Corona-Krise: BMI-Mitarbeiter meldete von Amts wegen intern früh berechtigte Zweifel an und wurde von Seehofer kaltgestellt / Lockdown tödlich: Seehofer stellt Corona-Kritiker kalt
Es gibt Anlass zu einer weiteren Recherche über Seehofer, der einen Oberregierungsrat kaltstellte, weil er es wagte, von Amts wegen berechtige Zweifel am BMI-Krisenmanagement anzumelden.
- Er legte eine wissenschaftlich gestützte Analyse zu den negativen Folgen der Corona-Maßnahmen vor, die aber bei Seehofer gar nicht gut ankam.
- Obwohl er in seiner Antrittsrede ausdrücklich dazu eingeladen hatte, auch im Dienst die eigene Meinung zu vertreten und ausdrücklich dazu ermuntert, im Dienst auch Mut zu zeigen und eigene Meinungen und Widersprüche zu äußern.
Wörtlich heißt es also in der Mail des kurz darauf kaltgestellten Beamten:
- „Bei mir ist über die letzten Wochen das Bedürfnis angewachsen, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, da ich mit einem ernsten Anliegen auf anderem Wege nicht weiter gekommen bin.
- Ich hätte es verworfen, hätten Sie nicht in der gleichen Rede ausdrücklich dazu aufgerufen, Mut zu zeigen und in Aussicht gestellt, dass bei Ihnen niemand etwas zu befürchten hätte, der seine Meinung vertritt.“
Kommentar Prof Homburg im KLA-TV-Interview dazu: "Es ist ja ein Amtsmissbrauch zum Beispiel von Seehofer. Er ist zwar dazu befugt, aber es war ja nicht gerechtfertigt. "
Volker Fuchs 19.8.2026
Nachfolgend in Fortsetzung des ersten Berichtes über Seehofer: Bundesinnenminister Seehofer warnte vor Millionen von Corona-Toten und sein Panikpapier "Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen". Er empfahl, den Deutschen Corona-Angst zu machen.
https://www.volkerfuchsputzbrunn.de/2026-3/investigativ/08-17/
Nun ein weiterer Bericht über das unsägliche Corona BMI-Krisenmanagement der Merkelregierung unter Seehofer als Bundesinnenminister.
- In dessen Abfolge die von oben gesteuerte Impfkampagne (1) pflichtgemäß von der Politik umgesetzt wurde, mit dem Ergebnis einer hohen Übersterblichkeit und einem brutalen Einbruch der Geburtenraten in Deutschland (2) / Europa und weltweit - überall wo geimpft wurde.
- Vor allen in Deutschland , in Abfolge des Panikpapiers von Bundesinnenminister Seehofer, um die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen.
Ein Oberregierungsrat / Diplom-Politologe,
der im im Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU) arbeitete mit
der Besoldungsgruppe A 14. Seit 2013 war er im Referat "B" tätig, das
für den Schutz der kritischen Infrastruktur zuständig war. Dazu gehören zum Beispiel Kraftwerke, Wasserversorgung oder auch die medizinische Versorgung.
- Er stellte von Amts wegen fest, die Maßnahmen gegen das Coronavirus seien eine Belastung für die Menschen und stellte die Frage: "Sind sie überhaupt angemessen?"
- Am
23.3.2020 nahm der Mann den Kampf gegen die Regierungsmaßnahmen auf:
Zunächst versandte er an den Leiter und weitere Mitarbeiter seines
Referats einen "1. Zwischenbericht zur Bewertung der Corona-Krise aus der
Perspektive Grundsatzfragen des Schutzes kritischer Infrastrukturen".
- Darin vertrat er die Auffassung, die Schutzmaßnahmen gegen Covid-Ansteckungen drohten zu einer eigenen, ernsthaften Bedrohung der kritischen Infrastrukturen zu werden.
Die zentrale Botschaft der Analyse des BMI-Mitarbeiters lautete : „Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.”
- Er war Referent im „Referat KM 4: Schutz Kritischer Infrastrukturen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat” und hat nach vergeblichen Versuchen, mit Vorgesetzten über seine alarmierende und umfangreiche Analyse zu sprechen, diese „an den Krisenstab sowie meine fachlichen Arbeitskreise auf Bundesebene (in allen Ressorts) sowie mit den Ländern (alle Bundesländer) abgeschickt.”
- Seine Bitte, den Alarmruf dem Minister vorzulegen, war ohne Prüfung des Inhalts abgelehnt worden. Ein Informant aus dem Kreis der Angeschriebenen hat TE die brisante Analyse zur Verfügung gestellt. (Auszug (3)
Der BMI-Referent begründet sein Vorgehen mit zwei Schlussbemerkungen:
„Es
gibt zwei bedeutende Gründe dafür, dass diese Informationen ohne
vorherige Konsultation anderer zuständiger Stellen direkt versendet
werden:
1. Es ist Gefahr im Verzug! Durch vermeintliche Schutzmaßnahmen entstehen im Moment jeden Tag weitere schwere Schäden, materielle und gesundheitliche bis hin zu einer großen Zahl von vermeidbaren Todesfällen.
- Diese Todesfälle werden durch das Agieren des Krisenmanagements ausgelöst und sind von diesem zu verantworten
sobald das Wissen über die in der hiermit übermittelten Analyse
behandelten Sachverhalte vorliegt – auch von dem Absender dieser
Informationen, der Teil des Krisenmanagements ist.
- Abhilfe ist nur möglich, wenn das vorhandene Wissen weitergegeben und zur Kenntnis genommen wird. Alle Möglichkeiten vorgelagerter Intervention wurden vom Absender ausgeschöpft.
2. Angesichts des sachlichen Befunds der vorliegenden Analyse und der dazu im Kontrast stehenden Entscheidungen der Politik, kann bei geschädigten Außenstehenden möglicherweise die Befürchtung aufkommen,
- dass das bestimmende Schutzziel des nationalen Krisenmanagements nicht mehr die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung ist, sondern die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von Regierungsparteien und Regierungsmitgliedern.
- Aus
derartigen Wahrnehmungen, die nicht per se irrational sind, kann in
einem auf Zusammenhalt angelegten Gemeinwesen eine ungünstige Dynamik
erwachsen, die vor allem mit rationalen Folgeentscheidungen durch
Krisenmanagement und Politik – auf der Basis vollständiger Analysen –
gut begrenzt werden kann.”
Die zentrale Botschaft der Analyse lautet:
- „Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.”
Kapitelübersicht:
1.)
Corona-Pandemie - BMI-Mitarbeiter entlassen, weil er recht hatte:
Stellungnahme Seehofer zum brisanten „Fehlalarm-Papier" aus seinem
Ministerium
2.) Corona-Krise: Ministeriums-Mitarbeiter meldete intern früh Zweifel an – und wurde von Seehofer kaltgestellt
3.) Lockdown tödlich: Seehofer stellt Corona-Kritiker kalt
4.) Doku Faktenlage zum Sachverhalt Seehofer - 8 Berichte
Er nannte die Corona-Pandemie einen „Fehlalarm“ – daraufhin wurde ein Mitarbeiter des Bundesinnenministerium von seinen Dienstpflichten entbunden. Minister Seehofer beteuerte am Mittwoch: Am Inhalt der Analyse habe es nicht gelegen.
Das Bundesinnenministerium (BMI) hat den Bericht eines Mitarbeiters, in dem dieser die Strategie gegen die Corona-Pandemie massiv in Zweifel zieht, als dessen „Privatmeinung“ zurückgewiesen.
Minister Horst Seehofer (CSU) hatte nach eigenen Worten keinen direkten Kontakt zu dem Mitarbeiter.
- „Ich kenne den Mitarbeiter nicht näher“, sagte der Politiker am Mittwoch in Berlin. In seinem Ministerium „da kann jeder seine Meinung haben, auf der Grundlage unserer Verfassung“, betonte Seehofer. Es werde liberal gehandelt. „Manchmal bin ich sogar zu liberal“, fügte Seehofer lachend hinzu.
- Problematisch
sei aber, dass in diesem Fall der Eindruck erweckt worden sei, die von
dem Beamten mit anderen geteilte private Meinung stelle die Auffassung des Ministeriums dar. „Das ist sie nicht." Nun müsse der Fall untersucht werden. Dem Mitarbeiter sei empfohlen worden, sich eines Rechtsbeistandes zu bedienen.
Das Online-Portal „Tichys Einblick“ hatte die 83-seitige Analyse veröffentlicht.
- Darin schrieb der Mann von einem „Fehlalarm“ in der Corona-Krise". „Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung“, heißt es weiter.
- „Es sterben an Corona im Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben,
weil sie am Ende ihres Lebens angekommen sind und ihr geschwächter
Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht mehr erwehren
kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren).“
Arbeitsverbot verhängt
Zu den ergriffenen Maßnahmen schrieb der Ministeriumsmitarbeiter: „Der Kollateralschaden ist inzwischen höher als der erkennbare Nutzen.“
- Darauf erwiderte am Sonntag das Innenministerium, viele Länder dieser Welt und die meisten Länder in Europa hätten ähnliche Maßnahmen ergriffen, zum Teil gingen die Einschränkungen über die hierzulande geltenden Regelungen hinaus.
- „Das Infektionsgeschehen in Deutschland ist im internationalen Vergleich bislang eher niedrig. Die vom BMI ergriffenen Maßnahmen wirken.“
Das Bundesinnenministerium verhängte ein Arbeitsverbot.
Es gebe nun ein „Verbot zur Führung der Dienstgeschäfte“ nach dem
Bundesbeamtengesetz, hieß es am Montag aus dem Ministerium. Für seine
Korrespondenz in der Angelegenheit hatte der Beamte, der im Bereich
Schutz Kritischer Infrastruktur arbeitet, seine dienstliche Mail-Adresse
genutzt.
- Diese
„eigenständig vorgenommene Analyse“ sei außerhalb der sachlichen
Zuständigkeit des Verfassers sowie der Organisationseinheit im
Ministerium erfolgt, für die er tätig gewesen sei, hieß es in einer
Stellungnahme vom Sonntag.
- Als
„nicht akzeptabel und mit den allgemeinen Pflichten im öffentlichen
Dienst nicht vereinbar“ kritisiert das Ministerium, dass der Mann das
mehrseitige Dokument unter Nutzung des Briefkopfs des Ministeriums und
dienstlicher Kommunikationskanäle verbreitet habe. Er habe das Papier
intern und extern an einen großen Verteiler verschickt.
- Ein Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums von Horst Seehofer (CSU) ist mit einem Dienstverbot belegt worden, weil er in seiner offiziellen Funktion die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung massiv kritisiert hat – auch gegenüber Beamten in den Ländern.
- Die Affäre hat im Haus von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) reichlich Staub aufgewirbelt. Sie hat einen langen Vorlauf. Denn
bereits Mitte März meldete der Oberregierungsrat erste Zweifel bei
Kollegen und Vorgesetzten an und begann zu recherchieren.
Das geht aus internen Unterlagen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen:
- Eine
93-seitige Kurzfassung sowie eine 192 Seiten umfassende Langfassung,
die neben Analysen des Mitarbeiters auch Mailverkehr mit Kollegen und
Vorgesetzten umfasst.
- Zu
Details dieser internen Kommunikation wollte sich das Ministerium mit
Verweis auf die laufende Aufklärung nicht äußern. Der Sprecher des
Ministeriums, Steve Alter, sagte am Dienstag, der Mitarbeiter habe „ohne
dienstlichen Auftrag, außerhalb seiner Zuständigkeit und ohne jede
Autorisierung“ gehandelt.
Der
Mitarbeiter schickte am vergangenen Freitag zunächst eine E-Mail an
führende Mitarbeiter des Innenministeriums, darunter einen
Staatssekretär.
- Darin heißt es, eine interne Analyse seines Referats ergebe „gravierende Fehlleistungen des Krisenmanagements“, „Defizite im Regelungsrahmen für Pandemien“ und „Coronakrise erweist sich wohl als Fehlalarm“.
- Das
gleiche Papier hat er dann eine Stunde später offenbar an Mitarbeiter
der Landesinnenministerien verschickt – er verweist nämlich auf die
erste Mail: „in der Annahme Ihres Interesses gebe ich Ihnen unten
stehende eMail als fachliche Information zur Kenntnis.“
Der Mitarbeiter gehört dem Referat KM4 des Innenministeriums an.
- Das ist für den Schutz der kritischen Infrastruktur zuständig. Dazu gehören zum Beispiel Kraftwerke, Wasserversorgung oder auch die medizinische Versorgung.
- Am
19. März schlug der Mann seinem Referatsleiter vor, Wirtschafts- und
Finanzministerium nach erwarteten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf
Wirtschaft und Staatsfinanzen zu fragen.
- „Zur Wahrnehmung der hiesigen Grundsatzaufgabe „Schutz Kritischer Infrastrukturen“ benötigen wir aktuelle einschlägige Informationen über zu erwartende längerfristige Auswirkungen der Corona-Pandemie“, schrieb er zur Begründung.
Am 23. März bemängelte er dann in einem „Zwischenbericht“, den er unter anderem an Vorgesetzte schickte:
- „Es erscheint derzeit so, als würden wir unser Gemeinwesen zerlegen, um Schlimmeres zu verhindern. Aber was kann es Schlimmeres geben, als dass unser Gemeinwesen zerlegt ist?“ Grundsatzfragen der Pandemie würden zu wenig beachtet, wichtige Daten fehlten.
- Er warnte unter anderem vor Panik und Depressionen in der Bevölkerung sowie vor Arbeitslosigkeit und stellte die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. „Das hört sich nach einem multiplen Organversagen unserer Gesellschaft an“, schrieb der Mitarbeiter.
- Die Schutzmaßnahmen gegen das Virus schützten nicht etwa vor Todesfällen sondern
verschöben diese nur – doch wenn diese dann einträten, sei die
Gesellschaft durch Schutzmaßnahmen schon geschwächt. „Der Zeitgewinn ist
dann kein Vorteil sondern ein zusätzlicher Nachteil.“
Er merkte auch an: „Todesopfer sind vor allem unter Alten, Schwachen, Kranken zu befürchten, die arbeitende Bevölkerung wird voraussichtlich weniger betroffen sein.
- Das
heißt: Selbst bei hohen Zahlen von Todesopfern der Viruserkrankung
werden die gesellschaftlich vitalen Bereiche unvermindert weiter
arbeiten können; wir müssten nicht auf einen Zusammenbruch des Wirtschaftssystems hinwirken.“
- Um seine Thesen zu untermauern, führt der Beamte sowohl Daten
staatlicher Institutionen wie des Robert Koch-Instituts an, als auch
Videos von Krankenpflegern aus den USA oder Interviews mit Ärzten aus
dem Ausland, die sich gegen strenge Schutzmaßnahmen aussprechen.
Sein Referatsleiter leitete das Papier an Kollegen weiter mit der Bitte um „ggf. beratendes Feedback“. Einer von ihnen lobte den Text als „sehr gelungen und zutreffend“.
- Dann
bekam der Mitarbeiter einen Dämpfer von seinem Referatsleiter. Zwei
Tage später schrieb er, dieser habe ihn gebeten, „mit diesem Anliegen
unter meinem Namen und nicht im Namen von KM4 zu agieren, da er den
dienstlichen Bezug nicht sieht.“
- Das
Bundesinnenministerium hat mittlerweile ein Dienstverbot gegen den
Mitarbeiter verhängt. Es gebe nun ein „Verbot zur Führung der
Dienstgeschäfte“ nach dem Bundesbeamtengesetz, hieß es.
Ein Sprecher des BMI erklärte:
- „Es
geht nicht darum, dass ein Mitarbeiter eine kritische Meinung äußert,
sondern darum, dass er das unter dem Briefkopf des
Bundesinnenministeriums tut und dadurch den Anschein erweckt, es handle
sich um die Position des Hauses.“
Das brisante Papier kommt in Regierungskreisen und auch bei Seehofer gar nicht gut an. Obwohl Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in seiner Antrittsrede ausdrücklich dazu eingeladen hatte, auch im Dienst die eigene Meinung zu vertreten.
- Das hinterlässt Spuren. Auch in den Sterbestatistiken.(2) Schätzungen von Experten reichen allein in diesem Bereich von 5000 bis 125 000 möglichen vorzeitigen Todesfällen.
- Auch im Bereich der Pflege wird der Lockdown traurige Spuren in Form von Tausenden vorzeitigen Sterbefällen (4) hinterlassen.
Weitere Dienstausübung untersagt
Diese und andere negativen Folgen der Corona-Maßnahmen hatte ein Oberregierungsrat im Innenministerium von Amts wegen aufgelistet, für seine Analyse arbeitete er mit zehn hochrangigen Medizinern und Wissenschaftlern zusammen.
- Als er seine alarmierenden Schlussfolgerungen über diese medizinischen „Kollateralschäden" dann an die zuständigen Fachministerien der Länder verschickte, geschah etwas Überraschendes: Dem Oberregierungsrat wurde die weitere Dienstausübung untersagt (Nordkurier berichtete).
- Begründung: Er habe ohne Auftrag, also als Privatperson, gehandelt und dennoch für seine diversen Schreiben den Briefkopf des Innenministeriums benutzt.
Für unbequeme Wahrheit bestraft?
Nur:
Der Mitarbeiter hatte sehr wohl mit Vorgesetzten darüber gesprochen,
dass er Risiken und Nebenwirkungen der Corona-Einschränkungen bearbeiten
würde.
- In einer E-Mail vom 25. April erklärte er dem Ministerbüro, dass er tätig wurde, weil er in Sorge darüber sei, dass die negativen gesundheitlichen Aspekte des Lockdowns so beträchtlich seien (knapp 50 Tsd Tote im Abgleich mit Schweden, das keinen Lockdown hatte (4), dass sie die kritische Infrastruktur beeinträchtigen könnten.
Seehofer ermunterte zur eigenen Meinung
Seehofer habe bei seiner Antrittsrede im Ministerium ausdrücklich dazu ermuntert, im Dienst auch Mut zu zeigen und eigene Meinungen und Widersprüche zu äußern.
- Wörtlich heißt es also in der Mail des kurz darauf kaltgestellten Beamten: „Bei mir ist über die letzten Wochen das Bedürfnis angewachsen, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, da ich mit einem ernsten Anliegen auf anderem Wege nicht weiter gekommen bin.
- Ich hätte es verworfen, hätten Sie nicht in der gleichen Rede ausdrücklich dazu aufgerufen, Mut zu zeigen und in Aussicht gestellt, dass bei Ihnen niemand etwas zu befürchten hätte, der seine Meinung vertritt.“
Alarmruf wurde ignoriert
Ein zweiter Punkt, der einen in dieser Angelegenheit stutzig macht:
- Über den Inhalt der Analyse wurde im Innenministerium kein weiteres Wort verloren, obwohl die alarmierenden Einschätzungen zu den negativen Folgen der Corona-Maßnahmen schon seit Tagen in verschiedenen Medien und auf zahlreichen Internetplattformen zirkulieren.
- Und obwohl sich die zehn Mediziner, die den Oberregierungsrat beraten hatten, öffentlich hinter den Beamten stellten und das Ministerium aufforderten, in einen Sachdialog einzutreten.
Leopoldina-Professor unterstützt Analyse
Zum Kreis der zehn Experten gehört Prof. Dr. Peter Schirmacher,
Professor der Pathologie an der Uni Heidelberg, er ist auch Mitglied
der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die die
Bundesregierung auch in Corona-Fragen berät.
- Er ist ebenfalls der Meinung, dass die rigiden Maßnahmen mehr Schaden als Nutzen gebracht haben. Und genau so wenig wie seine Kollegen versteht er, warum ein Beamter, der „auf dem Boden umfassender fachlicher Expertise“ gearbeitet habe, ignoriert und sein Papier vernichtet werden soll.
- Ausdrücklich
wenden sich übrigens alle zehn Experten gegen eine Verharmlosung von
Corona. Natürlich müsse man Risikogruppen schützen und Infektionen
unterbinden, Erkrankte bestmöglich behandeln.
- Die staatlichen Maßnahmen zur Prävention dürften aber niemals schädlicher als die Erkrankung selbst sein. Und genau darüber, so die beteiligten Wissenschaftler und Ärzte, müsse diskutiert werden.
Das
aber könnte schwierig werden, denn womöglich gibt es im
Innenministerium keine eigenen Analysen über die möglichen negativen
Folgen der Corona-Maßnahmen. Und wer keine eigenen Daten hat, kann sie in einer Diskussion nur schwer ins Feld führen.
Kaltgestellter Beamter bekommt Rückenwind
Eine entsprechende Nachfrage des Nordkurier beim Innenministerium, ob eine solche Gefährdungsbeurteilung vorliege und welche wesentlichen Daten sie enthalte, blieb auf jeden Fall bislang unbeantwortet. Und auch sonst hatte sich das Ministerium inhaltlich an keiner Stelle zu dem Vorgang geäußert.
- Rückenwind bekommt der kaltgestellte Beamte übrigens nicht nur durch die zehn Wissenschaftler, sondern auch durch eine aktuelle Umfrage, die Professor Michael Schindler (Virologe an der Uni Tübingen) unter 178 Berufskollegen durchführte.
- Kitas- und Schulschließungen sahen dabei nur weniger als fünf Prozent der Experten als eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen Corona an.
- 62 Prozent sprachen sich dafür aus, das öffentliche und wirtschaftliche Leben wieder umfassend herzustellen, genau so viele kritisierten, dass es zu wenig Fachdiskussion mit unterschiedlichen Positionen gebe.
4.) Doku Faktenlage zum Sachverhalt Seehofer - 8 Berichte
Nachweise / Quellen:
(1) 3 Artikel über die Hintergründe der Coronaimpfung, die von der Politik pflichtgemäß - auf Befehl von oben - umgesetzt wurde
(2)
FuVo-Covid-Report 6 T2: Deutschland hat 2025, als Impffolge -
Schockzahlen einer demografischen Katastrophe - Geburtenrückgang bei 371
Tsd und Übersterblichkeit bei 366 Tsd
(4) Mehrtote / Übersterblichkeit infolge Lockdowns+Maskenzwang 2021 im Abgleich mit Schweden
4.4.1 Mehrtote / Übersterblichkeit infolge Lockdowns+Maskenzwang 2021 im Abgleich mit Schweden
Es ist bekannt, dass Schweden, im Gegensatz zu Deutschland, keine Lockdowns und auch keinen Maskenzwang hatte. Es liegen Untersuchungen vor (z.B. Fögenstudie Maskenzwang), dass diese Zwangsmaßnahmen des Staates
die Mortalitäts- / Übersterblichkeitsrate der Bevölkerung erhöht haben.
Dies drückt sich auch hier aus in der stark unterschiedlichen Übersterblichkeitsrate von Deutschland und Schweden. In Kapitel C / Seite 8c wurde anhand der Owidat-Übersterblichkeit eine Untersuchung durchgeführt.
Mit
Berücksichtigung des ONS-URF 1.791x ergaben sich rd. 69 Tsd Lockdown- /
Maskentote. Der Abgleich mit Schweden ist an Tabelle 12 angehängt 47.685 Mehrtote Lockdowns + Maskenzwang Größenordnung Tote infolge - Maskenzwang 10.428 Maskentote/ Fögenstudie siehe unten