SV Wirtschaftsniedergang 10: Höchststand Firmenpleiten seit 2014: Keine Trendwende in Sicht / Insolvenzen erreichten Höchststand – deutsche Firmen kämpfen ums Überleben.


Volker Fuchs 28.12.2025
 
Der nachfolgende Bericht stellt eine Ergänzung dar, des heute eingestellten Artikels - China Economic Indicator: Ryan Perkins über die Hintergründe der Deindustrialisierung Deutschlands, als Bestandteil des amerikanischen Plans für Europa  https://www.volkerfuchsputzbrunn.de/geooekonomie/deindustrialisierung-der-brd
 
Wir haben derzeit einen neuen Höchsstand bei Firmenpleiten seit 2014: 
Drei Insolvenzen pro Stunde – Fast 24.000 Insolvenzen 2025: Besonders belastet sind hoch verschuldete Betriebe, die unter hohen Energiepreisen, strenger Regulierung und erschwerter Kreditaufnahme leiden; vor allem der Mittelstand steht unter Druck. 
  • Deutschland kommt als Industrie-Nation auf keinen grünen Zweig mehr.
  • Auch unter Kanzler Friedrich Merz und Vize-Kanzler Lars Klingbeil setzt sich der Niedergang des Wirtschaftsstandortes Deutschland fort.
  • Wie das "Handelsblatt" berichtete (Kap 2) , erreichen in Deutschland die Unternehmensinsolvenzen 2025 mit voraussichtlich 23.900 Fällen den höchsten Stand seit 2014, was einem Anstieg von mehr als acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. 
  • Die "Neue Zürcher Zeitung" berichtet von durchschnittlich drei Insolvenzen pro Stunde. Drei Pleiten pro Stunde: Deutschland geht bankrott  https://www.nzz.ch/der-andere-blick/deutschland-geht-bankrott-ld.1915358

Laut Patrik-Ludwig Hantzsch von Creditreform ist auch für 2026 kein Rückgang der Pleitezahlen zu erwarten.
  • Betriebe leiden unter hohen Energiepreisen, Bürokratie und erschwerter Kreditaufnahme
  • Besonders belastet sind hoch verschuldete Betriebe, die unter hohen Energiepreisen, strenger Regulierung und erschwerter Kreditaufnahme leiden; vor allem der Mittelstand steht unter Druck.
  • Vier von fünf insolventen Unternehmen haben höchstens zehn Mitarbeiter, doch auch rund 140 größere Firmen – darunter mehrere Klinikbetreiber – sind 2025 pleitegegangen.
  • Insgesamt entsteht ein Schaden von etwa 57 Milliarden Euro, und rund 285.000 Arbeitsplätze sind bedroht oder bereits verloren.
Auch mehr Verbraucherinsolvenzen
  • Die steigende Arbeitslosigkeit und finanzielle Belastungen der Haushalte führen zudem zu einem Anstieg der Verbraucherinsolvenzen auf geschätzt 76.300 Fälle (+6,5 Prozent).
  • Besonders stark betroffen von Firmenpleiten sind das verarbeitende Gewerbe und der Handel, während das Dienstleistungsgewerbe (inklusive Gastronomie) mit über 14.000 Fällen die meisten Insolvenzen verzeichnet.
 
 
Vom Autozulieferer bis zum Schuhhändler: Immer mehr Unternehmen geben auf. Auch staatliche Milliardeninvestitionen dürften einen weiteren Anstieg der Pleitezahlen nicht verhindern.

Frankfurt am Main. Deutschland zählt so viele Firmenpleiten wie seit 2014 nicht – und trotz Konjunkturhoffnungen gibt es keine Entwarnung für das kommende Jahr.
  • „Unter dem Strich gehen wir nach derzeitiger Prognose nicht davon aus, dass die Insolvenzzahlen 2026 stagnieren oder gar zurückgehen werden“, sagt der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch.
  • Bis zum Ende des laufenden Jahres werden nach Hochrechnungen der Wirtschaftsauskunftei 23.900 Unternehmen Insolvenz angemeldet haben.
  • Das wären über acht Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2014 hatten nach amtlichen Angaben fast 24.100 Unternehmen hierzulande aufgegeben.
  • Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2025 gibt es im kommenden März.

„Viele Betriebe sind hoch verschuldet, kommen schwer an neue Kredite und kämpfen mit strukturellen Belastungen wie Energiepreisen oder Regulierung“, sagt Hantzsch. Das setze vor allem Mittelständler unter Druck.

  • Zumeist trifft es Firmen mit höchstens zehn Beschäftigten, die vier von fünf Insolvenzen ausmachen.
  • Aber auch 140 größere Unternehmen rutschten 2025 in die Pleite – zum Beispiel mehrere Klinikbetreiber.
  • Über alle Insolvenzen hinweg summiert sich der Schaden auf rund 57 Milliarden Euro und liegt damit nur knapp unter dem hohen Vorjahreswert (59,1 Milliarden Euro).
  • Geschätzt 285.000 Arbeitsplätze sind durch Insolvenzen in diesem Jahr bedroht oder weggefallen.
 
2.) Insolvenzen erreichten Höchststand im Oktober – deutsche Firmen kämpfen ums Überleben
https://blackout-news.de/aktuelles/insolvenzen-erreichen-im-oktober-hoechststand-deutsche-firmen-kaempfen-ums-ueberleben/
November 19, 2025
Die deutschen Unternehmenspleiten erreichen einen neuen Höchststand. Inmitten der wirtschaftlichen Flaute geraten vor allem Mittelständler unter Druck.
  • Im Oktober stieg die Zahl der Insolvenzen deutlich, besonders betroffen sind das Baugewerbe, Gastronomiebetriebe und der Logistiksektor.
  • Neben diesem neuen Rekordwert treiben hohe Energiekosten, Konsumzurückhaltung, eine überbordende Bürokratie und politische Unsicherheiten die wirtschaftliche Krise weiter an. 
  • Branchenexperten sehen erst in zwei Jahren Chancen auf eine Wende - aber diese Experten haben Null Ahnung über geopolitische Hintergründe der Deindustrialisierung Deutschlands - Siehe hierzu die Analyse von Ryan Perkins / Betreiber des China Economic Indikators, über die Hintergründe der Deindustrialisierung Deutschlands, als Bestandteil des amerikanischen Plans für Europa.  https://www.volkerfuchsputzbrunn.de/geooekonomie/deindustrialisierung-der-brd

Neuer Höchststand bringt gesamte Branchen ins Wanken

Im August verzeichneten die Amtsgerichte 1.979 beantragte Firmeninsolvenzen. 

  • Das entspricht einem Anstieg von gut zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Auch die Summe der Gläubigerforderungen schoss auf 5,4 Milliarden Euro nach oben – mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Auf 10.000 Unternehmen kamen im Schnitt 5,7 Insolvenzen.
  • Besonders stark betroffen zeigten sich Logistikunternehmen, gefolgt von Baufirmen und Restaurants.
Immer mehr Betriebe gehen in die Insolvenz. Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland erreicht im Oktober 2025 einen neuen Höchststand 
  • Hinzu kommen 6.132 Verbraucherinsolvenzen – ein Plus von über acht Prozent.
  • Das unterstreicht die tiefgreifende Belastung der gesamten Gesellschaft durch die andauernde Krise. 
  • Belastet durch steigende Rohstoffpreise, Finanzierungshürden und konjunkturelle Unsicherheit, sowie hohen Energiekosten, geraten viele Betriebe zunehmend ins Straucheln.
  • Die Rücklagen schwinden, während neue Aufträge ausbleiben.

Firmenpleiten erreichen wirtschaftlichen Rekordwert

Die Zahl der Firmenpleiten dürfte 2025 auf 24.000 steigen. Das entspräche einem neuen Höchststand seit 2014 und verdeutlicht den Ernst der Lage. 

  • Zum Vergleich: 2024 lag der Wert noch bei 21.812 Fällen.
  • Analysten rechnen angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen mit einem weiteren Anstieg, zumal die wirtschaftlichen Schutzmechanismen aus der Pandemiezeit vollständig ausgelaufen sind. 
  • Hinzu kommt die Belastung durch internationale Handelskonflikte. Diese gefährden Lieferketten und stellen besonders exportorientierte Unternehmen vor neue Herausforderungen.
  • Auch kleinere Betriebe in der Gastronomie oder im Bau verlieren zunehmend an Widerstandskraft.
  • Ein weiterer Schub an Firmeninsolvenzen erscheint unausweichlich.

Strukturprobleme verschärfen die Lage

Zu den Hauptursachen zählen nicht nur hohe Energiekosten, sondern auch eine immer mehr lähmende Bürokratie.

  • Vielerorts verhindern langsame Genehmigungsverfahren Investitionen, die dringend nötig wären.
  • Gleichzeitig bleiben Konsumenten zurückhaltend. Die schwache Binnennachfrage trifft vor allem Einzelhandel, Handwerk und Dienstleister. 
  • Einige Branchen kämpfen zudem mit massivem Fachkräftemangel, was ihre Wettbewerbsfähigkeit schwächt.
  • Selbst gut aufgestellte Mittelständler verlieren durch diese Kombination aus internen Engpässen und externem Druck an Stabilität.
  • Viele Führungskräfte ziehen sich zurück oder suchen nach Auswegen im Ausland.

Hoffnung frühestens 2027

Laut Allianz Trade lässt sich erst 2027 eine Verbesserung erhoffen.

  • Der Versicherer prognostiziert einen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen auf rund 23.500 Fälle – ein Minus von vier Prozent. Grundlage dafür bilden wirtschaftliche Impulse durch staatliche Konjunkturmaßnahmen und eine erhoffte Stabilisierung der geopolitischen Lage.
  • Doch diese Annahme bleibt fragil. Viele Betriebe sehen sich mit anhaltender Planungsunsicherheit konfrontiert.
  • Solange sich an den Rahmenbedingungen nichts grundlegend ändert, bleibt das Risiko weiterer Firmenpleiten hoch.
  • Ohne Investitionen in Standortattraktivität, Energieversorgung und Steuervereinfachung droht ein dauerhafter wirtschaftlicher Substanzverlust.

 Siehe unten noch weitere Berichte zur Insolvenzwelle in Deutschland - Aufruf per Mausklick

Insolvenzen erreichen im Oktober Höchststand – deutsche Firmen kämpfen ums Überleben      
9 https://blackout-news.de/aktuelles/insolvenzen-erreichen-im-oktober-hoechststand-deutsche-firmen-kaempfen-ums-ueberleben/
Insolvenzwelle erreicht neuen Rekord: Höchster Stand seit 20 Jahren              
(1) https://blackout-news.de/aktuelles/insolvenzwelle-erreicht-neuen-rekord-hoechster-stand-seit-20-jahren/      
Massive Insolvenzwelle überrollt Deutschland – täglich 60 Firmenpleiten              
(2) https://blackout-news.de/aktuelles/massive-insolvenzwelle-ueberrollt-deutschland-taeglich-60-firmenpleiten/    
Deutschlands Energiewende trifft den Mittelstand mit voller Wucht                
(3) https://blackout-news.de/aktuelles/deutschlands-energiewende-trifft-den-mittelstand-mit-voller-wucht/      
Deutschlands Industrie am Abgrund – zwischen grüner Illusion und wirtschaftlichem Absturz        
(4) https://blackout-news.de/aktuelles/deutschlands-industrie-am-abgrund-zwischen-gruener-illusion-und-wirtschaftlichem-absturz/

 

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