Guido Grandt: Merz vor dem politischen Kollaps? / Auswertung IFO-Konjunkturperspektiven Juli 2026 / Schuldenuhr tickt mit 416.252 €/min oder 6.938 €/sec
Volker Fuchs 11.8.2026
Nachfolgend ein Bericht von Guido Grandt über Merz, den unbeliebtesten Kanzler und Niedergangsbeschleuniger, den Deutschland jemals hatte und danach eine Auswertung der IFO-Konjunkturperspektiven vom Juli 2026 - nur die Grafiken und völlig ausreichend, um die Lage in Deutschland und den Stand der Deindustrialisierung zu begreifen.
Siehe dazu auf meiner Webseite den Artikel:
Ich bin Jahrgang 1963, freier TV-Produzent, TV-Redakteur, Fachzeitschriftenredakteur und Buchautor.
- Neben
der gugra-Medienredaktion (TV & Print) bin ich noch Geschäftsführer
des kleinen gugra-Media-Verlages (gugra@gugra-media-verlag.de) sowie
des gugra-Media-Recherchebüros und freier TV-Produzent.
- Ich
war Chefredakteur des Sicherheitsratgebers Sicher & frei leben (FID
Verlag), Redakteur des Wirtschafts-Newsletters Unangreifbar Leben
(Gevestor Verlag) und Redakteur des Politik-Newsletters
VolkspetitionNews (Investor Verlag).
- Außerdem leitete ich das Wirtschaftsressort der neuen Wochenzeitung für Deutschland, Österreich und der Schweiz, DORIAN GREY.
Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit Kriminalität in den verschiedenen Facetten und der Kehrseite der Gesellschaft.
- Ob
Kinderpornographie und Kinderprostitution, dubiose Partnervermittlungen
und Frauenhandel, Wunderheiler und Scharlatane, Sexualstraftäter,
Tierschmuggel und Fleischskandal – immer habe ich hautnah und zumeist investigativ recherchiert. Ich recherchierte, drehte und produzierte bislang rund 300 Filmbeiträge für private, öffentlich-rechtliche und ausländische TV-Sender.
- In den letzten Jahren habe ich mich zudem auf aktuelle und investigative Themen in Wirtschaft, Politik und Zeitgeschichte spezialisiert. Außerdem habe ich zahlreiche Bücher verfasst (siehe Meine Sachbücher).
Außerdem schreibe ich unter meinem Namen oder unter Verlagspseudonymen Romane (Historie, Krimis, Spionage,
Horror, Western, Steampunk etc.) wie beispielsweise Sherlock Holmes
oder Kara Ben Nemsi. Drei Serien habe ich selbst erfunden und schrieb
dafür auch die Exposés.
- Der
Film „Höllenleben – Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche“, den
ich recherchierte und der in der ARD (und in fast allen 3. Programmen)
lief, wurde 2002 für den Adolf-Grimme-Preis nachnominiert.
- Die
90-Minuten-Reportage „Ich verlasse Tunesien nicht ohne meine Kinder“
(„We are family“/ProSieben) über eine Kindesrückführung von Nordafrika
nach Deutschland, die ich mit einem Kollegen gedreht habe, sorgte für
großes mediales Aufsehen.
- Die
erste Live-Sondersendung „Aktenzeichen XY – Vermisste Kinder“ (ZDF),
die im März 2011 ausgestrahlt wurde, erreichte mit annähernd sechs
Millionen Zuschauern eine Rekordquote, in der ich mit einem Film über
den vermissten dreijährigen Felix Heger mitgearbeitet habe.
- Meine
60-Min. Reportage über die „Liebesmafia“, in der ich erstmals hautnah
das Bezness-Netzwerk in der Türkei und in Ostafrika dokumentierte, zeigt investigativen Journalismus pur, genauso wie der Film zum weltweit einzigartigen Entführungsfall Natascha Kampusch („Natascha Kampusch – Gerüchte und Enthüllungen“), der im Oktober 2011 ausgestrahlt wurde („Explosiv Weekend“/RTL).
Kapitelübersicht:
1.) Guido Grandt: Merz vor dem politischen Kollaps? Diese Krisen erschüttern seine Kanzlerschaft!
2.) Auswertung IFO-Konjunkturperspektiven Juli 2026 )
3.) Hohe Staatsverschuldung dokumentiert durch die Schuldenuhr - 416.252 €/min oder 6.938 €/sec
Die Kanzlerschaft von Merz gerät schon jetzt gehörig ins Wanken! Die sechs größten Krisen – und warum immer mehr Deutsche das Vertrauen verlieren.
- Noch vor wenigen Monaten versprach Friedrich Merz einen politischen Neuanfang
für Deutschland. Die Bürger sollten entlastet, die Wirtschaft wieder
angekurbelt, die Bürokratie abgebaut und die Migration wirksam begrenzt
werden. Doch inzwischen ist von der Aufbruchsstimmung kaum noch etwas zu spüren.
- Stattdessen häufen sich die Krisen. Innerhalb der Bundesregierung wachsen die Spannungen, die Umfragewerte sinken, die Wirtschaft schwächelt – und immer mehr Bürger fühlen sich von der Politik der neuen Regierung enttäuscht. Viele politische Beobachter sprechen inzwischen von der bislang schwierigsten Phase der Merz-Kanzlerschaft.
1. Die Koalition gerät immer stärker unter Druck
Schon wenige Monate nach Regierungsantritt knirscht es gewaltig zwischen CDU/CSU und SPD. Immer wieder kommt es hinter den Kulissen zu heftigen Auseinandersetzungen über zentrale Gesetzesvorhaben.
- Während
beide Seiten nach außen Geschlossenheit demonstrieren, berichten Medien
regelmäßig über Spannungen innerhalb der Koalition.
- Die Folge: Wichtige Entscheidungen verzögern sich, Kompromisse werden immer schwieriger und der Eindruck einer handlungsfähigen Regierung beginnt zu bröckeln.
2. Aus versprochenen Entlastungen werden Belastungen
Besonders groß ist die Enttäuschung vieler Bürger über die angekündigten Reformen.
- Im Wahlkampf hatte Friedrich Merz versprochen, Deutschland wieder wirtschaftlich stärker zu machen, Bürokratie abzubauen und die Bürger finanziell zu entlasten. Viele Wähler verbanden damit die Hoffnung auf niedrigere Abgaben, mehr Kaufkraft und eine Politik, die den Alltag erleichtert.
Doch Kritiker werfen der Bundesregierung inzwischen das Gegenteil vor.
- Anstatt die Menschen zu entlasten, würden zahlreiche Reformen vor allem neue Belastungen
mit sich bringen. Einsparungen im Sozialbereich, höhere
Eigenbeteiligungen, steigende Kosten in verschiedenen Lebensbereichen
und zusätzliche Sparmaßnahmen treffen nach Ansicht der Kritiker vor allem die arbeitende Bevölkerung sowie Rentner und Familien.
- Dadurch
wächst bei vielen Bürgern der Eindruck, dass sie die politischen
Entscheidungen der Regierung finanzieren müssen, während die versprochenen Verbesserungen bislang ausbleiben.
3. Milliarden für das Ausland – Sparpolitik im Inland?
Besonders kontrovers wird die Finanzpolitik der Bundesregierung diskutiert.
- Während die Regierung immer neue Milliardenbeträge für Verteidigung, internationale Verpflichtungen und die Unterstützung der Ukraine bereitstellt, fragen sich viele Bürger, weshalb gleichzeitig im eigenen Land an zahlreichen Stellen gespart werden soll.
- Kritiker sprechen von einer falschen Prioritätensetzung. Sie argumentieren, dass zunächst die wirtschaftlichen und sozialen Probleme Deutschlands gelöst werden müssten, bevor immer neue milliardenschwere Verpflichtungen im Ausland eingegangen werden.
- Diese Debatte entwickelt sich zunehmend zu einer politischen Belastung für den Kanzler.
4. Schlechte Umfragewerte erhöhen den Druck zusätzlich
Auch die Stimmung in der Bevölkerung bereitet dem Kanzler Sorgen.
- Mehrere Umfragen zeigen seit Monaten eine rückläufige Zufriedenheit
mit der Arbeit der Bundesregierung. Gleichzeitig können
Oppositionsparteien von der wachsenden Unzufriedenheit vieler Wähler
profitieren.
- Für
Friedrich Merz bedeutet dies einen doppelten Druck: Er muss nicht nur
die Probleme innerhalb seiner Regierung lösen, sondern gleichzeitig das
Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen.
5. Die Wirtschaft bleibt das Sorgenkind
Hinzu kommt die wirtschaftliche Lage.
- Unternehmen klagen weiterhin über hohe Energiepreise, steigende Lohnkosten, Bürokratie und eine nachlassende Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Viele Betriebe verschieben Investitionen oder verlagern Produktionskapazitäten ins Ausland.
- Gleichzeitig sorgen die angespannte Haushaltslage sowie die hohe Staatsverschuldung (Kap 3) dafür, dass der finanzielle Spielraum der Bundesregierung begrenzt bleibt.
- Gerade
diese Mischung aus wirtschaftlicher Unsicherheit und politischen
Konflikten erschwert es der Regierung, ihre angekündigten Reformen
umzusetzen.
6. Die Landtagswahlen im Osten könnten zur Schicksalsfrage werden
Als
wäre die Liste der Probleme nicht bereits lang genug, steht Friedrich
Merz noch vor einer weiteren politischen Bewährungsprobe: den
anstehenden Landtagswahlen im September 2026 in Ostdeutschland. Konkret
in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern.
- Sollte
die AfD dort erneut deutlich stärkste Kraft werden oder ihre Position
weiter ausbauen, dürfte dies den Druck auf den Bundeskanzler erheblich
verschärfen. Kritiker innerhalb und außerhalb der Union könnten die
Wahlergebnisse als Beleg dafür werten, dass die Bundesregierung die Sorgen vieler Wähler nicht ausreichend erreicht und ihre politische Strategie verfehlt.
- Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern hat sich die AfD in den vergangenen Jahren als dominierende politische Kraft
etabliert. Sollte sich dieser Trend bei den kommenden Wahlen
fortsetzen, dürfte dies weit über die Landespolitik hinausreichen. Ein
weiterer Erfolg der AfD würde unweigerlich die Debatte über den Kurs der
Bundesregierung und die Führung der Union neu entfachen.
In politischen Kreisen gilt deshalb bereits jetzt:
- Die Ost-Wahlen könnten zu einer Richtungsentscheidung für die Bundesregierung werden. Fallen die Ergebnisse für CDU und SPD deutlich schlechter aus als erwartet, dürfte Friedrich Merz noch stärker unter Rechtfertigungsdruck geraten.
- Ob
dies personelle Konsequenzen nach sich ziehen würde, lässt sich derzeit
zwar nicht vorhersagen – fest steht jedoch, dass ein weiterer schwerer
Rückschlag seine Autorität als Kanzler und CDU-Vorsitzender spürbar schwächen könnte.
- Diese
Wahlen könnten daher weit mehr sein als bloße Landtagswahlen: Sie
könnten zum entscheidenden Stimmungstest für die gesamte Bundesregierung
werden.
Merz vor seiner größten Bewährungsprobe!
Politische Krisen gehören zwar zum Regierungsalltag. Doch selten sah sich ein Bundeskanzler bereits nach vergleichsweise kurzer Zeit mit einer solchen Vielzahl gleichzeitig auftretender Probleme konfrontiert.
- Koalitionsstreit, wirtschaftliche Unsicherheit, sinkende Umfragewerte, Kritik an der Finanzpolitik und der Vorwurf, die versprochenen Entlastungen für die Bürger nicht einzulösen – all diese Themen lasten derzeit auf der Bundesregierung.
- Ob Friedrich Merz das politische Ruder noch herumreißen kann,
wird entscheidend davon abhängen, ob es ihm gelingt, seine Koalition zu
einen, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und den Bürgern zu zeigen, dass sich ihre Lebenssituation tatsächlich verbessert.
- Denn
eines zeichnet sich bereits jetzt ab: Die kommenden Monate könnten über
Erfolg oder Misserfolg seiner Kanzlerschaft entscheiden. Dennoch: Es sieht düster aus für ihn!
2.) Auswertung IFO-Konjunkturperspektiven Juli 2026 )
Nachfolgend die Auswertung der Datenlage vom Juli (nur Grafik) . Den gesamten IFO-Bericht mit 57 Seiten kann unter dem
Konjunkturperspektiven für: Verarbeitendes Gewerbe / Bauhauptgewerbe / Großhandel / Einzelhandel / Dienstleistungen
Die Deindustrialisierung Deutschlands schreitet weiter voran - die wirtschaftliche Lage ist hoffnungslos schlecht.
Begründung dafür liefert dieser Bericht auf meiner Webseite, der mit der Energiewende zu tun hat.:
3.) Hohe Staatsverschuldung dokumentiert durch die Schuldenuhr - 416.252 €/min oder 6.938 €/sec
Die Staatsverschuldung Deutschlands beträgt Ende 2025 rund 2,694 Billionen Euro. Seit Januar 2026 steigt sie mit einer Neuverschuldung von € 6.938 pro Sekunde — das entspricht 218,2 Milliarden Euro pro Jahr Und jetzt steht sie bei 2.827.666.966.115 € - ein Zuwachs von 599.403.435 Euro pro Tag - oder 24.975.143 € / h oder 416. 252 € / min oder 6.938 € / sec
| Staatsverschuldung Ende 2025-11.Aug 2026 |
| Nr |
Datum |
Staatsverschuldung |
Tage |
| |
|
Euro |
|
| 1 |
Ende 2025 |
2.694.000.000.000 |
|
| 2 |
11.08.2026 |
2.827.666.966.115 |
223 |
| |
Zunahme |
133.666.966.115 |
|
| |
|
599.403.435 |
€/Tag |
|
| |
|
24.975.143 |
€/h |
|
| |
|
416.252 |
€/min |
|
| |
|
6.938 |
€/sec |
|
Noch nie hat sich die Bundesrepublik Deutschland so schnell verschuldet wie jetzt. Pro Kopf liegt die rechnerische Verschuldung bei über € 32.000 — mehr als 70 Prozent eines durchschnittlichen Bruttojahresgehalts.
Diese
Schuldenuhr basiert auf dem letzten offiziellen Destatis-Quartalswert
(Q4/2025: 2.694 Mrd €) plus der linearen Hochrechnung mit der
BdSt-Tickrate.
- Der Bund der Steuerzahler aktualisiert diese Rate jährlich im Januar. Die Zinslast beträgt € 1.601 pro Sekunde — dieser Betrag ist Teil der Neuverschuldung,
nicht zusätzlich. Jeder Cent davon fließt an die Gläubiger der
Bundesrepublik, kein Cent in Schulen, Straßen oder Digitalisierung.
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