Reiner Füllmich war über Jahrzehnte ein erfolgreicher Rechtsanwalt, der sich auf Verbraucherschutz und Klagen gegen Großkonzerne (wie die Deutsche Bank oder VW) spezialisiert hatte.
Während der Corona-Pandemie stieg er zum internationalen Gesicht des juristischen Widerstands auf. Heute, im Januar 2026, ist sein Status jedoch ein völlig anderer: Er befindet sich nach einer aufsehenerregenden Verurteilung in Haft.
Das Urteil gegen Reiner Füllmich (Januar 2026)
Im Frühjahr 2025 wurde das Urteil gegen Reiner Füllmich vor dem Landgericht Göttingen gesprochen.
- Urteil: Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt.
- Zentraler Vorwurf: Gewerbsmäßige Untreue in mehreren Fällen. Die Staatsanwaltschaft sah es als erwiesen an, dass Füllmich Spendengelder der „Stiftung Corona-Ausschuss“ (insgesamt rund 700.000 Euro) für private Zwecke – unter anderem zur Tilgung von Krediten für sein privates Anwesen – zweckentfremdet hatte.
- Haftstatus: Füllmich sitzt weiterhin ein. Ein Teil seiner langen Untersuchungshaft (er wurde im Oktober 2023 nach einer Abschiebung aus Mexiko festgenommen) wird auf die Strafe angerechnet.
- Berufsstatus: Seine Zulassung als Rechtsanwalt in Deutschland wurde im Zuge der Verfahren entzogen.
Der Corona-Ausschuss und die Billionen-Klage
Füllmich erlangte weltweite Bekanntheit durch den von ihm mitbegründeten Corona-Ausschuss. In stundenlangen Video-Sitzungen befragte er Experten und verbreitete die These, die Pandemie sei ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.
- Das Versprechen: Er sammelte von tausenden Unterstützern hohe Summen (oft 800 Euro pro Teilnehmer) für eine geplante „Sammelklage“ (Class Action) in den USA und Kanada ein, die jedoch nie in der versprochenen Form realisiert wurde.
- Der Bruch: Das Ende des Ausschusses war gezeichnet von internen Streitigkeiten. Seine ehemaligen Mitstreiter (insbesondere Viviane Fischer) distanzierten sich von ihm und erhoben die Vorwürfe, die schließlich zur Anklage wegen Untreue führten.
US-Diplomatie für Reiner Füllmich? Kennedy-Vertrauter Lehrman erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Justiz
Die politische Dimension rund um das Verfahren von Dr. Reiner Füllmich verschärft sich im Juni 2026 auf internationaler Ebene.
- Leland Lehrman, MAHA-Berater und Akteur aus dem engsten Umfeld von Robert Kennedy Jr., hat am 30. Mai den deutschen Rechtsanwalt in der Justizvollzugsanstalt aufgesucht.
- Ziel des Treffens, das in Begleitung von Füllmichs Rechtsanwältin Katja Wörmer und der BAM!-Korrespondentin Kerstin Heusinger stattfand, war die Erörterung diplomatischer Unterstützungsoptionen durch konservative Kreise in den USA.
Lehrmans Analyse der deutschen Gegenwartslage fällt drastisch aus:
- Kriminalisierung von Regierungsgegnern: Für Lehrman ist Füllmich ein klassischer politischer Gefangener. Die Justiz agiere als verlängerter Arm der Politik; Füllmich habe ein Anrecht auf politisches Asyl.
- Die Rolle der Geheimdienste: Der Vorwurf der Untreue oder sonstiger Finanzdelikte sei lediglich ein Vorwand. In Wahrheit hätten Verfassungsschutz und Staatsanwaltschaft den Fall seit 2021 künstlich aufgebaut, um Füllmich und dessen Fundamentalkritik am Corona-Regime aus dem Verkehr zu ziehen und mundtot zu machen.
Lehrman plante im Zuge seiner Deutschland-Reise das Schicksal weiterer Inhaftierter zu beleuchten, unter anderem das von Dr. Bianca Witzschel und Johanna Findeisen.
Sein globales Fazit zieht eine klare Frontlinie zum Establishment:
- Die Zerschlagung des „Deep State“ müsse oberste Priorität für die Weltgemeinschaft haben. Nur eine radikale Entmachtung dieser Netzwerke könne verhindern, dass die Menschheit sukzessive in eine Klima-, Gesundheits-, Kriegs- oder Technologie-Diktatur gesteuert werde.
- Jede dieser Strukturen sei brandgefährlich und müsse als reines Werkzeug des institutionalisierten Machtmissbrauchs begriffen und zerschlagen werden.
Fazit und Einordnung
Auch aus Sicht von deutschen Kritikern der Justiz und Unterstützern Füllmichs wird das Verfahren als politisch motiviert gewertet:
- Härte der Verfolgung: Die Festnahme durch Abschiebung aus Mexiko und die fast 18-monatige Untersuchungshaft vor dem Urteil werden als Versuch gewertet, einen prominenten Kritiker mundtot zu machen.
- Sanktionierung von Kritik: Während die Justiz von reinem Finanzbetrug spricht, sehen Sympathisanten darin eine Bestrafung für Füllmichs Versuche, die Verantwortlichen der Corona-Politik juristisch zur Rechenschaft zu ziehen.
- Haftbedingungen: Berichte aus seinem Umfeld thematisierten wiederholt die erschwerten Bedingungen in der JVA Rosdorf, was auf Ihrer Plattform als Form der „Zermürbungstaktik“ eingeordnet wird.
- „Ich habe das Geld nur vor dem Zugriff des Staates gesichert, um die Handlungsfähigkeit des Widerstands zu bewahren.“ – Zentrale Verteidigungslinie von Reiner Füllmich
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Justizvollzugsanstalt Bremervörde
Dr. Reiner Füllmich
Am Steinberg 75
27432 Bremervörde
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die mehrjährige Haftstrafe für den früheren Rechtsanwalt Reiner Füllmich bestätigt. (1) Die Revision des 68-Jährigen gegen ein Urteil des Landgerichts Göttingen vom April 2025 ist verworfen und das Urteil damit rechtskräftig, wie der BGH mitteilt. Bei den Vorwürfen ging es um Geldflüsse des "Corona-Ausschusses", den Füllmich mit anderen Anwälten gegründet hatte.
In mehr als 120 ins Netz übertragenen Sitzungen des "Ausschusses" waren hochrangige internationale Experten (Ärzte und Wissenschaftler) = zu Wort gekommen zur Corona-Sachlage, die über die Hintergründe aufklärten. Das Format lieferte für viele Menschen den Nachweis, das die Corona-Pandemie ein gigantischer "Betrug" sei.
Einschub: Was sich auch später, als richtig herausstellte, siehe die untenstehenden 3 Berichte auf meiner Webseite - Auszug der Datensammlung Corona-Fakten - insgesamt 34 Berichte über die Schäden der COVID-Impfung begleitet von hoher Übersterblichkeit und weltweitem Einbruch der Geburten, wg. Schädigung der Fortpflanzungsorgane (5,6 Mrd. Covid-19-Geimpfte):
Füllmich und der Ausschuss waren für diese Menschen vielfach auch große Hoffnungsträger, die Spendenbereitschaft war entsprechend hoch. Von den eingegangenen Geldern für die "Stiftung Corona-Ausschuss Vorschalt gUG i.G." soll Füllmich nach Meinung des Gerichts 700.000 Euro für eigene Zwecke abgezweigt – Untreue in zwei Fällen. Das Göttinger Gericht hatte ihn deshalb zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt.
Prozess verschleppt: U-Haft wird nicht voll angerechnet
Ungewöhnlich war, dass nur fünf Monate der insgesamt anderthalb Jahre dauernden Untersuchungshaft nicht auf die Gesamtfreiheitsstrafe angerechnet wurden.
- Auch das hat der Bundesgerichtshof in seinem Beschluss bestätigt. Die Kammer des Göttinger Landgerichts hatte in dem Prozess mit einem rechtlichen Hinweis signalisiert, dass der Sachverhalt für sie eindeutig ist. Füllmich und die Verteidigung hätten angeblich den Prozess bewusst in die Länge gezogen.
- Nach Mitteilung des BGH hat die Prüfung des Urteils keinen Rechtsfehler zu Füllmichs Nachteil ergeben. Einzige Änderung: Bei der Frage, in welcher Höhe der Einziehungsanspruch gegenüber Füllmich besteht, kam der Bundesgerichtshof zu einem nach seiner Darstellung geringfügig abweichenden Betrag. Zuvor sei eine gesamtschuldnerische Haftung nur unzureichend berücksichtigt worden.
Füllmich hatte auch 2020 und 2021 eine "Billionen-Klage" für einen gigantischen Schadensersatzanspruch nach dem "Corona-Betrug" angekündigt und dafür Geld möglicher Kläger eingesammelt.
- Im Rahmen seines politischen Engagements war er bei den beiden jüngsten Bundestagswahlen angetreten. 2021 war er als "Kanzlerkandidat" der Partei Die Basis nominiert. 2025 hatte er als unabhängiger Bewerber vom Gefängnis aus kandidiert und im Wahlkreis Wuppertal 0,7 Prozent der Stimmen geholt. Da er nicht rechtskräftig verurteilt war, hatte er antreten dürfen.
Nach Füllmichs Verurteilung gab es mehrfach Solidaritätskundgebungen vor der JVA Bremervörde.
- Er erfährt auch international noch Unterstützung. In den Medien löste es auch Wirbel aus, dass "Erzbischof Carlos Maria Vigano" in einem Brief an Füllmich die Haft einen "Akt politischer Verfolgung" nannte.
- Füllmich, der von seinen Partnern des Corona-Ausschusses angezeigt worden war, sei verurteilt worden für den Mut, "Lügen und Verbrechen während der sogenannten 'Pandemie'" zu untersuchen und öffentlich anzuprangern. Vigano wurde im vergangenen Jahr exkommuniziert, nachdem er unter anderem Anfang 2024 die Schweizer Garde aufgefordert hatte, Papst Franziskus festzunehmen.