Wiedermal ein E-Auto-Brand beim Ladevorgang - kann Feuerwehr nicht löschen - das wird bei Tiefgarage peinlich / Massiver Wertverlust bei E-Autos, ggf. wirtschaftlicher Totalschaden
Volker Fuchs 6.8.2026
Wiedermal ein Elektroauto-Brand beim Ladevorgang (diesmal am 29. Juli in Kirchheim), der auf eine Gaststätte und ein Wohngebäude übergreift, mit 120.000 Euro Schaden.
- Der Fahrzeugbrand konnte von der Feuerwehr nicht gelöscht werden und das Auto brannte völlig aus.
- Peinlich in einer Tiefgarage, wenn das Feuerwehrlöschfahrzeug zu groß für die Einfahrt ist und der Verwalter, in vorauseilendem politischen Gehorsam – das Gefahrenrisiko noch unbedingt toppen will durch zusätzlichen Einbau umfangreicher Ladeinfrastruktur (s. unten),
- die vom Gesetzgeber überdies nicht einmal verlangt wird, die bessere Lösung in vorl. Fall ist allemal der Innenhof der Wohnanlage.
Kapitelübersicht:
1.) Elektroauto-Brand in Kirchheim greift auf Gaststätte über – 120.000 Euro Schaden
2.) Dramatischer Wertverlust: Gebrauchte E-Autos am Rande des wirtschaftlichen Totalschadens
3.) Massiver Wertverlust – neue E-Autos verlieren in drei Jahren bis zu 70 Prozent
4.) Massiver Wertverlust bei E-Autos, besonders drastisch bei BMW, Audi und Tesla
Thema der letzten Eigentümerversammlung vom 27. Juli für die GdWE Neubiberger Str. 36-78 in 85640 Putzbrunn, war unter TOP 8 die Installation einer gemeinschaftlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in den Stahlbetontiefgaragen West / 71 Stellplätze und Ost / 171 Stellplätze.
- Die Sinnhaftigkeit / Notwendigkeit dieser unverständlichen Maßnahme gibt Rätsel auf, bei gerademal 2 Elektroautos mit Lithium-Ionen-Akkus (im Schnitt 500 kg) an Bord, in TG-West. Und die 500 kg brennen lange, bei Tesla manchmal 1 Woche
- Finanziert werden soll diese Maßnahme von den Stellplatzinhabern, die in überwiegender Zahl kein Elektroauto haben und sich niemals so ein E-Auto kaufen würden, schon wegen des hohen Wertverlustes (Kap 2-4).
Auszug Anlage 8 zu TOP 5b - Angebot BELT:
Geht
man bei der Nutzung eines E-Fahrzeuges von einer durchschnittlichen
Fahrleistung von 50km/Tag und einem durchschnittlichen Verbrauch von
20kWh/100km aus, und berücksichtigt man, dass während der Nacht die
Fahrzeuge mit einer durchschnittlichen Standzeit von 8 Stunden 62kWh
freie Ladeleistung zur Verfügung haben, so können ca. 30% der Stellflächen ihre tägliche Ladeleistung beziehen:
62kWh /10 kWh (pro Fahrzeug notwendige Ladeleistung) => 6 Fahrzeuge die pro Stunde voll geladen werden,
6 Fahrzeuge x 8 Stunden durchschnittliche Standzeit => 48 Fahrzeuge die während 8 Stunden geladen werden können.
Sowas nennt man Risikopotenzierung - mehr dazu kann man in dem untenstehenden Artikel lesen.
Volker Fuchs 3.8.2026
Auszug davon dieses Traglastleistungsdiagramm einer Stahlbetonstütze unter Brandlast / Tragelement der Tiefgaragendecke, die bei einem nicht löschbaren TG-Brand
(kein Löschfahrzeug kann in TG einfahren) hohen Temperaturen > 700°C
ausgesetzt ist. Im grünen Bereich der Traglastkurve besteht noch
Sanierungsmöglichkeit, im roten Bereich gibt es einen Stützenausfall infolge Bruchversagen und es gibt einen irreparablen Teileinbruch der Tiefgaragendecke. Für die Eigentümer der Tiefgarage der finanzielle Ruin.
Der Einbau einer umfangreichen Ladeinfrastruktur für E-Autos, stellt eine Risikomaximierung dar, da mit Zunahme der Ladevorgänge die Brandwahrscheinlichkeit wächst.
Kirchheim unter Teck – Ein Renault geriet am 29. Juli 2026 gegen 7.20 Uhr während des Ladens in Brand. Beschädigt wurden eine Gaststätte und ein Wohnhaus. Der Schaden beträgt rund 120.000 Euro
- Der Elektroauto-Brand griff auf die Fassade der Gaststätte „Fass“ und das angrenzende Wohngebäude über. Deshalb rückte die Feuerwehr mit 39 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen an.
- Sie verhinderte größere Gebäudeschäden, doch das Auto brannte vollständig aus, der Brand konnte von der Feuerwehr nicht gelöscht werden.
Auch Gastraum, Lagerraum und Außenwand nahmen Schaden. Die Polizei
beziffert die Gesamtsumme auf rund 120.000 Euro. Verletzt wurde jedoch
niemand.
Flammen erreichen Fassade und Innenräume
Als
die Feuerwehr eintraf, stand der Renault bereits vollständig in
Flammen. Wegen des geringen Abstands hatte das Feuer die Außenwand des
Gebäudes erreicht. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich deshalb auf den
Schutz der Wohnungen und der Gaststätte.
Dennoch
drangen Hitze und Rauch bis in den Gastraum und einen Lagerbereich vor.
Außerdem kontrollierte eine Drohneneinheit das Dach und schwer
einsehbare Gebäudeteile. Die Bewohner konnten später in ihre Wohnungen
zurückkehren, nachdem die Feuerwehr das Haus belüftet hatte.
Elektroauto-Brand erfordert aufwendigen Abtransport
Mit dem Löschen der sichtbaren Flammen endete der Einsatz jedoch nicht. Die Feuerwehr musste den Hochvoltspeicher weiter überwachen und kühlen. Deshalb kam für den Abtransport ein spezieller Tauchcontainer zum Einsatz.
Die
starke Hitze hatte Teile der Batterie mit dem Asphalt verbunden. Beim
Bergen des Wracks lösten sich deshalb auch Stücke des Straßenbelags. Der
Elektroauto-Brand verursachte damit nicht nur Schäden am Fahrzeug und
am Gebäude. Auch die unmittelbare Umgebung musste anschließend instand
gesetzt werden.
Polizei untersucht technischen Defekt
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand spricht vieles für einen technischen Defekt beim Ladevorgang . Allerdings steht noch nicht fest, welches Bauteil das Feuer auslöste.
Brände
von Elektroautos treten nach Angaben der Versicherungswirtschaft nicht
häufiger auf als Brände von Verbrennern. Allerdings können beschädigte Batteriezellen den Feuerwehreinsatz verlängern. Sie benötigen oft eine intensive Kühlung und eine kontrollierte Lagerung. Der Vorfall in Kirchheim zeigt außerdem die Folgen enger Stellplätze direkt an Gebäuden.
Verfasser: Blackout-News
Verwendete Quellen: Der Teckbote (29.07.26) – Polizeipräsidium Reutlingen (29.07.26)
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Die technisch veralteten Gebrauchtwagen verlieren rapide an Wert, was
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Nach 30 Jahren in der Branche erlebt er eine Krise, die ihn überrascht (wiwo: 01.10.24).
Wertverlust bei E-Autos belastet die Branche schwer
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aktuelle Generation an gebrauchten E-Autos.“
- Der Wertverlust bleibt laut Verbraucherstudien für 87 Prozent der potenziellen Käufer die größte Hürde beim Erwerb eines gebrauchten Elektrofahrzeugs.
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günstigere Modelle mit guter Reichweite erschweren die Vermarktung der
großen, teuren Modelle, die technisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand
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durch politische Kehrtwenden, für Zurückhaltung auf dem Markt für
gebrauchte Elektroautos.
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auf den Wiederverkauf ihrer Fahrzeuge angewiesen sind, spüren den
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Lange Standzeiten von Elektroautos auf den Höfen belasten
sowohl die Leasinganbieter, als auch die Autobanken zusätzlich. Viele
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30 Euro pro Tag verursacht. Um diese Kosten zu vermeiden, bieten viele
Anbieter attraktive Leasingangebote an, um die Fahrzeuge bei den Kunden
zu halten.
Am
Ende bleibt es, wie Engelskirchen betont, „eine Frage des Preises“. Der
wachsende Preisunterschied zwischen Verbrennern und Elektroautos könnte
die Attraktivität der E-Autos langfristig wieder erhöhen. Doch klar
ist: Ohne politische Unterstützung und gezielte Maßnahmen droht der Wertverlust weiterhin, die Elektroauto-Generation wirtschaftlich schwer zu belasten.
Der rapide Wertverlust von Elektroautos
bedroht die Existenz zahlreicher Unternehmen in der Branche. Während
Mietwagen- und Abo-Anbieter versuchen, ihre Verluste zu minimieren,
fordern Experten politische Maßnahmen, um den Markt für gebrauchte
Elektrofahrzeuge zu stabilisieren.
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Wer
in Deutschland ein neues Elektroauto kauft, trägt derzeit ein deutlich
höheres Verlustrisiko als beim Kauf eines vergleichbaren Verbrenners.
Das zeigt eine Analyse der Online-Gebrauchtwagen-Plattform Carvago, die auf einer großen Datenstichprobe aus deutschen Inseraten basiert.
- Verglichen
wurden zehn Paare aus ähnlichen Elektroautos und Verbrennermodellen.
Maßstab waren die Anschaffungspreise von Ende 2022 und die Medianpreise
dreijähriger Gebrauchtwagen im vierten Quartal 2025.
- Das
Ergebnis ist eindeutig: In allen zehn Vergleichspaaren fiel der
Wertverlust bei den E-Autos höher aus als bei den jeweiligen Fahrzeugen
mit Verbrennungsmotor. Einzelne Modelle verloren in nur drei Jahren fast 70 Prozent ihres Neuwerts.
Carvago vergleicht den Wertverlust von E-Autos mit ähnlichen Verbrennern
Die
Untersuchung stammt nicht von einem Hersteller oder Verband, sondern
von Carvago, einer tschechischen Online-Plattform für Gebrauchtwagen.
- Das
Unternehmen stellte zehn Vergleichspaare aus ähnlichen Modellen
zusammen. Dazu zählen etwa Hyundai Kona und Kona Electric, Audi Q8 und
Q8 e-tron, Mercedes E-Klasse und EQE sowie VW Golf und ID.3.
- Auf
dieser Basis werteten die Analysten deutsche Inserate aus und setzten
die früheren Kaufpreise zu den heutigen Medianpreisen dreijähriger
Fahrzeuge ins Verhältnis.
Besonders hart traf es in dieser Auswertung die Mercedes EQE Limousine. Sie verlor laut Carvago 69,7 Prozent ihres Neuwerts, während die vergleichbare Mercedes E-Klasse auf 49,3 Prozent kam.
- Auch der Citroën e-Berlingo mit 57,9 Prozent, der Porsche Taycan mit 56,6 Prozent und der Peugeot e-208 mit 53,6 Prozent lagen klar über ihren Verbrenner-Pendants.
- Der VW ID.3 verlor 51,2 Prozent, während der Golf 41,3 Prozent einbüßte. Selbst dort, wo der Abstand kleiner ausfällt, bleibt das Muster klar: Das Elektroauto verliert stärker an Wert.
Der schnelle Technikfortschritt treibt den Wertverlust nach oben
Der
Hauptgrund liegt im raschen technischen Wandel. Batterien, Reichweite,
Ladeleistung und Software entwickeln sich bei E-Autos deutlich schneller
weiter als klassische Antriebstechnik bei Verbrennern.
- Dadurch
wirken viele Stromer schon nach wenigen Jahren technisch alt, obwohl
sie im Alltag weiter problemlos nutzbar sind. Genau das drückt die
Wiederverkaufswerte.
- Carvago
verweist außerdem auf eine gewisse Zurückhaltung bei einem Teil der
Gebrauchtwageninteressenten gegenüber Batteriefahrzeugen, was den
Wertverlust zusätzlich verschärft.
Für Käufer neuer Elektroautos ist das die eigentliche Warnung.
- Wer heute einen hohen Kaufpreis bezahlt, muss damit rechnen, dass ein großer Teil dieses Werts schon nach drei Jahren verschwunden
ist. Das trifft Neuwagenkäufer besonders hart, weil die untersuchten
E-Autos laut Carvago teils sogar deutlich geringere Laufleistungen
hatten und trotzdem stärker an Wert verloren.
- Viele
weichen deshalb auf Leasing aus, jedoch steckt der erwartete
Wertverlust bereits in den Monatsraten. Der Markt sendet damit ein
klares Signal: Der technologische Fortschritt bei E-Autos treibt die
Entwicklung voran, entwertet jedoch zugleich viele neue Fahrzeuge
schneller als vergleichbare Verbrenner.
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Der Wertverlust trifft viele Autofahrer hart.
- Wer heute ein Fahrzeug aus dem Jahr 2020 verkaufen möchte, muss mit dramatischen Einbußen rechnen. Besonders Elektroautos und Oberklasse-Limousinen büßen teils mehr als die Hälfte ihres ursprünglichen Werts ein.
- Eine Analyse der Plattform eCarsTrade zeigt, welche Modelle besonders betroffen sind – und warum technologische Entwicklungen eine zentrale Rolle spielen (ecomento: 26.06.25).
Wertverlust bei BMW, Audi und Tesla besonders drastisch
Das Tesla Model Y kostet im Jahr 2025 nur noch 25.110 Euro, nachdem es 2020 rund 60.000 Euro gekostet hat. Das entspricht einem Wertverlust von rund 58 Prozent. Auch das Tesla Model 3 verliert deutlich: Von knapp 48.000 Euro bleiben durchschnittlich 23.800 Euro übrig. Das Oberklassemodell Model S liegt mit über 50 Prozent Minus auf einem ähnlichen Niveau.
Ein Sprecher von eCarsTrade hält
fest: „Hoher Einstiegspreis, starke Marke oder technische
Vorreiterrolle sichern keine stabilen Werte.“ Käufer achten inzwischen
verstärkt auf Reichweite, Alltagstauglichkeit und Unterhaltskosten –
nicht auf Prestige oder Image.
Luxuslimousinen brechen im Wiederverkaufswert ein
Am deutlichsten zeigt sich der Wertverlust beim BMW 7er. Die Oberklasse-Limousine fällt von fast 112.000 Euro auf rund 39.000 Euro zurück. Auch der Audi A6 verliert 64,2 Prozent seines
Werts. Die schwache Nachfrage nach klassischen Limousinen und der
schnelle Fortschritt bei Technik und Reichweite setzen diesen Modellen
besonders zu.
Kompakte
SUVs zeigen sich hingegen robuster. Sie bieten mehr Flexibilität im
Alltag, sind günstiger im Unterhalt und passen besser zu den heutigen
Mobilitätsbedürfnissen. Der Markt orientiert sich zunehmend an
praktischen Aspekten statt an Luxusmerkmalen.
Elektroautos allein bieten keinen Werterhalt
Auch bei elektrischen Kompaktmodellen zeigt sich ein starker Wertverlust. Der Nissan Leaf verliert seit 2020 über 60 Prozent. Der Chevrolet Bolt büßt 57,8 Prozent ein. Technische Rückstände und begrenzte Reichweiten machen diese Fahrzeuge im Vergleich zu neueren Modellen unattraktiv.
Elektroantrieb
allein schützt nicht vor Preisverfall. Entscheidend bleibt, wie gut ein
Modell im Alltag funktioniert – und ob es mit aktuellen Standards
Schritt hält. Käufer prüfen Reichweite, Ladezeiten und technologische
Ausstattung immer genauer.
Markenimage reicht nicht mehr aus
Der Gebrauchtwagenmarkt zeigt eine klare Tendenz: Nur wenige Fahrzeuge können ihren Wert langfristig erhalten.
Hoher Neupreis schützt ebenso wenig wie ein bekannter Markenname.
Technologische Weiterentwicklungen und veränderte Anforderungen an
Mobilität beeinflussen den Marktwert inzwischen stärker als Image oder
Historie. Wer ein Fahrzeug kaufen möchte, sollte deshalb nüchtern
rechnen – nicht nur beim Einstiegspreis, sondern auch beim
Wiederverkaufswert.
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