Nachfolgend die Datenlage des niedergehenden Landes in 5 Kapiteln:
1.) Ifo-Institut: 8,1 Prozent aller Firmen in Deutschland bangen um ihre Existenz Immer mehr Unternehmen von Pleite bedroht
2.)
Merz hält die Migrationskrise für "weitgehend gelöst" - doch die Zahl
der Ausreisepflichtigen schnellt auf über 237.000 Personen
3.) Schockierende Steuerschätzung für 2026: Einnahmen sollen um 17,8 Prozent einbrechen
4.) Merz beim DGB-Bundeskongress ausgebuht und ausgepfiffen
5.) Merz-Klingbeil-Regierung will Bundeszuschuss zur Rente kürzen, finanziert aber über die EU Renten in Spanien mit
1.) Ifo-Institut: 8,1 Prozent aller Firmen in Deutschland bangen um ihre Existenz Immer mehr Unternehmen von Pleite bedroht
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/politik/ifo-institut-81-prozent-aller-firmen-in-deutschland-bangen-um-ihre-existenz/44043 11.05.2026
Schwache Nachfrage, hohe Kosten und Bürokratie belasten die deutsche Wirtschaft. Laut aktueller Ifo-Erhebung fürchten 8,1 Prozent der Unternehmen um ihren Fortbestand, im Einzelhandel sogar 17,4 Prozent.
In der Gastronomie und im Einzelhandel ist es besonders schlimm
Besonders dramatisch ist die Situation im Einzelhandel: Dort geben 17,4 Prozent der Unternehmen an, um ihre Zukunft zu bangen – ein neuer Höchststand [siehe Bericht "n-tv"](1).
Hauptprobleme sind fehlende Aufträge und schwache Verbrauchernachfrage, steigende Betriebs- und Energiekosten sowie zunehmende Bürokratie. Viele Betriebe melden Liquiditätsengpässe, da Kunden sparen oder selbst insolvent gehen. Die Krise pflanzt sich entlang der Lieferketten fort, wie Ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe betonte.
Im Gastgewerbe fürchten fast 20 Prozent um die Existenz, in Werbung und Marktforschung 14,3 Prozent. Auch im Bauhauptgewerbe stieg der Anteil leicht auf 7,3 Prozent. Etwas Entlastung gibt es in der Industrie, wo der Wert auf 7,5 Prozent sank – dennoch bleibt der Druck durch hohe Energie- und Rohstoffkosten sowie internationale Wettbewerbsnachteile hoch.
Wirtschaft rechnet mit anhaltend hohen Insolvenzzahlen
Die Zahlen passen zu den anhaltend hohen Insolvenzzahlen. Experten rechnen damit, dass diese in den kommenden Monaten auf hohem Niveau bleiben. Die wirtschaftliche Unsicherheit, verstärkt durch geopolitische Risiken, dämpft Hoffnungen auf eine rasche Erholung [siehe Bericht "t-online"] (2).
Wirtschaftsforscher fordern nun gezielte Entlastungen bei Kosten und Bürokratie, um die Substanz der mittelständischen Wirtschaft zu sichern. Ohne spürbare Verbesserungen droht eine weitere Welle von Firmenschließungen mit entsprechenden Arbeitsplatzverlusten.
In welcher Welt lebt Merz? Optimistische Bilanz aus dem Kanzleramt
Friedrich Merz hat in den vergangenen Wochen mehrfach eine positive Zwischenbilanz der Migrationspolitik gezogen. Bei der Klausurtagung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion betonte er, die Zahlen der Asylanträge seien so klar und deutlich zurückgegangen, dass man davon sprechen könne, große Teile des Problems gelöst zu haben.
Doch ein Blick auf die Bestandszahlen zeichnet ein anderes Bild.
Parallel dazu bleibt die Zahl der Personen ohne Duldung – also jener, die unmittelbar zur Ausreise verpflichtet sind – relativ konstant hoch. Ende März 2026 lag sie bei 41.346, ein Wert, der sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Zwar sank die Zahl zwischenzeitlich unter 40.000, doch zum Jahreswechsel stieg sie wieder an.
Grenzkontrollen bleiben trotz "gelöster" Migrationskrise
Noch im Februar hatte das Innenministerium die systematischen Polizeikontrollen an den deutschen Grenzen bis September verlängert. Zur Begründung hieß es, in den Kommunen gebe es weiterhin eine Überforderung. Man müsse die Maßnahmen fortsetzen, „damit wir zu einer Situation kommen, die für unser Land und für unsere Gesellschaft tragbar ist“. Diese Verlängerung der Kontrollen wirkt wie ein stilles Eingeständnis, dass die Lage trotz rückläufiger Asylanträge keineswegs entspannt ist.
Deutschland hat ein Abschiebungsproblem - Während in anderen Ländern geflüchtete Syrer in größerer Zahl in ihre Heimat zurückkehren, bleibt der Rückstrom in Deutschland vergleichsweise gering.
Weiterhin ungelöste Belastung für Kommunen und Gesellschaft - Die steigende Zahl ausreisepflichtiger Personen bedeutet eine fortlaufende Belastung für Kommunen, Sozialsysteme und Sicherheitsbehörden.
Die aktuelle Debatte zeigt einen klassischen Gegensatz:
Deutschland erwartet historischen Steuereinbruch für Bund und Länder - Laut dem Minister fallen die Steuereinnahmen bereits im laufenden Jahr voraussichtlich um insgesamt 17,8 Milliarden Euro niedriger aus als erwartet.
Klingbeil sucht die Schuld in der Weltpolitik und den Iran-Krieg, eigene Fehler sieht er nicht Klingbeils Ausrede für den drohenden Steuereinbruch:(6)
Doch weder Klingbeil noch Merz wollen für die Krise eigene Fehler verantwortlich machen. Dabei hätte man spätestens nach Beginn des Ukrainekrieges erkennen müssen, was Deutschland braucht, um besser auf Energieengpasse, Kriege anderswo und deren gobalwirtschaftliche Folgen zu reagieren.
Friedrich Merz hielt am 12. Mai eine Rede beim 23. Ordentlichen DGB-Bundeskongress.
Das Echo seiner Rede wahr nicht so, wie er es sich wohl erhofft hatte. Denn während seiner Rede wurde er mehrfach mit Pfiffen, Buhrufen, Zwischenrufen und teilweise Gelächter unterbrochen. Das berichten übereinstimmend zahlreiche Medien.(7)
Merz forderte wieder, dass die Bürger verzichten und mehr leisten sollten -Merz warb für tiefgreifende Sozialreformen (u. a. bei der gesetzlichen Krankenversicherung und der anstehenden Rentenreform), sprach von "Demografie und Mathematik" und betonte, dass alle ihren Beitrag leisten müssten, um die wirtschaftliche Stagnation zu überwinden:
5.) Merz-Klingbeil-Regierung will Bundeszuschuss zur Rente kürzen, finanziert aber über die EU Renten in Spanien mit
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/familie/merz-klingbeil-regierung-will-bundeszuschuss-zur-rente-kuerzen-finanziert-aber-ueber-die-eu-renten-in-spanien-mit/44067
13.05.2026
Das ist einfach ungeheuerlich: In Spanien finanziert Deutschland über die EU Renten und Pensionen mit. Aber in Deutschland soll der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung um vier Milliarden Euro gekürzt werden.
Geld für die Welt. Aber für die deutschen Steuerzahler und in diesem Fall Rentner wird Verzicht gepredigt. Die Bundesregierung will doch tatsächlich die Zuschüsse des Bundes für die Rentenversicherung kürzen.
Regierung spart an eigenen Rentnern, um Rentner im Ausland zu helfen - Zur geplanten Kürzung des Bundeszuschusses zur Rentenversicherung um vier Milliarden Euro erklärt der arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, in einer Pressemitteilung:
AfD fordert: Keine Kürzung des Bundeszuschusses -Weiterhin heißt es in der Pressemitteilung:
"Wir fordern: keine Kürzung beim Bundeszuschuss zur Rente (BT-Drucksache 21/3040), (9) sondern eine Erhöhung, um die Plünderung der Rentenkasse endlich zu stoppen.
Quellen:
(1) Jede zwölfte Firma in Deutschland bangt um ihre Existenz
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Jede-zwoelfte-Firma-in-Deutschland-bangt-um-ihre-Existenz-id30808218.html
(2) Firmenpleiten in Westeuropa auf höchstem Stand
https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/id_101241252/firmenpleiten-in-westeuropa-auf-hoechstem-stand.html
(3) Steuereinnahmen brechen um 17,8 Milliarden Euro ein – Wirtschaft attestiert Bund ein Problem
https://www.welt.de/wirtschaft/article69fc8dcd122b28e67b1df003/steuerschaetzung-steuereinnahmen-brechen-um-17-8-milliarden-euro-ein-wirtschaft-attestiert-bund-ein-problem.html
(4) Steuerschätzung 2026 - Einnehmen brechen um 17,8 Milliarden Euro ein
https://www.bild.de/politik/inland/steuerschaetzung-2026-einnahmen-brechen-um-17-8-milliarden-euro-ein-69fc9164122b28e67b1df071?t_ref=https%3A%2F%2Fm.bild.de%2Fpolitik%2Finland%2Fsteuerschaetzung-2026-einnahmen-brechen-um-17-8-milliarden-euro-ein-69fc9164122b28e67b1df071
(5) Weniger Steuereinnahmen - ein Problem für Klingbeil
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/steuerschaetzung-184.html
(6) Kommentar Bundesministerium der Finanzen auf X:
https://x.com/BMF_Bund/status/2052388011094966700
https://x.com/BMF_Bund
(7) Merz ausgebuht, ausgepfiffen und ausgelacht
https://www.deutschlandfunk.de/merz-ausgebuht-ausgepfiffen-und-ausgelacht-100.html
(8) Pfiffe und Buhrufe für Merz beim DGB-Kongress
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-buhrufe-100.html
(9) Deutscher Bundestag Drucksache 21/3040 21. Wahlperiode
https://dserver.bundestag.de/btd/21/030/2103040.pdf
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