Im Zentrum der Kritik steht der massive Papierhandel an westlichen Terminbörsen. Dort wird ein Vielfaches dessen gehandelt, was physisch überhaupt existiert. Kontrakte wechseln in Sekundenschnelle den Besitzer, ohne dass jemals echtes Silber bewegt wird. Dieses Überangebot auf dem Papiermarkt soll den Preis jahrelang künstlich gedeckelt haben.
Nun kommt der mögliche Befreiungsschlag aus Asien. An den Börsen in Shanghai gilt ein anderes Prinzip:
Mit der wachsenden Bedeutung der asiatischen Märkte steigt der Druck auf das physische Angebot. Nachfrage aus China, Indien und der Industrie trifft auf begrenzte Fördermengen und sinkende Lagerbestände. Immer mehr Marktteilnehmer fragen sich: Reicht das Silber überhaupt noch aus?
Anders als Gold verschwindet Silber zunehmend in Produkten. Photovoltaik, Elektromobilität, Halbleiter, Medizintechnik – all diese Zukunftsbranchen verschlingen das Metall. Ein großer Teil davon ist verloren, nicht recycelbar, für immer aus dem Markt genommen.
Steigende Preise, wachsende physische Nachfrage und ein bröckelndes Papierhandelssystem erzeugen einen gefährlichen Cocktail. Je mehr Investoren physisches Silber fordern, desto größer wird der Stress im System – und desto stärker könnte der Preis reagieren.
Ob man es Manipulation, Verzerrung oder Systemfehler nennt – fest steht: Silber war lange Zeit extrem unterbewertet. Mit dem Bedeutungsgewinn physischer Märkte, allen voran Shanghai, könnte nun eine abrupte und heftige Neubewertung einsetzen.
2.) Silber-Explosion 2025: Ursachen und Hintergründe
https://www.mmnews.de/gold/243977-silber-explosion-2025-ursachen-und-hintergruende 27. Dezember 2025
Zu Jahresbeginn 2025 lag der Silberpreis noch bei unter 30 USD pro Unze. Innerhalb von nur zwölf Monaten hat er sich mehr als verdoppelt – teilweise sogar verdreifacht.
Dieser Rekord ist umso beeindruckender, als Silber lange im Schatten von Gold stand. Das vorherige Allzeithoch aus dem Jahr 1980 (inflationsbereinigt weit höher) wurde nominal übertroffen.
Der Silberboom 2025 ist kein Zufall, sondern das Ergebnis mehrerer Faktoren, die sich gegenseitig verstärkt haben:
Silber hat 2025 bewiesen, dass es mehr als nur "das kleine Bruder von Gold" ist. Die Rallye ist fundamental gestützt – vor allem durch die grüne Transformation und Technologie-Boom. Dennoch: Hohe Volatilität bleibt ein Markenzeichen. Korrekturen sind jederzeit möglich, besonders wenn die Spekulation abebbt.
Viele Experten sehen Potenzial für weitere Steigerungen: Ziele von 80–100 USD pro Unze werden diskutiert, solange Defizite anhalten und die Industrie-Nachfrage wächst.
3.) Silber-Run: Das Ende von Fiat-Money?
https://www.mmnews.de/wirtschaft/244008-silber-run-das-ende-von-fiat-money 28. Dezember 2025
Beben an den Edelmetall-Märkten:
Droht die zweite große Finanzkrise? Banken und Finanzakteure total
verzockt! Nicht nur Silber, auch Gold, Platin und Palladium explodieren.
Die Zeichen stehen auf Sturm.
Von Meinrad Müller
Der renommierte Edelmetallexperte Bill Holter hat in einem brandaktuellen Interview vom 23. Dezember 2025 eine klare Warnung ausgesprochen. Was wir gerade an den Märkten sehen, ist nichts Geringeres als das Ende des reinen Papiergeld-Systems, das seit 1971 läuft. Und es droht eine neue Banken- und Finanzkrise, die 2008 weit in den Schatten stellen könnte.
Schauen Sie sich nur die Preise an (Stand 27. Dezember 2025):
- Gold: über 4.500 USD pro Unze – neuer Rekord, +70–72 % im Jahr 2025!
- Silber: über 79 USD pro Unze – +167 % im Jahr, ein wahnsinniger Sprung!
- Platin: ca. 2.450 USD (+8–9 % an einem Tag)
- Palladium: 2.020 USD (+10–14 %)
- Kupfer: in Shanghai nahe 14.000 USD pro Tonne – auch hier massive Zuwächse
Bill Holter ist definitiv kein bloßer Panikmacher. Er hat eine solide Karriere an der Wall Street hinter sich und wird in der Edelmetall-Szene seit über 15 Jahren als seriöser Kommentator geschätzt. Er verließ die Wall Street 2006 bewusst, um auf Risiken bei Papieraktien hinzuweisen – zwei Jahre vor dem 2008er Finanzcrash.
Weihnachten 2025 – alles schläft, einer wacht.
Die gerade zu beobachtenden Preisexplosionen passieren nicht zufällig in der ruhigen Zeit zwischen den Feiertagen. Die Welt kauft massiv echtes, physisches Metall. Vor allem Länder wie China, Indien und andere im Osten holen sich alles, was verfügbar ist. Sie wollen keine Papierkontrakte mehr, sondern richtige Barren und Münzen – sofort geliefert.
2025 allein flossen bereits Hunderte Milliarden Dollar in Gold
Zentralbanken kauften über 1.000 Tonnen (Wert ca. 100–110 Milliarden USD), Gold-ETFs weltweit verwalten Vermögen von über 380 Milliarden USD. Die Nachfrage übertrifft das physische Angebot bei weitem – und das treibt die Preise in die Höhe.
Bill Holter erklärt den Kern des Problems
An der COMEX (der großen US-Futures-Börse) gibt es viel zu viele Papierkontrakte – also bloße Versprechen auf Gold und Silber –, aber viel zu wenig echtes Metall dahinter.
Papiergeld – egal ob unterm Sofa, auf dem Bankkonto oder in Lebensversicherungen – verliert dann massiv an Wert oder wird sogar wertlos. Wir Deutschen kennen das schon zweimal: 1923 bei der Hyperinflation der Weimarer Republik und 1948 bei der Währungsreform, als Sparguthaben und Versicherungen über Nacht entwertet wurden. Geschichte wiederholt sich nicht eins zu eins, aber sie reimt sich – und gerade reimt sie sich verdammt laut.
Die Presse versteht es nicht – oder will es nicht verstehen
Wir werden nicht informiert. Punkt. Die Mainstream-Medien sprechen von „geopolitischen Spannungen“ oder „dünner Liquidität“. Aber sie verschweigen die wahre Dimension: Das könnte das Finale des Fiat-Geld-Systems sein – unser normales Geld, das nur durch Staatsdekret als Zahlungsmittel existiert, wie Gutscheine oder Lebensmittelmarken.
Kein Staat der Welt kann dann noch regulierend eingreifen.
Vorbei mit „Sondervermögen“ oder anderen Luftnummern.
4.) Gold, Silber: Ungeahnte Höhen?
https://www.mmnews.de/wirtschaft/244050-gold-silber-ungeahnte-hoehen 29. Dezember 2025
Das
Jahr 2025 bescherte Anlegern zu Weihnachten außergewöhnliche
Kursgewinne – sowohl an den Aktien- als auch an den Edelmetallmärkten.
Besonders stark entwickelten sich neben Osteuropa-Aktien vor allem die
Edelmetalle.
von Andreas Männicke
Nur wenige Anleger wissen, dass Osteuropa nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in den vergangenen drei Jahren die weltweit beste Aktienregion war.
Ein Blick nach Osteuropa lohnt sich daher weiterhin – insbesondere auf Länder wie Polen, Ungarn und Tschechien, aber auch auf Georgien und Kasachstan mit hohen BIP-Wachstumsraten, niedrigen Bewertungen und attraktiven Dividendenrenditen. Andreas Männicke analysiert diese Chancen regelmäßig im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) sowie im EastStockTV-Video, Folge 261, auf YouTube.
Gold stand 2025 zwar im Rampenlicht und erreichte ein Allzeithoch von 4.450 USD je Unze (+72 %), doch Platin, Silber und Palladium entwickelten sich noch stärker. Platin stieg um 147 %, davon allein 41 % in einem Monat. Silber legte um 146 % zu, davon 35 % in nur einem Monat. Palladium gewann 106 %, während Gold „nur“ um 72,2 % zulegte. Einen derart starken und beschleunigten Anstieg bei Edelmetallpreisen gab es seit Jahrzehnten nicht – ein wahrlich historisches Jahr.
China plant, Silber als strategisch wichtigen Rohstoff einzustufen und dessen Export einzuschränken, was im Dezember eine Kettenreaktion bei allen Edelmetallpreisen auslöste.
Auffällig ist zudem, dass die Renditen von US-Staatsanleihen trotz Zinssenkungen der FED hoch geblieben sind.
Während Aktienindizes in den USA und Japan um 15 % bis 30 % zulegten und der DAX rund 21,5 % gewann, stiegen die Börsen in Zentral- und Südosteuropa um mehr als 50 %.
Unabhängig von geopolitischen Entwicklungen bieten osteuropäische Aktienmärkte auch 2026 erhebliche Outperformance-Chancen. Wer über den Tellerrand blickt, kann von dynamischem Wachstum, attraktiven Dividenden und günstigen Bewertungen profitieren.
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5.) Datenblatt Silber am 26. 12.25 - Kurs 77,46 $ und ein Jahr vorher 29.75, somit Anstieg 260 %
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