Countdown zum Staatsbankrott: Bis 2030 will der Bund über 800 Mrd zusätzlich leihen / Schuldenuhr Deutschlands bei 2.849,7 Mrd: Tickt mit 6.918 € je sec / 415 Mio € je min / 597,7 Mio € je Tag


Volker Fuchs 17.9.2026
 
In Ergänzung zum Bericht: Mit dem Finanzplan 2026 - 2030 auf dem Weg in die Staatspleite – Unaufhaltsamer, exponentieller Schuldenanstieg bis 2030 bei 82 Mrd. und 2040 bei 444 Mrd.  
https://www.volkerfuchsputzbrunn.de/2026-3/investigativ/09-15/ 
 
Zwei weitere Berichte zur desaströsen Lage in DEU - verschärft durch Niedergangsbeschleuniger Merz:
1.) Countdown zum Staatsbankrott: Bis 2030 will der Bund über 800 Mrd zusätzlich leihen - Steuereinnahmen reichen nur noch  für Renten, Pensionen, Zinsen und Verteidigung
2.) Schuldenuhr Deutschlands bei 2.849,7 Mrd: Tickt mit  6.918 € je sec / 415 Mio € je min / 597,7 Mio € je Tag
 
1.) Countdown zum Staatsbankrott: Bis 2030 will der Bund über 800 Mrd zusätzlich leihen - Steuereinnahmen reichen nur noch  für Renten, Pensionen, Zinsen und Verteidigung
 
Bis zum Ende des Jahrzehnts reichen laut Finanzplan alle Steuereinnahmen des Bundes nur noch für Renten, Pensionen, Zinsen und Verteidigung – für alles andere gibts dann Schulden
 
Es ist kein Geld mehr da. Die Lage ist nicht nur knapp und nicht nur angespannt. Das Geld ist weg. Bundeskanzler Merz und Finanzminister Klingbeil haben einen Haushalt vorgelegt, der dieses Land in eine offene Krise treibt. 
  • Im Jahr 2027 sollen die Ausgaben im Kernhaushalt auf 555 Milliarden Euro steigen. Bis zum Jahr 2030 sollen es 635 Milliarden Euro sein. Allein im Jahr 2027 summieren sich die neuen Schulden inklusive der Sondervermögen auf rund 204 Milliarden Euro.
  • Bis 2030 will der Bund über 800 Milliarden Euro zusätzlich leihen. Der Bundesrechnungshof sagt ungeschminkt, wohin dieser Kurs führt: auf einen Schuldenstand von rund drei Billionen Euro. Das ist keine verantwortliche Planung. Das ist der Countdown zum Staatsbankrott.
  • Denn die Zinsen explodieren: Im Jahr 2027 sind bereits 43,6 Milliarden Euro für den Schuldendienst vorgesehen. Im Jahr 2030 sollen es 82,2 Milliarden Euro sein. Das ist so viel, wie der Bund heute für Familie, Jugend, Bildung, Gesundheit, Wohnungsbau und die innere Sicherheit zusammen ausgibt.
Der Staat leiht sich frisches Geld, um die Zinsen der alten Kredite zu bezahlen. Rund ein Drittel der Ausgaben läuft bereits auf Pump. Die Steuereinnahmen reichen nicht. Das Wachstum reicht nicht.
  • Am Ende bleiben drei große Brocken übrig: die Rüstung, der Rentenzuschuss und der Zins. Für alles andere gibt es nichts. Null. Außer neuen Schulden. Und trotzdem wird das Geld weiter verteilt, als wäre Deutschland eine Bank ohne Limit.
  • Nach den vorläufigen Zahlen der OECD war die Bundesrepublik im Jahr 2025 erstmals der größte Geber öffentlicher Entwicklungshilfe weltweit: 29,1 Milliarden US-Dollar, und damit noch vor den Vereinigten Staaten.
  • Gleichzeitig kommen 8 Milliarden Euro Ukraine-Hilfen, 23 Milliarden Euro für  Asyl und Flüchtlinge, über 41 Milliarden Euro für Bürgergel,44 Milliarden Euro für den Klima- und Transformationsfonds  und weitere Milliarden für NGOs, grüne Projekte und multilaterale Töpfe hinzu.
  • Und die Bürger bekommen dafür Kürzungen und höhere Steuern und Abgaben. Es bleibt kein Spielraum, wenn die Zinsen weiter steigen und Deutschlands Kreditwürdigkeit bröckelt.
 
2.) Schuldenuhr Deutschlands bei 2.849,7 Mrd: Tickt mit  6.918 € je sec / 415 Mio € je min / 597,7 Mio € je Tag
https://schuldenuhr-deutschland.com/ 
Quellen: Destatis · Eurostat · Bundesbank · BdSt e.V.  
Auswertung: Schuldenuhr Deutschland: Aktuelle Staatsverschuldung am 17.Sep 2026 12:00 Uhr
https://schuldenuhr-deutschland.com/                  
Staatsverschuldung Ende 2025-15.Aug 2026      Ende 2025 2.694,3 Mrd €    
Nr Datum Staatsverschuldung Tage    17.09.2026 2.849,7 Mrd €    
      Euro      Anstieg 155,4 Mrd €    
1 Ende 2025 2.694.259.100.000      Pro Jahr 218,2 Mrd € 218.152,8 Mio €
2 15.08.2026 2.849.655.629.669 260    Pro Tag   0,598 Mrd € 597,7 Mio €
  Anstieg 155.396.529.669      Pro Stunde 0,025 Mrd € 24,9 Mio €
      597.678.960 €/Tag      Pro Minute 0,0004 Mrd € 415,1 Mio €
      24.903.290 €/h      Pro Sekunde 0,0000069 Mrd € 6.918 €
      415.055 €/min                
      6.918 €/sec                
    218.152.820.497 €/Jahr                
c

Die Staatsverschuldung Deutschlands beträgt Ende 2025 rund 2,694 Billionen Euro. Seit Januar 2026 steigt sie mit einer Neuverschuldung von € 6.918 pro Sekunde — das entspricht 218,2 Milliarden Euro pro Jahr.

Noch nie hat sich die Bundesrepublik Deutschland so schnell verschuldet wie jetzt. Pro Kopf liegt die rechnerische Verschuldung bei über € 32.000 — mehr als 70 Prozent eines durchschnittlichen Bruttojahresgehalts.

Diese Schuldenuhr basiert auf dem letzten offiziellen Destatis-Quartalswert (Q4/2025: 2.694 Mrd €) plus der linearen Hochrechnung mit der BdSt-Tickrate. Der Bund der Steuerzahler aktualisiert diese Rate jährlich im Januar.

Die Zinslast beträgt € 1.601 pro Sekunde — dieser Betrag ist Teil der Neuverschuldung, nicht zusätzlich. Jeder Cent davon fließt an die Gläubiger der Bundesrepublik, kein Cent in Schulen, Straßen oder Digitalisierung.

Die folgenden 19 Abschnitte liefern den vollständigen Kontext zur deutschen Staatsverschuldung: Wie schnell der Schuldenberg wächst, wer ihn finanziert, wer davon profitiert — und was das konkret für deine Steuerlast, deine Rente und die Zukunft deiner Kinder bedeutet. Alle Daten stammen von Destatis, Eurostat, der Deutschen Bundesbank und dem Bund der Steuerzahler e.V.

 
Verschuldung  Bundesländer pro Kopf-Ranking der Verschuldung
                   
Nr  Bundesland     Einwohner Schulden €  
              pro Kopf gesamt  
1  HB-Bremen                               654.770 34.012 23,3  
2  HH-Hamburg                        1.751.780 20.196 37,6  
3  BE-Berlin                                   3.520.100 16.917 63,2  
4  SL-Saarland                               991.000 15.304 14,9  
5  SH-Schleswig-Holstein              2.811.000 10.264 30,1  
6  NW-Nordrhein-Westfalen            17.572.000 9.777 176,8  
7  ST- Sachsen-Anhalt                    2.247.000 9.380 20,1  
8  NI-Niedersachsen                      7.792.000 7.728 62,1  
9  RP-Rheinland-Pfalz                   3.995.000 7.717 31,8  
10  HE-Hessen                                  6.044.000 7.339 46,5  
11 TH- Thüringen                           2.162.000 7.269 15,3  
12  BB-Brandenburg                         2.449.000 7.024 17,9  
13  MV-Mecklenburg-Vorpommern  1.598.000 6.416 10,2  
14  BW-Baden-Württemberg             10.632.000 3.989 44,7  
15  BY-Bayern                                  12.563.000 2.434 32,4  
16  SN-Sachsen           4.047.000 2.400 9,7  
            168.166 636,6  

Das Ranking der 16 Bundesländer nach Pro-Kopf-Verschuldung zeigt extreme regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands: Bremen führt mit € 34.012 pro Kopf (23,3 Mrd € Gesamtschulden bei nur 684.000 Einwohnern), während Sachsen mit € 2.400 pro Einwohner (9,7 Mrd € bei 4,04 Mio Einwohnern) am anderen Ende steht. Der Faktor zwischen dem höchst- und dem niedrigstverschuldeten Bundesland beträgt 14:1.

Die drei Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin weisen durch ihre Doppelfunktion als Land und Gemeinde die höchsten Pro-Kopf-Werte auf — sie tragen sowohl Landes- als auch Kommunalschulden in einer einzigen Bilanz.

Unter den Flächenländern steht Nordrhein-Westfalen (€ 9.777 pro Kopf) an der Spitze — und ist mit 176,8 Milliarden Euro der mit Abstand größte Schuldner aller Bundesländer in absoluten Zahlen. Das bevölkerungsreichste Land trägt allein mehr Schulden als die zehn am wenigsten verschuldeten Bundesländer zusammen.

Am unteren Ende stehen Bayern (€ 2.434) und Sachsen (€ 2.400). Bayern profitiert von überdurchschnittlichen Steuereinnahmen, dem starken Automobilsektor und einer konservativen Haushaltspolitik über Jahrzehnte.

Sachsen verdankt seine niedrige Verschuldung dem Neustart nach der Wiedervereinigung — ohne Altschulden-Ballast und mit konsequenter Ausgabendisziplin. Der Kontrast zu Bremen ist drastisch: Ein Bremer trägt statistisch die 14-fache Schuldenlast eines Sachsen. (Hinweis: Bremen hatte die größte Covid-Impfquote mit 92 % und auch die größte Übersterblichkeit und Sachsen am anderen Ende mit geringster Impfquote und auch geringster Übersterblichkeit) 

 
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