg und am 22. März in Rheinland-Pfalz.
  • Offensichtlich wollen Regierung und Medien versuchen, die kritische Lage beim Gas so lange wie möglich zu verschweigen und hoffen darauf, dass das bei den Wahlen kein Thema wird, denn welche Partei davon profitieren würde und dass die Themen Nord Stream und russisches Gas dann schlagartig wieder aktuell werden, ist wohl jedem klar.
  • Daher sollen die Menschen in Deutschland nicht erfahren, wie kritisch die Lage bereits ist. Und dabei helfen die Medien, indem sie nicht darüber berichten.

Das Problem mit den Füllständen

Der in den Medien angegebene Wert der Füllstände ist verwirrend, denn die Füllstände unterscheiden sich von Speicher zu Speicher stark.

  • In Bayern ist die Lage besonders kritisch, denn dort sind einige Speicher bereits nur noch im niedrigen, einstelligen Prozentbereich befüllt, sie sind also fast leer. Daher sind die Ausschreibungen von Trading Hub Europe speziell für diese Regionen gedacht, also grob gesagt für Bayern und die angrenzenden Regionen der Nachbarbundesländer.
  • Man kann das Gas nämlich nicht einfach im Norden aus Speichern entnehmen und dann zu Verbrauchern im Süden schicken, sondern die Versorgung aus den Speichern findet im Grunde regional statt. Und in Bayern und Umgebung ist die Lage schon mehr als kritisch.

Die Folgen

Im Notfallplan Erdgas für die Bundesrepublik Deutschland steht über die Maßnahmen bei einem kritischen Füllstand der Speicher:

„In diesem Fall befindet sich der Speicherfüllstand in einem Bereich, in dem Gegenmaßnahmen ergriffen werden sollten.“

Gegenmaßnahmen „sollten“ ergriffen werden, aber da steht nicht „müssen“.

  • Da die Regierung Trading Hub Europe angewiesen, zusätzliche Gasmengen zu kaufen, kann sie behaupten, sie habe ja Gegenmaßnahmen ergriffen. Nur dürfte das nicht ausreichen, denn auch die EU-Nachbarländer stehen kurz vor kritischen Werten, was bedeutet, dass Deutschland bald nicht mehr genug Gas aus den Niederlanden und Belgien zukaufen kann.
  • Eigentlich müssten bereits härtere verpflichtende Gegenmaßnahmen ergriffen werden, also die Reduzierung des Gasverbrauchs, um das Absinken der Speicherstände zu verlangsamen. Aber das tut die Regierung nicht, weil das bei den anstehenden Wahlen zu ungewollten Wahlergebnissen führen dürfte.

Das große Problem kommt im nächsten Winter

Der Rückgang der Füllstände dauert in Deutschland normalerweise bis Ende März, erst wenn es ab April warm genug ist, kann man wieder beginnen, die Speicher neu zu befüllen, bevor die Heizsaison im Oktober/November wieder beginnt.

  • Allerdings gab es noch nie so niedrige Speicherstände wie jetzt und es ist fraglich, ob es, wenn die Speicherstände weiter fallen und sie Ende März nur noch im einstelligen Prozentbereich liegen, wonach es derzeit aussieht, gelingt, die Speicher bis zur nächsten Heizsaison auch nur wieder auf die 75 Prozent zu befüllen, die sie im November 2025 hatten.
  • Hinzu kommt, dass die Abschaltung der Kernkraft- und Kohlekraftwerke dazu geführt hat, dass mehr Gas als früher zur Stromerzeugung gebraucht wird, was natürlich auch im Sommer gilt, wenn das Gas eigentlich eingespeichert und nicht für die Stromversorgung verbrannt werden soll.
  • Und da die Füllstände in der ganzen EU so niedrig sind, wie nie zuvor, wird Gas im Sommer, wenn es eingespeichert werden soll, voraussichtlich teurer, weil die Nachfrage groß sein wird.

Das war das Problem im letzten Sommer:

  • Auch da waren die Gaspreise ungewöhnlich hoch, weshalb die Unternehmen nur das eingespeichert haben, was sie laut Gesetz mussten, denn sie hatten Angst, das Gas im Winter zu einem geringeren Preis verkaufen zu müssen, als sie es im Sommer kaufen mussten.
  • Und da Bundeskinderbuchautor Habeck unmittelbar vor seinem Abtritt aus dem Wirtschaftsministerium diese gesetzliche Grenze auf 75 gesenkt hat, waren zu Beginn der Heizsaison eben auch nur genau 75 Prozent in den Speichern.

Im nächsten Sommer wird es das gleiche Problem wieder geben.

  • Die Regierung kann die gesetzliche Mindestmenge zwar auf beispielsweise 90 Prozent anheben, aber das wird erstens zu stark steigenden Gaspreisen führen, und zweitens ist nicht sicher, dass dafür genug Gas auf dem europäischen Markt vorhanden sein wird.
  • Im Januar hat Europa sich geholfen, indem es die gesamte LNG-Produktion (5) von Russlands größtem LNG-Hafen Jamal aufgekauft hat.
  • Aber die EU hat ja beschlossen, das ab Januar 2027 zu verbieten. Im nächsten Winter kann das russische Gas die Lage also nicht entschärfen, wie es in diesem Januar der Fall war.
  • Dass das eigentliche Problem erst im kommenden Winter auf Deutschland zukommt, ist ebenfalls nicht meine Fantasie, denn auch das kann man im Notfallplan Erdgas für die Bundesrepublik Deutschland unter dem Punkt des kritischen Füllstands der Speicher nachlesen:
  • „Eine Gasmangellage kann bei kälteren Temperaturen im Frühjahr nicht mehr völlig ausgeschlossen werden und eine Befüllung für den nächsten Winter wird vermutlich herausfordernd. Die ausreichende Befüllung der deutschen Erdgasspeicher für den folgenden Winter ist eine Voraussetzung für eine stabile Versorgungssituation.“

Durchwurschteln?

Dass man von all dem nichts in den deutschen Medien erfährt, zeigt einmal mehr, dass die deutschen Mainstream-Medien keine regierungsunabhängige Presse sind, denn wären sie es, dann müssten sie seit Wochen (oder sogar Monaten) Alarm schlagen und der Bundesregierung „Feuer unterm Hintern“ machen. Das tun sie aber, sie schweigen brav.

  • Sowohl der Bundesregierung, als auch den anderen etablierten Parteien und den Mainstream-Medien sind die anstehenden Wahlen offensichtlich wichtiger als die Gasversorgung. Sie alle verschweigen das Problem, obwohl es unbestreitbar vorhanden ist.
  • Da bei Erreichen der kritischen Grenze von 20 Prozent Füllstand eigentlich die Gasmangellage greifen und die Abschaltung von allen nicht existenziell wichtigen Verbrauchern (Industrie, Schwimmbäder, etc.) erfolgen müsste, müsste genau das Mitte oder Ende Februar passieren.
  • Was das für Wahlergebnisse in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bedeuten würde, wenn die Menschen zu Hause sitzen würden, weil die Fabriken und andere Unternehmen wegen Gasmangel geschlossen werden müssten, kann sich jeder an zwei Fingern ausrechnen.

Hier kommt ins Spiel, dass es offensichtlich keine verpflichtende Vorschrift gibt, diese Maßnahmen bei Erreichen der 20 Prozent einzuleiten. Im Notfallplan Erdgas für die Bundesrepublik Deutschland heißt dazu, wie gesehen, nicht „müssen“, sondern „sollten“.

  • Das bedeutet, dass die Regierung versucht sein könnte, alles auf eine Karte zu setzen, auf warmes Wetter zu hoffen und sich so irgendwie ohne die eigentlich nötigen Einschränkungen beim Gas bis zum 22. März, dem Wahltag in Rheinland-Pfalz, durchzuwurschteln.
  • Dass das klappt ist angesichts der rasanten Abnahme der Füllstände rechnerisch kaum vorstellbar, aber theoretisch, also bei einem sehr warmen März, vielleicht irgendwie möglich.

Aber Fakt ist: Wenn die Regierung bei Erreichen der 20-Prozent-Marke nicht die Notbremse zieht und die Industrie abschaltet, sondern fröhlich weiter Gas ausspeichert, wird das Problem im kommenden Winter ungleich größer als in diesem. Wenn das der Plan der Regierung ist, dann riskiert sie wegen befürchteter, für sie schlechter Wahlergebnisse die Gasversorgung im nächsten Winter.

  • Allerdings ist auch die Alternative nicht viel besser, denn eine Abschaltung der Industrie gegen Ende Februar würde bedeuten, dass die Industrie für einen bis zwei Monate abgeschaltet wäre, bis die Füllstände im April wieder steigen.
  • Was das für den Standort Deutschland bedeutet, der wegen der hohen Energiepreise ohnehin schon eine Deindustrialisierung erlebt, kann sich jeder vorstellen.
  • Der Ruf des Wirtschaftsstandortes Deutschlands wäre international ruiniert, denn niemand wird in Deutschland investieren, wenn er nicht sicher sein kann, dass er auch ohne Unterbrechung wegen Abschaltung von Gas und Strom produzieren kann.

Allgemeine Quellensammlung zum Thema Erdgas - Empfehlung (5):  Energie & Outdoor Chiemgau / Energie & Vorsorge
(1) Bundesnetzagentur    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/start.html     
(2) Notfallplan Erdgas für die Bundesrepublik Deutschland    https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/M-O/notfallplan-gas-bundesrepublik-deutschland.html     (3) THE - Sondertender LTO (RoD)    
https://www.tradinghub.eu/en-gb/About-us/Newsroom/News/Details-en-GB/ArtMID/1412/ArticleID/267/Special-tender-LTO-RoD    
(4) Europa kaufte im Januar das gesamte LNG von Yamal auf. https://oilcapital.ru/news/2026-02-02/evropa-skupila-ves-yamalskiy-spg-v-yanvare-5544077         
(5) Energie & Outdoor Chiemgau / Energie & Vorsorge  https://www.youtube.com/@OutdoorChiemgau         

 
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