Steht die deutsche Wirtschaft möglicherweise vor einem Comeback? Nach Ansicht der Süddeutschen Zeitung ist dies ganz zweifellos der Fall. Sie feierte am Montag in einem Beitrag das ungeheure Interesse ausländischer Investoren an einem Engagement in Deutschland. Das klang dann so: „Das Kapital steht vor der Tür, Europa muss handeln.“
Man traut sich kaum zu fragen, von welchem Kapital hier die Rede ist. Handelt es sich um die üblichen Subventionsjäger der grünen Fördermittelmaschine? Oder sind es Investoren, die in den steuerfinanzierten Rüstungssektor drängen? Ganz gleich: Es überrascht zu erfahren, dass ausgerechnet der toxischste Wirtschaftsstandort der EU angesichts jahrelanger Kapitalflucht nun im Beliebtheitsranking der Investoren die Pole Position innehaben sollte.
Doch woher stammt die Euphorie bei der Süddeutschen?
Vieles in der Umfrage der Deutschen Bank wirkt konstruiert. Und wer den Hintergründen der Studie auf die Schliche kommt, erkennt in ihr weniger einen Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents als eine psychologische Studie über die Wahrnehmung der Realität jener Betriebschefs, die in Europa ohnehin bereits investiert und von einem Erfolg am Standort abhängig sind.
Die Deutsche Bank ließ im Juli und August 1.200 Unternehmensführer und Entscheidungsträger aus Unternehmen in 13 außereuropäischen Märkten befragen.
Die Studie präsentiert den klassischen Selektionsbias. Es werden überwiegend Betriebe befragt, die Europa bereits als relevanten Wirtschaftsraum in ihr Geschäftsmodell integriert haben. Es geht nicht um globale Fragen der Standortpräferenz, sondern um die Stimmungslage bereits in Europa investierter Unternehmen.
Die Zahlen sind zudem weniger euphorisch, als die Schlagzeile nahelegt. 35 Prozent der Befragten nennen Europa als attraktivste Investitionsregion. Dahinter folgen Asien-Pazifik ohne China mit 24 Prozent und Nordamerika mit 19 Prozent. 81 Prozent sagen, Europa habe in den vergangenen drei Jahren an Bedeutung gewonnen, und 71 Prozent halten den Kontinent für wirtschaftlich resilient.
Eine Überraschung erwartet den Leser der Studie bei der Frage, welche europäischen Standorte konkret als die wirklich wichtigen Zielmärkte identifiziert werden. Deutschland liegt hier mit sagenhaften 56 Prozent einsam an der Spitze. Die Befragten zählen das Land neben Großbritannien mit 47 Prozent und Frankreich mit 35 Prozent zu den drei wichtigsten Standorten des Kontinents.
Damit ist klar: Deutschland ist selbstverständlich noch kein vergessener Standort, das Land ist noch kapitalstark, ganz gleich, wie katastrophal sich die politische Lage in diesen Tagen in Deutschland zeigt.
Die Umfrage der Deutschen Bank beleuchtet leider nicht die Motive der Investoren im Detail.
Unfreiwillig komisch wird die Studie der Deutschen Bank, wenn sie kontradiktorisch argumentiert.
Noch interessanter wird es bei der Frage, in welchen Feldern diese Betriebe tatsächlich tätig sind. Gerade einmal 19 Prozent der bereits in Europa angeblich aktiven Betriebe sind tatsächlich in der Produktion engagiert.
Unterm Strich präsentierte die Deutsche Bank eine Umfrage, der es schon allein deswegen an ökonomischer Tiefe mangelt, da sie die 99 Prozent der kleinen und mittleren Betriebe ausklammert, die unseren Standort ausmachen.
Weshalb fragt niemand in seinen Umfragen nach den Faktoren, die nötig wären, um eine neue Gründerkultur zu initiieren? Wie kann es gelingen, die Marktwirtschaft wiederzubeleben und das Joch der Staatswirtschaft abzuwerfen? Allerdings sind dies wohl Fragen, die in den korporatistischen Führungsebenen der deutschen Wirtschaft keine Rolle mehr spielen.
Die Staatsverschuldung Deutschlands beträgt Ende 2025 rund 2,694 Billionen Euro. Seit Januar 2026 steigt sie mit einer Neuverschuldung von € 6.918 pro Sekunde, das entspricht 597,7 Mio € pro Tag, oder 218,2 Milliarden Euro pro Jahr.
Unten eine Grafik mit dem Verlauf der Staatsverschuldung von 1950 - 2040, mit Hochrechnung anhand der aktuellen Staatsverschuldung von 597,7 Mio € pro Tag. Im Jahr 2030 beträgt die Staatsverschuldung 3.785 Mrd € und 2040 sind es 5.997 Mrd € - alles Folgen der abgeschafften Schuldenbremse der Merz-Regierung, wo auch das Verfassungsgericht mitgemacht hat
Ab 2015 Migrationskrise: Islamisierung, Asylmissbrauch, offene Grenzen: Die dritte Amtszeit Merkels als Bundeskanzlerin hatte als Schwerpunkt die überfallartige, ausgeuferte und brutale Überfremdung der BRD. Merkel tat alles um den Volkstod so massiv zu beschleunigen, wie sie nur konnte (→ Asylantenflut in Europa 2015). Siehe Weltnetzenzyklopädie Metapedia https://de.metapedia.org/wiki/Merkel,_Angela#Islamisierung.2C_Asylmissbrauch.2C_offene_Grenzen
Noch nie hat sich die Bundesrepublik Deutschland so schnell verschuldet wie jetzt. Pro Kopf liegt die rechnerische Verschuldung bei über € 32.000 — mehr als 70 Prozent eines durchschnittlichen Bruttojahresgehalts.
Deutschland sitzt vielmehr in der Schuldenfalle - Schuldenzunahme seit 2020:
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