SV Wirtschaftsniedergang 16: Energiewendekosten bei einer Billion / Hohe CO2-Kosten gefährden Arbeitsplätze / Energiepreisdesaster bedroht Industrie / RWE-Chef: Klimaziel ist zu verschieben
Volker Fuchs 29.7.2026
Nachfolgend weitere vier Berichte, die den fortgeschrittenen Wirtschaftsniedergang beleuchten, eingeleitet von "uns" Merkel, der Migrationsbeschleunigerin, erfolgreich weitergeführt von der Scholzampel - unter der Ägide des Kinderbuchautors Habeck. Und nun ist der Niedergangsbeschleuniger Blackrock-Merz am Ruder.
Blackrock ist eine Freimaurergründung - Gründungsjahr 1988. BlackRock, Tochtergesellschaft von Blackstone, wurde vom Hochgrad-Freimaurer Larry Fink gegründet – im Aufsichtsrat von Blackstone saß Lord Jacob Rothschild.
- BlackRock
Inc. (englisch für ‚schwarzer Fels‘) ist eine US-amerikanische
Investmentgesellschaft und wurde 1988 als Tochtergesellschaft von
Blackstone Group Inc., u.a. von Laurence Douglas „Larry“ Fink gegründet.
- Mit
einem verwalteten Vermögen von 12,53 Billionen US-Dollar (Stand Juni
2025) ist BlackRock der größte Vermögensverwalter weltweit und zählt
neben Vanguard (10 Billionen US-Dollar) zu den mächtigsten Akteuren des
heutigen Finanzsystems. usw - siehe hierzu spätere Veröffentlichungen
über Freimaurergründungen im Verzeichnis Investigativ auf meiner
Webseite https://www.volkerfuchsputzbrunn.de/2026/investigativ/
Kapitelübersicht
1.) Energiewende-Kosten von einer Billion Euro: Evonik-Chef fordert Kohlekraft bis 2033
2.) Evonik-Chef Kullmann warnt: 200.000 Industrie-Arbeitsplätze durch CO₂-Kosten in Gefahr
3.) Energiepreis-Desaster bedroht deutsche Industrie: Evonik-Vorstand fordert dringende Maßnahmen
4.) RWE-Chef Krebber fordert, Klimaziel zu verschieben – Deutschlands Sonderweg zu teuer
Evonik-Chef Christian Kullmann hat in einem Interview die Energiewende-Kosten auf rund eine Billion Euro beziffert und ihren bisherigen Nutzen bestritten.
- Wegen fehlender Gaskraftwerke, schwacher Netze und teuren Wasserstoffs fordert er Kohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen mindestens bis 2033.
- Außerdem will er das deutsche Klimaziel von 2045 auf 2050 verschieben. Die Warnung trifft eine Chemiebranche mit hohen Standortkosten, während Evonik weitere 3.200 Stellen abbaut, davon 2.150 in Deutschland.
Energiewende-Kosten treffen auf ungelöste Versorgungslücke
Kullmann hält den NRW-Braunkohleausstieg 2030 für nicht machbar.
- „Wir haben nicht genug Gaskraftwerke. Wir haben eine Netzinfrastruktur wie in Albanien und es gibt keinen bezahlbaren Wasserstoff.“ Deshalb erwartet er einen Weiterbetrieb der Kohlekraftwerke bis mindestens 2033 und möglicherweise darüber hinaus.
- Der Bundestag hat inzwischen den Bau neuer Reservekraftwerke ermöglicht. Noch 2026 will der Bund neun Gigawatt ausschreiben, weitere zwei Gigawatt sollen 2027 folgen.
- Die Anlagen sollen Dunkelflauten absichern, jedoch benötigt ihr Bau mehrere Jahre. Zugleich muss die Bundesregierung über eine Reserve für drei moderne Braunkohleblöcke bis Ende 2033 entscheiden.
Billionen-Summe bleibt ohne detaillierte Aufschlüsselung
Die genannten Energiewende-Kosten beruhen auf Kullmanns eigener Gesamtschätzung.
Eine detaillierte Berechnung legte er jedoch nicht vor. Deshalb bleibt
offen, welche Netze, Förderungen, Kraftwerke oder Folgekosten die Summe
umfasst. Seine Aussage „Und was hat sie uns gebracht? Nichts.“ beschreibt daher seine politische Bewertung.
Kullmann verlangt außerdem Klimaneutralität erst 2050.
- Deutschland verursache nur 1,6 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen, argumentiert er. Zudem lehnt er schärfere Regeln im europäischen Emissionshandel ab.
- Die
frühere Politik kritisiert er mit dem Satz: „Die Greta-Hörigkeit in
Berlin und Brüssel war zu groß.“ Von der AfD grenzt er sich jedoch ab,
weil deren antieuropäische Linie der deutschen Wirtschaft schade.
Evonik streicht weitere 3.200 Stellen
Evonik plant zwischen 2027 und 2029 den Abbau von rund 3.200 Stellen.
- Davon entfallen 2.150 auf Deutschland, außerdem laufen bereits Kürzungen von 2.800 Stellen bis Ende 2026. Der Konzern nennt schwaches Wachstum, internationalen Wettbewerb und strukturelle Nachteile in Europa. Dennoch soll der Abbau sozialverträglich erfolgen.
- Die
aktuellen Geschäftszahlen zeigen jedoch ein gemischtes Bild. Evonik
erwartet für das zweite Quartal ein bereinigtes EBITDA von 600 bis 650
Millionen Euro. Lieferengpässe bei asiatischen Wettbewerbern und Kostensenkungen stützen das Ergebnis, doch dieser Vorteil dürfte nachlassen.
- Kullmann verbindet die Energiewende-Kosten deshalb mit der Sorge um Investitionen, Produktion und Arbeitsplätze in Deutschland. Die bisherigen Reformen der schwarz-roten Bundesregierung reichen ihm nach eigener Aussage nicht.
Verfasser: Blackout News
Verwendete Quellen: Welt (22.07.26) – Nius (20.07.26) – Welt (17.07.26) – Deutscher Bundestag (08.07.26) – Evonik (26.06.26)
2.) Evonik-Chef Kullmann warnt: 200.000 Industrie-Arbeitsplätze durch CO₂-Kosten in Gefahr
https://blackout-news.de/aktuelles/evonik-chef-kullmann-warnt-200-000-industrie-arbeitsplaetze-durch-co%e2%82%82-kosten-in-gefahr/
Die deutsche Industrie steht unter massivem Druck. Nach Einschätzung von Kullmann, dem Vorstandschef von Evonik, gefährden steigende CO₂-Kosten, lähmende Bürokratie und hohe Energiepreise rund 200.000 Arbeitsplätze. Besonders die Chemiebranche leidet unter politischen Auflagen und einer schwachen globalen Nachfrage. Kullmann warnt, dass Deutschland ohne klare industriepolitische Strategie seine wirtschaftliche Basis verliert und die Zukunftsfähigkeit des Standorts ernsthaft gefährdet ist.
Kullmann sieht CO₂-Kosten als zentrale Gefahr
Für Kullmann zählen die CO₂-Kosten zu den größten Herausforderungen für die Industrie.
Energieintensive Unternehmen kämpfen mit steigenden Abgaben, während
Konkurrenten in den USA und Asien von niedrigeren Energiepreisen
profitieren.
Die komplexe Bürokratie in Deutschland verstärkt die Kostenbelastung zusätzlich.
Klimaschutz sei wichtig, betont Kullmann, doch ohne wirtschaftliche
Vernunft drohe ein massiver Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Viele Unternehmen denken bereits über Produktionsverlagerungen ins Ausland nach.
Energiepreise und Bürokratie bremsen die Wirtschaft
Die hohen Energiepreise und die wachsende Bürokratie treffen die Industrie doppelt.
- Laut Kullmann steigen Produktionskosten und Verwaltungsaufwand gleichermaßen, wodurch Investitionen an Attraktivität verlieren.
- Besonders mittelständische Unternehmen geraten dadurch in Bedrängnis. Der Standort Deutschland verliere an Dynamik, während internationale Märkte deutlich agiler reagieren.
- Auch
Evonik selbst passt sich an. Bis 2027 sollen etwa 2.000 Stellen
entfallen, davon 1.500 in Deutschland. Kullmann sieht diesen Schritt als
notwendige Maßnahme, um Effizienz zu sichern und Spielraum für
Zukunftsinvestitionen zu schaffen.
Wirtschaftliche Unsicherheit fördert politische Spannungen
Kullmann warnt, dass wirtschaftliche Schwäche politische Folgen
nach sich zieht. Wenn Arbeitsplätze verschwinden und Perspektiven
fehlen, wachsen Frust und Unzufriedenheit in der Bevölkerung.
Populistische Strömungen könnten daraus Kapital schlagen. Eine starke Industrie sei daher nicht nur ökonomisch, sondern auch gesellschaftlich entscheidend.
Er fordert von der Bundesregierung weniger Bürokratie, stabile Energiepreise und eine Reduzierung der CO₂-Kosten,
um Vertrauen und Investitionsbereitschaft zurückzugewinnen. Nur so
könne Deutschland seine wirtschaftliche Stärke bewahren und gleichzeitig
den sozialen Zusammenhalt sichern.
Fokus und Effizienz
Evonik konzentriert sich künftig auf zwei Kerngeschäftsbereiche und legt Zukäufe vorerst auf Eis, um Stabilität zu sichern.
- Investitionen fließen in Forschung, Digitalisierung und Effizienzsteigerung.
Laut Kullmann soll diese Neuausrichtung die Wettbewerbsfähigkeit des
Unternehmens langfristig stärken. Die Kombination aus klaren Prioritäten
und technologischer Innovation schaffe die Basis für nachhaltigen
Erfolg.
- Kullmann
sieht in moderner Chemie und intelligenten Produktionsprozessen große
Chancen für die Zukunft. Wer rechtzeitig in Innovation und
Energieeffizienz investiert, kann die Transformation aktiv gestalten.
Wirtschaftskraft als Grundlage für Klimaschutz
Am Ende macht Kullmann deutlich, dass Klimaschutz nur mit wirtschaftlicher Stärke funktioniert.
- Eine stabile Industrie bildet die Grundlage, um in nachhaltige Technologien zu investieren. Deutschland brauche verlässliche Rahmenbedingungen, damit Unternehmen wie Evonik weiterhin in Forschung und Entwicklung investieren können.
- Kullmann betont, dass nur ein wirtschaftlich starkes Land auch ökologisch erfolgreich sein kann. Faire CO₂-Kosten, planbare Energiepreise und weniger Bürokratie seien dafür unerlässlich.
- Der Industriestandort Deutschland stehe an einem Wendepunkt – und die Entscheidungen von heute bestimmten, ob er zukunftsfähig bleibt.
Laut dem Vorstandsvorsitzenden des Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, ist die Energie für die Industrie in Deutschland teurer als in jedem anderen Land der Welt. Er warnt vor einem möglichen wirtschaftlichen Niedergang des Landes (Deutschlandfunk: 04.06.23).
Evonik-Vorstandschef warnt vor energiepolitischem Desaster und fordert subventionierten Industriestrompreis
Der Vorstandsvorsitzende von Evonik, hat vor einem „energiepolitischen Desaster“ gewarnt und seine Forderungen nach einem subventionierten Industriestrompreis bekräftigt. Er betonte, dass Deutschland die weltweit höchsten Preise für Strom und Energie zahlt. Eine vernünftige, kostengünstige und zuverlässige Energieversorgung sei für jede Industrie und Volkswirtschaft von entscheidender Bedeutung. Kullmann äußerte seine Bedenken im Deutschlandfunk.
Der wahre Preis für Strom: Nicht 6, sondern 20 Eurocent pro Kilowattstunde!
Er
stellte klar, dass die von der Bundesregierung vorgeschlagenen sechs
Cent pro Kilowattstunde als Angebot nicht ausreichen. Dabei bleibt von
den Politikern unerwähnt, dass diese sechs Cent Netto-Betrachtungen sind, da Steuern und Abgaben noch hinzukommen. Tatsächlich spreche man hier nicht von sechs Eurocent, sondern von 20 Eurocent.
Kullmann
erinnerte daran, dass es eine andere Vereinbarung gab und dass die
Vorstellung eines Industriestrompreises von der früheren Regierung
ursprünglich bei vier Eurocent lag, nicht bei den aktuellen sechs
Eurocent.
Er warnte vor einem Wirtschaftseinbruch
und einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden
Jahren. Für ihn markiere dies den Beginn einer großen
transformatorischen Veränderung der deutschen Wirtschaft .
Wirtschaftlicher Druck: Massenproduktion verlässt Deutschland
Kullmann
betonte, dass die Herstellung von Massengütern, unabhängig von der
Industrie, zukünftig nicht mehr in Deutschland bleiben wird.
- Er
sagte, dass sich Deutschland von diesen Industrien verabschieden werde,
und dass der Standort Deutschland unter Druck stehe. Um diesem
entgegenzuwirken, müsse man sich aus dem bürokratischen Dickicht von
Genehmigungsauflagen und Bewilligungsvorschriften befreien und mutige
politische Entscheidungen treffen.
- Trotz der Rezession sei die Arbeitslosenquote in Deutschland trügerisch, so Christian Kullmann. Die entstehenden Arbeitsplätze seien in der Gastronomie und im Servicebereich, die sehr schlecht bezahlt sind.
- Diese Jobs trügen kaum zur Finanzierung des Sozialstaates und der Gemeinschaft bei, da die Einkommen niedrig sind und somit nur geringe Steuern und Abgaben gezahlt werden können.
Bedrohte Arbeitsplätze und soziale Ungleichheit
Die guten und attraktiven Arbeitsplätze, die den Sozialstaat und die Gesellschaft unterstützen, finden sich hauptsächlich in der Industrie und seien gefährdet. Kullmann warnt vor sozialen Ungleichheiten und Verwerfungen.
Angesichts
des Fachkräftemangels sprach sich Kullmann für eine Reform des
Einwanderungsgesetzes aus und unterstützte die Vorschläge der CDU, über
die Abschaffung der Rente mit 63 Jahren zu diskutieren.
Er
betrachtete dies als einen bedenkenswerten Vorstoß und betonte, dass
das Rentensystem nur gesichert werden könne, wenn mehr gearbeitet wird,
wenn länger gearbeitet wird und wenn die Rentenhöhen angepasst werden.
Solche Diskussionen seien in Zukunft notwendig. Derjenige, der diese
Diskussionen führt, könne nicht auf Applaus hoffen, sondern auf Einsicht
in die Notwendigkeit, mehr zu tun, da gegenwärtig praktisch nichts
unternommen werde.
RWE-Chef
Markus Krebber fordert, die deutschen Klimaziele zeitlich zu strecken
und die Klimaneutralität von 2045 auf 2050 zu verschieben.
- Er
hält den früheren deutschen Sonderweg gegenüber dem EU-Zieljahr 2050
für wirtschaftlich schädlich und klimapolitisch wirkungslos.
- IGBCE-Chef Michael Vassiliadis unterstützt den Vorstoß, weil hohe Energiekosten, schwache Konjunktur und kurze Investitionsfristen vor allem energieintensive Betriebe belasten.
- Das gesetzliche Ziel bleibt jedoch bestehen, solange der Bundestag das Klimaschutzgesetz nicht ändert.
Krebber warnt vor einem teuren deutschen Sonderweg
Deutschland will fünf Jahre früher klimaneutral werden als die Europäische Union. Krebber sieht darin jedoch keinen zusätzlichen Nutzen für den Klimaschutz.
- „Der bisherige deutsche Sonderweg, fünf Jahre früher klimaneutral werden zu wollen, macht den Industriestandort Deutschland nur teurer, ohne klimapolitische Effekte.“
- Krebber begründet seine Position mit dem europäischen Emissionshandel. Sinkt der deutsche Ausstoß schneller, können Unternehmen in anderen Mitgliedstaaten weiterhin verfügbare Zertifikate nutzen.
- „Denn die in Deutschland eingesparten CO2-Emissionen werden dann einfach in anderen EU-Ländern freigesetzt.“ Deshalb verlangt der RWE-Chef mindestens zehn Jahre Planungssicherheit für industrielle Investitionen.
Emissionshandel wird zum zentralen Konflikt
Die IGBCE verlangt außerdem, den jährlichen Abbau der Emissionsberechtigungen zeitlich zu strecken.
- Der Reduktionspfad soll nach ihrem Vorschlag erst 2050 enden.
Neue Technologien erhielten dadurch mehr Zeit für Entwicklung, Ausbau
und wirtschaftlichen Betrieb. Allerdings würde eine Änderung des
deutschen Zieljahres den europäischen Zertifikatepfad nicht automatisch
anpassen.
- Unterstützung kommt zudem von IW-Präsident Michael Hüther und MIT-Chefin Gitta Connemann. Sie fordert einen Emissionshandel, der Investitionen ermöglicht und industrielle Produktion in Deutschland hält.
- Der
geltende ETS-Pfad führt rechnerisch 2039 zu einem Zertifikateangebot
von null. Deshalb diskutiert die EU bereits über eine Reform und
mögliche Emissionen über dieses Datum hinaus.
Deutschland verfehlt nach Projektion wichtige Klimaziele
Das deutsche Klimaschutzgesetz verlangt bis 2030 mindestens 65 Prozent weniger Treibhausgase als 1990.
- Bis 2040 müssen die Emissionen außerdem um mindestens 88 Prozent sinken. Für 2045 schreibt das Gesetz schließlich Netto-Treibhausgasneutralität vor.
- Im Jahr 2025 lagen die Emissionen bereits 48 Prozent unter dem Niveau von 1990. CDU, CSU und SPD halten dennoch am Zieljahr 2045 fest. Die Projektion des Umweltbundesamtes erwartet jedoch bis 2030 nur eine Minderung um 62,6 Prozent.
- Für 2040 zeichnet sich außerdem lediglich ein Rückgang um 80 Prozent ab. Der Expertenrat für Klimafragen rechnet selbst bis 2030 mit einer deutlichen Zielverfehlung.
Mehr Zeit könnte Investitionszyklen entlasten, löst jedoch weder hohe
Energiepreise noch fehlende Netze und Wasserstoffinfrastruktur.
Verwendete Quellen: Welt (11.07.26) – Handelsblatt (11.07.26) – Tagesschau (11.07.26) – Merkur (11.07.26)
Mehr zum Niedergang Deutschlands siehe die unterstehenden verlinkten Artikel - Aufruf per Mausklick
Anmerkung zur Energiewende
Mit dem Schlagwort Energiewende wird die polit-ideologisch motivierte, wissenschaftlich verbrämte Idee und
Durchführung einer rasanten Umstellung der ressourcenabhängigen
Industrieproduktion und einer ressourcenabhängigen Verkehrswirtschaft
auf sogenannte „nachhaltig“ gestützte (mit sogenannten „erneuerbaren Energien“ arbeitende) Industrieproduktion und Verkehrswirtschaft bezeichnet.
- Kennzeichnend für diese technologische Perspektive ist die Vorstellung, ein überragend dominierender Staatseinfluss dabei sei wünschenswert und auch ohnehin unvermeidbar.
- Welche technischen Alternativen dann aber welche gesellschaftlichen Ressourcen vereinnahmen können und dürfen (es geht um Milliardenwerte und um mehrere Jahrzehnte einer Infrastruktur-Umrüstung), entscheidet jedoch nicht der Verbraucher, nicht der Marktteilnehmer, sondern Behörden.
Hierzulande selten ausgesprochen, aber in der Literatur gang und gäbe ist die Abkürzung „AGW“, sie steht für: „Anthropogenic Global Warming”, also für vom Menschen verursachte (= „anthropogene“) globale Erwärmung.
- Diese Abkürzung ist im englischen Sprachraum der Sammelbegriff für den Glauben, die anthropogenen CO₂-Emissionen führten zur globalen Erwärmung.
- Diese Vorstellungen sind so weit von exaktem wissenschaftlichem Denken entfernt, dass man auch von einer „Klimareligion“ spricht ... mehr dazu siehe die kommende Veröffentlichung von SV Wirtschaftsniedergang 17.